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Plus 1,9 Prozent

Außenhandel legt zu

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wuchsen die Exporte der deutschen Wirtschaft im Oktober um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Importe nahmen hingegen ab.

Bild: ©salman2/Fotolia.com

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Im Oktober 2019 wurden von Deutschland Waren im Wert von 119,5Mrd.€ exportiert und Waren im Wert von 98,0Mrd.€ importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Oktober 2019 um 1,9 Prozent höher und die Importe um 0,6 Prozent niedriger als im Oktober 2018. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat September 2019 um 1,2 % zu, die Importe blieben nahezu unverändert.

Plus gegenüber dem Vorjahr

Die Außenhandelsbilanz schloss im Oktober 2019 mit einem Überschuss von 21,5Mrd.€ ab. Im Vorjahr hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz +18,7Mrd.€ betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Überschuss der Außenhandelsbilanz im Oktober 2019 bei 20,6Mrd.€.

Wie Destatis mitteilt, wurden in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) im Oktober Waren im Wert von 70Mrd.€ exportiert und Waren im Wert von 55,2Mrd.€ von dort importiert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 0,1 Prozent — die Importe aus nahmen hingegen um 0,2 Prozent ab. Die Exporte in die Länder der Eurozone betrugen im Oktober 43,8Mrd.€, was einem Minus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Importe aus diesen Ländern legten um 0,1 Prozent auf 35,5Mrd.€ zu. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Oktober Waren im Wert von 26,2Mrd.€ (+1,7 Prozent) exportiert und Waren im Wert von 19,6Mrd.€ (-0,7 Prozent) von dort importiert.

Exporte in Drittländer liegen im Plus

In die Länder außerhalb der Europäischen Union wurden im Oktober Waren im Wert von 49,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 42,8 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahmen die Exporte in die Drittländer um 4,6 Prozent zu, die Importe von dort sanken um ein Prozent.


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