Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Netzwerke

IT-Umgebungen mit KI managen

Der Anstieg an vernetzten Geräten und Services könnte zukünftig dazu führen, dass IT-Umgebungen nicht mehr allein von Menschenhand gesteuert werden. Dies ist das Ergebnis des ‘2020 Global Networking Technology Report‘ von Cisco.

Bild: ©knssr/stock.adobe.com

Bild: ©knssr/stock.adobe.com

Eine Studie von Cisco Systems zeigt, dass die Automatisierung der Netzwerk-IT in den nächsten zwei Jahren rasant voranschreitet. Laut dem ‘2020 Global Networking Technology Report‘ könnten durch den explosionsartigen Anstieg von vernetzten Mobil- und IoT-Geräten, Anwendungen und Mikroservices moderne IT-Umgebungen zu komplex werden, um sie allein durch Menschen zu steuern. Laut Report gehen 98 Prozent der deutschen IT-Führungskräfte davon aus, in den nächsten zwei Jahren rein manuelle Netzwerk-Prozesse abzuschaffen.

Grund dafür ist auch die digitale Transformation, die in deutschen Unternehmen immer schneller voranschreitet. 72 Prozent geben an, dass in ihren Unternehmen digitale Transformationsprojekte implementiert werden. Im weltweiten Vergleich sind es nur 62.

Wesentlicher Bestandteil

„Künstliche Intelligenz wird ein wesentlicher Bestandteil künftiger Netzwerke sein“, sagt Falko Binder, Head of Enterprise Networking Architecture Sales bei Cisco Deutschland. „Mehr als die Hälfte der Befragten unserer Studie betrachtet KI als wichtige Investition, um reaktive in geschäftsoptimierte Netze umzuwandeln. Hinzu kommen Machine Learning und automatisierte Richtlinien.“ Als größtes Hindernis beim Design und der Implementierung von Automatisierungs- und Analytics-Systemen sehen 30 Prozent dagegen ungeeignete Services – noch vor Kosten, Altsystemen und Silos.

Die Studie geht weiterhin davon aus, dass Weltweit in den nächsten 24 Monaten ein Drittel aller Netzwerk-Betriebsteams Business-optimiert arbeiten – mit Hilfe von Intent-based Networking. Der Anteil von Intent-based Networks wird von 4 auf 35 Prozent steigen. Zugleich sinkt der Anteil rein Software-definierter Netze von 41 auf 17 Prozent.

Die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland auf einen Blick:

  • Deutsche Unternehmen schaffen manuelle Netzwerk-Prozesse ab: IT-Führungskräfte erwarten, dass ihre Netze in zwei Jahren SDN- (25 Prozent), Service- (39 Prozent) oder Intent-basiert (34 Prozent) sind. Das sind insgesamt 98 Prozent.
  • 72 Prozent der deutschen IT-Führungskräfte (weltweit 62 Prozent) geben an, dass in ihren Unternehmen Projekte zur digitalen Transformation im Gange sind – allerdings häufig nicht im Rahmen einer Gesamtstrategie oder recht unkoordiniert.
  • 28 Prozent der deutschen Teilnehmer sagen, die mangelnde Reife von Netzwerkanalyse-/KI-Technologien sei das Haupthindernis für die Netzwerkmodernisierung (weltweit 18 Prozent).
  • Deutsche Unternehmen sehen ihr Netzwerk nicht als geschäftskritisch an: Nur sechs Prozent geben an, dass in ihren Unternehmen das Netzwerk als wichtige geschäftsfördernde Plattform betrachtet wird (weltweit 19 Prozent).
  • Nur 14 Prozent sehen das Ermöglichen von Business-Innovationen als Priorität der Vernetzung an (weltweit 24 Prozent). Auf Platz 1 liegt hier die Maximierung des Geschäftswerts der IT (27 Prozent, weltweit 31 Prozent).
  • Der 2020 Global Networking Trends Report zeigt den aktuellen Status von Netzwerken sowie Trends in den Bereichen Technologie, Betrieb und Fachkräfte. Grundlage dafür war eine globale Umfrage unter mehr als 2.000 IT-Führungskräften und Strategen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Bosch Rexroth hat mit ActiveCockpit eine interaktive Kommunikationsplattform im Portfolio, die Fertigungsdaten in Echtzeit aus verschiedenen Systemen und Datenquellen verarbeitet und visualisiert. Der Einsatz bei Bosch Thermotechnik in Wetzlar zeigt, dass die Lösung Transparenz in die Lagerlogistik bringen kann.‣ weiterlesen

Die Anpassungsmöglichkeiten eines ERP-Systems entwickeln sich immer mehr zum Unterscheidungsmerkmal aktueller Systeme. Doch welche Möglichkeiten für die individuelle Ausprägung gibt es - und welche Vor- und Nachteile bieten sie?‣ weiterlesen

Novayre Solutions SL und dessen RPA-Plattform Jidoka gehören nun zu Appian. Mit dem Erwerb will das amerikanischen IT-Unternehmen seine Prozessautomatisierungsplattform um Werkzeuge für Robotic Process Automation ergänzen.‣ weiterlesen

Nutzer von Citrix-Systemen sollten unbedingt die aktuell bekannt gewordene Sicherheitslücke per Workaround schließen. Das meldet das BSI erneut, nachdem sich die Zahl der bekannt gewordenen Cyberangriffe über diese Schwachstelle häufen.‣ weiterlesen

Jörg Jung leitet beim ERP-Hersteller Infor seit mehr als zwei Jahren als verantwortlicher Geschäftsführer die Regionen Zentral- und Osteuropa. In diesem Zeitraum konnte der Softwareanbieter sein Geschäft fast verdoppeln, merkte Jung im Gespräch mit der IT&Production an. Vor allem der Absatz mit Cloud-Lösungen scheint zu brummen: In den letzten zwei Jahren sei der Umsatz mit den Multi-Tenant-Lösungen weltweit um den Faktor zehn gestiegen.‣ weiterlesen

Rockwell Automation hat den israelischen Cybersecurity-Anbieter Avnet Data Security übernommen. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Services wie Risikobewertungen, Penetrationstests, Netzwerk- und Sicherheitslösungen sowie Schulungen zur Verschmelzung von IT und OT unter dem Gesichtspunkt der Cybersecurity an. ‣ weiterlesen

In der Werkshalle von morgen sind nur noch die Außenwände fest verbaut. Maschinen und Anlagen bewegen sich frei und kommunizieren miteinander. Wichtige Voraussetzung hierfür: Eine dezentrale Versorgungs- und Dateninfrastruktur. Mit dem intelligenten Boden hat Bosch Rexroth ein solches System entwickelt - und dabei Lösungen von Weidmüller verbaut.‣ weiterlesen

In einer Industrie 4.0 stellen vernetzte Maschinen nicht nur Produkte her, sie generieren auch massenhaft Daten. Mit einem ERP-System als Informationsdrehscheibe lassen sich diese Produktionsdaten mit anderen Geschäftsbereichen verknüpfen und so die Wertschöpfung ankurbeln.‣ weiterlesen

Per Radiofrequenzidentifikation lassen sich Waren entlang der gesamten Lieferkette nachverfolgen - oder gleich lückenlos ihren Zustand dokumentieren. Erst RFID-Technologie ermöglicht viele Anwendungen, die mit Industrie 4.0 verbunden werden.‣ weiterlesen

Der ERP-Anbieter Proalpha hat einen Wechsel an der Unternehmensspitze bekanntgegeben. Eric Verniaut übernimmt das Amt des CEO.‣ weiterlesen

Die Siemens AG hat die AIT GmbH übernommen. Das Stuttgarter Unternehmen bietet Softwarelösungen auf der Basis von Microsoft .NET Plattformen an.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige