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Normungsroadmap Circular Economy

Normen und Standards für nachhaltigeres Wirtschaften

Eine Circular Economy verspricht nachhaltigeres Wirtschaften. Damit das gelingen kann, braucht es Normen und Standards. Das Deutsche Institut für Normung (DIN), die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) haben dafür nun die Normungsroadmap Circular Economy veröffentlicht.


Die Roadmap beschreibt, vor welchen Herausforderungen im Bereich der Circular Economy die Branchen stehen und welche Normen und Standards benötigt werden, um diesen zu begegnen.

Mehr als 500 Experten und Expertinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft waren an der Erstellung beteiligt.

Sieben Schwerpunktthemen

Die Roadmap umfasst sieben Schwerpunktthemen, die sich an den Fokusthemen des Circular Economy Action Plans der EU orientieren: Digitalisierung, Geschäftsmodelle und Management; Elektrotechnik und IKT, Batterien, Verpackungen, Kunststoffe, Textilien, sowie Bauwerke und Kommunen.

Die Roadmap solle einen Überblick über den Status Quo der Normung und Standardisierung in diesen Bereichen geben und den Bedarf für künftige Normen und Standards aufzeigen. Dabei spielen unter anderem Themen wie Anforderungen an Mehrwegsysteme, standardisierte Mehrwegverpackungen, Qualitätsanforderungen an Sekundärrohstoffe und die Definition der Langlebigkeit von Produkten eine Rolle.

Zudem haben die Experten fünf Querschnittsthemen identifiziert, die alle Schwerpunkte betreffen: Nachhaltigkeitsbewertung, Lebensdauerverlängerung, Digitaler Produktpass (DPP), Recyclingfähigkeit und End of Waste. Auf Basis der erarbeiteten Ergebnisse soll es nun in die konkrete Umsetzung gehen. Koordiniert werden die Arbeiten durch den Fachbeirat Circular Economy von DIN und DKE in der Koordinierungsstelle Umweltschutz (KU).

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Normen und Standards
für nachhaltigeres Wirtschaften

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