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Neues Forschungs- und Innovationszentrum

Neues Zentrum erforscht KI-basierte Geschäftsmodelle

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO ruft in Heilbronn ein Forschungs- und Innovationszentrum für kognitive Dienstleistungssysteme (Kodis) ins Leben.

 (Bild: © Magmell)

(Bild: © Magmell)

Die Digitalisierung und Verfahren der künstlichen Intelligenz (KI) dürften die industriellen Wertschöpfungsketten erheblich verändern. Im Zentrum künftiger Wertschöpfung stehen häufig datenbasierte Geschäftsmodelle. Auf die steigende Nachfrage nach systemischen und datengestützten Dienstleistungsangeboten hat das Fraunhofer IAO nun mit einer Institutsgründung reagiert. Unter Beteiligung der Technischen Universität München sowie der Hochschule Heilbronn soll das Forschungs- und Innovationszentrum für kognitive Dienstleistungssysteme (Kodis) auf dem Bildungscampus Heilbronn entstehen. Im Fokus steht die Entwicklung von datengestützten Lösungen und Geschäftsmodellen für komplexe Dienstleistungssysteme unter Berücksichtigung großer Datenmengen sowie des Einsatzes von Verfahren der KI.

Aktivitäten konzentrieren

Das Fraunhofer IAO plant den Aufbau eines ‚Collaborative Service System Engineering and Simulation Lab‘ (CS3-Lab), um wesentliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in einem neuen Labor zu konzentrieren und für Unternehmen zugänglich zu machen. Dazu werden an den Standorten Heilbronn und Stuttgart hochperformante Rechnerinfrastrukturen und Visualisierungstechnologien implementiert. Die Laborinfrastrukturen erlauben es, an verteilten Arbeitsorten die Prozesse und Entscheidungsmuster komplexer Dienstleistungssysteme zu analysieren, zu simulieren und zu entwickeln. Die Dieter Schwarz Stiftung unterstützt den Aufbau des neuen Forschungsstandorts finanziell und stellt Büro- und spätere Laborflächen auf dem Bildungscampus in Heilbronn langfristig zur Verfügung.

Kodis als neue Außenstelle

Kodis wird zunächst als Außenstelle des Fraunhofer IAO am Standort Heilbronn betrieben. Bei positiver Entwicklung sollen die Aktivitäten langfristig intensiviert und ausgebaut werden.


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