Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Gartner-Studie

Kundendruck sorgt für mehr Nachhaltigkeit

87 Prozent der Unternehmen wollen laut einer Umfrage von Gartner in mehr Nachhaltigkeit investieren. Der größte Druck kommt dabei von den eigenen Kunden.

Bild: Gartner Inc

Bild: Gartner Inc

Laut einer Umfrage des Research- und Beratungsunternehmen Gartner wollen 87 Prozent der Führungskräfte in den nächsten zwei Jahren die Investitionen ihres Unternehmens in die Nachhaltigkeit erhöhen. Kunden sind demnach die wichtigste Stakeholder-Gruppe, die Druck auf Unternehmen ausübt, in Nachhaltigkeitsthemen zu investieren oder zu handeln. 80 Prozent der Führungskräfte gaben dies an, gefolgt von Investoren (60 Prozent) und Regulierungsbehörden (55 Prozent).

„Nachhaltigkeit ermöglicht es Unternehmen, mit Störungen umzugehen“, sagte Kristin Moyer, Distinguished VP Analyst bei Gartner. „Wirtschaftliche Ungewissheit, geopolitische Konflikte und eskalierende Material- und Energiekosten zwingen Unternehmen dazu, alle Formen von Ausgaben zu überdenken. Diese Konzentration auf das Wesentliche in Kombination mit dem zunehmenden Wunsch der Stakeholder nach Fortschritten bei Umwelt-, Sozial- und Governance-Zielen (ESG) schafft neue Möglichkeiten für Unternehmen, zu wachsen und gleichzeitig Kosten und Risiken zu minimieren.“

Weitere Erkenntnisse

Die zwei wichtigsten Erkenntnisse aus der Umfrage sind laut Gartner zum einen, dass Nachhaltigkeit Organisationen vor Unterbrechungen schützt und zum anderen das Nachhaltigkeit Motor für Wachstum und Innovation ist.

Die Umfrage wurde im Juni und Juli 2022 unter 221 Befragten in Nordamerika, Europa und Asien/Pazifik durchgeführt. Bei den Befragten handelt es sich um Führungskräfte in leitender Funktion oder darüber in Organisationen mit einem unternehmensweiten Jahresumsatz von mindestens 250 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2021, die derzeit beim Thema Nachhaltigkeit aktiv sind.


Das könnte Sie auch interessieren:

Wer Produktion und Logistik in einer Echtzeit-Visualisierung abbildet, kann niedrigschwellig in die digitale Transformation einsteigen und viel Papier aus dem Shopfloor bannen. Ergänzt um zentrale MES-Funktionen lassen sich solche Visualisierungssysteme zur Operational Excellence-Plattform ausprägen, die bei fortlaufenden Prozessoptimierungen unterstützt.‣ weiterlesen

Industrielle Trends wie IIoT und Digitalisierung setzen immense Datenströme voraus. Doch im Gegensatz zur IT-Security für Büros müssen Fabrikbetreiber auf wesentlich mehr Stolpersteine achten, damit ihre Anlagen nicht schon einfachen Angriffen zum Opfer fallen.‣ weiterlesen

Ab und zu fehlte ein Schlüssel im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung von Schwäbisch Gmünd. Beim letzten Mal gab das den Impuls, anstatt neue mechanische Zylinder in die rund 220 Türen des Komplexes einzubauen, die alte Technik durch das Bluesmart-System von Winkhaus zu ersetzen.‣ weiterlesen

Mit 100,5 Punkten hält sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer im November stabil und liegt weiter im leicht über der neutralen Marke. Auf europäischer Ebene sank der Frühindikator allerdings erneut.‣ weiterlesen

In einer neuen Expertise des Forschungsbeirats Industrie 4.0 untersuchen das FIR an der RWTH Aachen und das Industrie 4.0 Maturity Center den Status-quo und die aktuellen Herausforderungen der deutschen Industrie bei der Nutzung und wirtschaftlichen Verwertung von industriellen Daten und geben Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Verbände, Politik und Wissenschaft.‣ weiterlesen

Im Forschungsprojekt FabOS soll eine KI-Bin-Picking-Anwendung entstehen, die ein verbessertes Erkennen, Greifen und definiertes Ablegen von Blechteilen in der Produktion ermöglicht.‣ weiterlesen

Die Digitalisierung des Qualitätsmanagements stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Daher haben das Fraunhofer IPT und die FH Südwestfalen im Forschungsvorhaben 'Qbility - Quality 4.0 Capability Determination Model' ein datengetriebenes Reifegradmodell entwickelt, das die Anforderungen eines digitalisierten Qualitätsmanagements bei KMU adressiert.‣ weiterlesen