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Open6GHub

6G-Forschung für die Zukunft

Unter Koordinierung des DFKI forschen im Projekt Open6GHub 17 Projektpartner bereits an der nächsten Mobilfunkgeneration 6G.

(Bild: ©NicoElNino/stock.adobe.com)

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Das Projekt Open6GHub soll an der Entwicklung und Umsetzung intelligenter Kommunikationsnetze und der nächsten Mobilfunkgeneration 6G arbeiten. Koordiniert wird das Projekt vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).

„Deutschland und Europa müssen die Schlüsseltechnologie 6G maßgeblich mitgestalten, frühzeitig technologische Grundlagen entwickeln und schützen, um mit innovativen und international wettbewerbsfähigen Produkten wichtiger Akteur am globalen Markt zu werden. Der Open6GHub designt ein ganzheitliches 6G-System, das ressourcenschonend und energieeffizient arbeiten, den Schutz persönlicher Daten gewährleisten und eine hohe Verfügbarkeit der Netze sicherstellen soll. 6G wird als Infrastruktur für zukünftige mobile und hochsichere Anwendungen dienen, die auf künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen basieren“, so der Koordinator des Projekts, Prof. Hans Schotten, der am DFKI den Forschungsbereich Intelligente Netze und an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) das Fachgebiet Funkkommunikation und Navigation leitet.

Anwendungsfelder im Fokus

Das Konsortium, bestehend aus 17 Partnern, betrachtet schwerpunktmäßig Anwendungsfelder mit sehr hohen Anforderungen an Qualität und Sicherheit der Kommunikationstechnik: Hochvernetzte Produktion, zukünftige Mobilitätsszenarien, neue Lernwelten, personalisierte Medizin und vor allem die Interaktion des Menschen mit einer Vielzahl autonomer Fahrzeuge und Geräte sind Beispiele für eine Welt ab dem Jahr 2030, die durch 6G geprägt sein wird. Weiterhin spielt 6G absehbar auch bei der forcierten Digitalisierung zum Zwecke der Nachhaltigkeit und der Umsetzung klimapolitischer Ziele eine Schlüsselrolle. Auch die gleichwertige Versorgung ländlicher Räume soll ein Ziel des Open6GHub sein, wozu zum Beispiel 6G Satellitenanbindungen untersucht werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt in den nächsten vier Jahren mit rund 68Mio.€.


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