Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Künstliche Intelligenz:

Hilfe für den Mittelstand

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in der Produktion können Prozesse überwacht und Routinetätigkeiten übernommen sowie Entscheidungen unterstützt werden. Oft fehlt es Unternehmen allerdings noch an Fachwissen und die Erfahrung, um die ersten Schritte hin zu einer intelligenteren Fertigung zu gehen. Drei Fraunhofer-Institute haben daher ihre KI-Expertise gebündelt und bieten dem Management produzierender Unternehmen einen strukturierten Einstieg in die komplexe Thematik.

Bild: Fraunhofer-Institut IPT

Bild: Fraunhofer-Institut IPT

Für die Produktivitätssteigerung und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen scheint der Einsatz von künstlicher Intelligenz für die Zukunft unverzichtbar. Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, KI im Hinblick auf das eigene Geschäftsmodell in sinnvollen Anwendungsfällen zu vertretbaren Kosten umzusetzen. Als Mitgliedsinstitute der Fraunhofer-Allianz Big Data und Künstliche Intelligenz bieten die drei Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und für Produktionstechnologie IPT produzierenden Unternehmen an, ihr Fachwissen aus der KI-Forschung in deren Geschäftspraxis einzubringen.

Kick-Starter-Bundle

Dazu haben die drei Institute im interdisziplinären Verbund das ‚AI Kick-Starter Bundle‘ entwickelt. Es umfasst ein methodisches Vorgehen in drei Stufen: Zusammen mit der Unternehmensleitung legt die Fraunhofer-Allianz strategische Ziele der KI-Systeme für das Unternehmen fest, arbeitet konkrete Einsatzgebiete aus und prüft die Eignung des Unternehmens aus einer ganzheitlichen Betrachtung der Erfolgsfaktoren.

Schritt eins

Mit Blick auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens werden in einem ersten Schritt gemeinsam die Ziele einer sinnvollen Nutzung von KI-Systemen und Big-Data-Analysetools. Daraus ergeben sich Ideen für mögliche Anwendungsbereiche im eigenen Unternehmen, beispielsweise für eine Optimierung von Produktionsprozessen, für eine vorausschauende Instandhaltung von Maschinenanlagen (Predictive Maintenance), für die Produktionsplanung, Logistik und Inventur oder für eine automatische Produktüberwachung.

Anwendungsfälle ausarbeiten

Im zweiten Schritt werden die Ideen zu konkreten Anwendungsfällen ausgearbeitet, ihre Potenziale und Hindernisse in der Umsetzung und im Einsatz identifiziert und dabei die Perspektiven der verschiedenen Stakeholder des Unternehmens berücksichtigt.

Machbarkeit bewerten

Schließlich wird die Machbarkeit der untersuchten Anwendungsfälle bewertet. Dazu richtet das Projektteam seinen Fokus nicht nur auf die technische Umsetzung des KI-Systems, sondern auch auf die verfügbaren Produktions- und Betriebsdaten, die strategische Relevanz des Vorhabens sowie die Organisationsstruktur des Unternehmens. Auf dieser Grundlage könnne die Unternehmen selbst erkennen und Maßnahmen für eine erfolgreiche Einführung des KI-Systems in die praktische Anwendung ableiten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Corona-Krise hat die deutsch Elektroindustrie in den vergangenen Monaten hart getroffen. Auch der Mai brachte trotz erster Lockerungen Verluste für die Branche.‣ weiterlesen

Michael Peter wird zum 10. Juli der alleinige CEO von Siemens Mobility. Die bisherige Co-CEO Sabrina Soussan verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um eine neue Herausforderung außerhalb anzunehmen. Bis zum Ablauf ihres Vertrages zum 31. Dezember 2020 wird Soussan der Siemens Mobility weiterhin als Beraterin zur Verfügung stehen.‣ weiterlesen

Obwohl der deutsche Maschinen- und Anlagenbau schon vor der Corona-Krise mit einem weltweiten Konjunktureinbruch, Handelskonflikten und strukturellen Problemen in der Automobilindustrie zu kämpfen hatte, wurden in vielen Unternehmen Effizienzpotenziale liegengelassen. Dies geht aus einer Studie der Managememntberatung Staufen hervor.‣ weiterlesen

Das Potential eines Supercomputers für die simulationsgestützte Produktentwicklung ist erheblich. Doch die Hürden vor einem Einsatz schrecken viele Unternehmen ab. Im Projekt HiPerSim4All wird an der Universität Bayreuth daran gearbeitet, den Zugang zu dieser Technologie zu vereinfachen und die dafür benötigte IT-Expertise auf Seite der Anwender zu senken.‣ weiterlesen

In einer Studie des IIoT-Spezialisten Relayr wurden je 100 Unternehmen in den USA und in Deutschland zu aktuellen Entwicklungen während der Coronakrise befragt. Dabei zeigen sich sogar positive Effekte.‣ weiterlesen

Als die Arbeit mit Excel und Access beim Verpackungshersteller Romwell an Grenzen stieß, war der Wunsch nach einer flexiblen Business-Software längst gereift. Nach einem harten Auswahlverfahren wurde caniasERP als zentrale Datenplattform integriert. Das flexible System verbindet Vertrieb, Management und Konstruktion – und lässt sich inhouse auf die wachsenden Bedürfnisse anpassen.‣ weiterlesen

Die Cosmo Consult-Gruppe eröffnet eine Niederlassung in Hongkong und plant darüber hinaus weitere Standorte in Asien.‣ weiterlesen

Leere Fabrikhallen können durch virtuelle Modelle mit Leben gefüllt werden, noch bevor eine einzige Maschine installiert wurde. Bei der Inspektion solcher Layouts kann Augmented Reality seinen Nutzen ausspielen.‣ weiterlesen

Falsch geplante Anlagen können unnötige Kosten in großer Höhe verursachen. Sorgfältiges Engineering zeichnet sich dadurch aus, gängige Fallstricke zu vermeiden und verfügbare technische Hilfsmittel wie CAD-Tools und Virtual Reality passend einzusetzen.‣ weiterlesen

Wie bereits im April blieb der Auftragseingang der deutschen Maschinenbauer auch im Mai weit unter dem Niveau des Vorjahres. Die Bestellungen blieben 28 Prozent unter dem Vorjahreswert.‣ weiterlesen

Selbst in hoch automatisierten Fertigungsumgebungen gibt es Maschinenbediener, Instandhalter oder Logistikmitarbeiter, die eine Produktion beobachten und eingreifen. Und solange Menschen Verantwortung tragen, müssen Informationen im Werk vermittelt werden. Mit einer Andon-Anwendung lässt sich das motivierend und effizienzsteigernd strukturieren, gerade wenn weitere Prozessoptimierungsmethoden umgesetzt werden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige