Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Joint Venture

OPC UA in der Oberflächentechnik

Im Rahmen der Hannover Messe sind der VDMA und die OPC Foundation ein Joint Venture eingegangen. Ziel ist es, den Integrationsaufwand für Maschinen in der Oberflächentechnik zu verringern.
Der VDMA verfolgt das Ziel, den Integrationsaufwand für Maschinen, Installationen und Geräte der Oberflächentechnik zu reduzieren, sowohl untereinander als auch mit Peripheriesystemen und Produktionssystemen höherer Ebenen. Der Branchenverband und die OPC Foundation haben zur Bearbeitung dieser Aufgabe die Joint Working Group ‘VDMA OPC Surface Technology Initiative‘ gegründet, deren Kick-Off-Meeting im Rahmen der Hannover Messe stattfand. Die Vertreter der Mitgliedsunternehmen wählten Peter Turczak von der WiWa Wilhelm Wagner GmbH & Co. KG zum Vorsitzenden der Joint Working Group. Zudem sind fünf weitere Unternehmen hinzugestoßen, sodass sich die Anzahl der Mitglieder auf 13 erhöht hat.

Schnittstellenstandard für Lackversorgungssysteme

Die Sitzungsteilnehmer informierten sich zu der in der VDMA Oberflächentechnik geleisteten Vorarbeit für einen OPC UA Schnittstellenstandard für Lackversorgungssysteme. Das Informationsmodell beschreibt die Kommunikation zwischen dem Lackversorgungssystem, dem Automatisierungssystem und dem Applikationssystem. Gemeinsam mit den neu hinzukommenden Mitgliedern soll daraus innerhalb des nächsten Jahres eine OPC UA Companion Specification entwickelt werden, mit der eine Standardisierung der Maschine-Maschine-Kommunikation für dieses Segment der Beschichtungstechnik ermöglicht wird.

Liste für Folgeprojekte erarbeitet

Die Teilnehmer der Kick-Off-Sitzung erarbeiteten eine priorisierte Liste für Folgeprojekte, in denen es um die Ausarbeitung weiterer Companion Specifications, insbesondere für die Lackiertechnik, geht. Auch für die Strahltechnik wurden Ansätze erörtert. An der Mitarbeit interessierte Unternehmen können sich an die Geschäftsstelle der VDMA Oberflächentechnik wenden.


Das könnte Sie auch interessieren:

In historisch gewachsenen Industriebetrieben herrscht oft ein Wildwuchs unterschiedlicher Software und Hardware. Tritt eine Störung auf, muss die Shop-Floor-IT jedoch schnell handlungsfähig sein. Eingespielte Prozesse helfen, im Fall der Fälle schnell zu schalten.‣ weiterlesen

Der Verwaltungsrat von ABB und CEO Ulrich Spiesshofer haben sich darauf geeinigt, dass er von seiner Funktion zurücktreten wird. Spiesshofer hatte diese seit 2013 inne. Der Präsident des Verwaltungsrates, Peter Voser, wird mit sofortiger Wirkung die Position des Interims-CEO übernehmen. Der Suchprozess für einen neuen CEO wurde eingeleitet.‣ weiterlesen

Wie gut Unternehmen und große Organisationen die Sicherheit von Daten und IT in der digitalen Wirtschaft gewährleisten können, entscheidet über ihren Erfolg oder Misserfolg. Das ist eine von acht Entwicklungen, die die Experten von TÜV Rheinland in den Cybersecurity Trends 2019 identifiziert haben.‣ weiterlesen

Die Konjunkturerwartungen der deutschen Maschinenbauer verdüstern sich laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC weiter. Die Wachstumsprognose für die Branche sinkt demnach auf ein Zwei-Jahres-Tief.‣ weiterlesen

An der Anwendung des Internet of Production und praxisnahen Lösungen für den deutschen Mittelstand arbeitet Comarch auch im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojektes am FIR an der RWTH Aachen mit. In der Demofabrik im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus wird dies in realer Vorserien- und Serienproduktion bereits angewendet, zum Beispiel beim bekannten Elektroautomobil e.GO life, welches als elektronisches Fahrzeug der Zukunft komplett auf dem RWTH Aachen Campus entstanden ist und zuletzt für großes Aufsehen in den Medien sorgte.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige