Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Hydra X plattformoptimiert und interoperabel

MPDV stellt neue MES-Generation vor

Softwarehersteller MPDV läutet den Generationswechsel seiner MES-Lösung Hydra ein. Hydra X wird ab dem 1. April als modulare Software auf der eigenen Plattform MIP erhältlich sein. Hydra 8.x soll Unternehmensangaben zufolge bis 2027 weitergepflegt werden.

Bild: ©Pitchayaarch/stock.adobe.com

Bild: ©Pitchayaarch/stock.adobe.com

MPDV hat in einem Launchevent Details zur neuen Generation seiner MES-Lösung Hydra bekanntgegeben. Releasedatum für Version X ist demnach der 1. April 2021. Das modulare MES-App-Paket läuft auf der hauseigenen Fertigungsplattform MIP und läutet einen Generationswechsel beim MES-Anbieter ein. Den letzten vergleichbaren Versionssprung gab es bei MPDV vor rund 10 Jahren, als Hydra 8 auf den Markt kam. Die rund 1.400 Werke, die derzeit mit Hydra-Software arbeiten, können weiterhin auf regelmäßige Updates und Erweiterungen zählen: Die Vorgängerversion soll bis 2027 unterstützt werden.

Vernetzte Lösungen leichter möglich

Mit dem Release öffnet der MES-Hersteller seine Shopfloor-Systeme weiter für interoperable IT-Konzepte auf Werksebene. Die verschiedenen MES-Apps sollen sich künftig flexibel durch sogenannte mApps – so heißen die Apps auf der Plattform MIP – ergänzen oder ersetzen lassen. Diese Form der Bereitstellung könnte Unternehmen den Einstieg in die MES-Nutzung ebenso erleichtern, wie fortgeschrittenen Anwendern die Integration komplexerer Applikationen, etwa auf der Basis von Edge Computing und künstlicher Intelligenz. Mit der Manufacturing Integration Platform als Basis für Hydra X betreibt MPDV eine Plattform, die im Sinn eines Ökosystems für produktionsnahe Applikationen auch Best-of-Breed-Ansätze wirkungsvoll unterstützen soll.

Dezentraler und zentraler Betrieb kombiniert

Hydra X lässt sich On-Premise und als SaaS-Version beziehen. Im Fall des Cloud-Bezugs ist eine Kopplung von dezentralen Applikationen weiterhin möglich. Das MES kommt außerdem mit einem komplett neu entwickelten Web-Client-System auf den Markt. Das im Responsive Design umgesetzte Frontend stellt alle MES-Apps auf zahlreichen stationären und mobilen Endgeräte in einheitlicher Optik dar. Außerdem möchte MPDV seinen Anwender die Erstellung eigener Programme über die Bereitstellung von Low-Code-Funktionalität erleichtern.

Der Funktionsumfang von Hydra X ist eng an die MES-Richtlinie VDI 5600 angelehnt und gliedert sich nach Unternehmensangaben in folgende Pakete:

  • Order Management
  • Resource Management
  • Material Management
  • Assembly Management
  • Quality Management
  • Human Resource Management
  • Information Management
  • AI Suite


Das könnte Sie auch interessieren:

Siemens beendet das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit positiven Neuigkeiten. Umsatzerlöse und Gewinn legen kräftig zu.‣ weiterlesen

Insgesamt 8,2Mrd.€ hat der Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2019 für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Auch in der Pandemie behalten F&E-Ausgaben einen hohen Stellenwert.‣ weiterlesen

Seit rund 100 Jahren steht die Automobilindustrie wie keine andere für die Fabrikarbeit am Fließband. Doch jetzt deutet sich eine Technologiewende an. Künftig könnten Fahrerlose Transportfahrzeuge Karosserien, Material und ganze Fahrzeuge durch die Fabrik bewegen. In mehreren Modellfabriken fahren die Automaten bereits durchs Werk.‣ weiterlesen

Immer mehr Anlagen sollen Betriebsdaten im IoT zur Bearbeitung bereitstellen. Mit dem Susietec-Portfolio will Kontron insbesondere den Aufbau von IoT-Lösungen für bestehende Anlagen unterstützen. Der Anbieter von IoT- und Embedded-Computing-Technologie rechnet für 2021 mit mehr als 50 Prozent Wachstum in diesem Geschäftsfeld.‣ weiterlesen

Im März haben die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt. Dabei kamen sowohl aus dem Aus- als auch aus dem Inland positive Signale.‣ weiterlesen

Vor wenigen Jahren galt MES-Software vielen noch als Spezialsoftware mit nur aufwendig erschließbarem Nutzen. Inzwischen ist sie fester Bestandteil der meisten prozessnahen IT-Architekturen in der Prozess- und gerade der Pharmaindustrie. Insbesondere wenn viele Systemfunktionen auf die Prozessführung nach ISA95 entfallen und chargenorientiert produziert wird.‣ weiterlesen

Automobilhersteller agieren bislang erfolgreich in ihren eher geschlossenen Wertschöpfungsketten. Sie verstehen den Markt als Nullsummenspiel. Unternehmen wie Apple haben vorgemacht, dass es auch anders geht: Von offenen Ökosystemen können alle profitieren. Wann öffnet sich die Automobilindustrie für diese Idee?‣ weiterlesen

Mit dem Wechsel von Kathleen Mitford zu Microsoft wird Catherine Kniker zur EVP (Executive Vice Presdient) und Chief Stategy Officer bei PTC ernannt.‣ weiterlesen

Gemeinsam mit CEO Peter Sorowka leitet Carsten Stiller seit 1. April das Softwareunternehmen Cybus. Er verantwortet die Bereiche Marketing und Vertrieb.‣ weiterlesen

Siemens Digital Industries bekommt einen neuen CTO. Dirk Didascalou soll zum 1. September neuer Technikchef werden.‣ weiterlesen

Die Wirtschaft blickt überwiegend optimistisch in die Zukunft: Knapp 40 Prozent der Unternehmen wollen laut der jüngsten Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft 2021 im Vergleich zu 2020 mehr produzieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige