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Telekom und Commerzbank wollen Lieferketten digitalisieren

Kooperation für Industrielösungen

Telekom und Commerzbank wollen Lieferketten digitalisieren

Gemeinsam wollen Deutsche Telekom und Commerzbank industrielle Lieferketten digitalisieren. Ziel sind durchgängig automatisierte Supply Chain mit integrierten Finanzlösungen.

Bild: ©ipopba/stock.adobe.com [1]

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Die Deutsche Telekom und die Commerzbank wollen im Industriebereich zusammenarbeiten. Ziel ist die Entwicklung durchgängig automatisierter Lieferketten mit integrierten Finanzdienstleistungen. Dabei wollen die Telekom-Tochter T-Systems und die Commerzbank auf Technologien wie 5G, künstliche Intelligenz, Internet der Dinge (IoT), Blockchain, Cloud und Sensorik setzen. Wie die Partner weiter mitteilen, sollen Firmenkunden von der digitalen Verknüpfung der physischen mit der finanziellen Lieferkette durch effizientere, transparente und resilientere Lieferwege, intelligentes Lagermanagement, besseren Zugang zu Liquidität, integrierte automatisierte Finanzservices und Kosteneinsparungen profitieren können.

„Unternehmen brauchen Technologien wie 5G, IoT oder die Cloud, um digitale Informationen mit jedem in der Lieferkette weltweit auszutauschen. In der Zusammenarbeit mit der Commerzbank bringen wir die Technologie- mit der Finanzwelt zusammen, um alle Aspekte einer Lieferkette – vom Einkauf, Rechnungsstellung über die Logistik bis hin zu den Zahlungen – zu digitalisieren“, sagte Urs M. Krämer, Geschäftsführer Vertrieb von T-Systems.

„Lieferketten werden sich durch digitale Vernetzung und integrierte Zahlungen rasant verändern“, sagte Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz, Chief Operating Officer der Commerzbank. „Gemeinsam mit T-Systems arbeiten wir an skalierbaren Lösungen, damit unsere Kunden ihre komplexen Lieferketten effizienter, resilienter und produktiver gestalten können.“ Dabei wird die Commerzbank auch im Rahmen ihrer Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund mit wissenschaftlicher Expertise unterstützt.

Die Kooperation setzt außerdem auf ein offenes Ökosystem, um Anbindungen an Open-Source-Infrastrukturen möglich zu machen.