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IW-Studie

Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

Etwa 55 Prozent der deutschen Unternehmen haben Kurzarbeit angezeigt. Darunter nicht nur Firmen, die stark von der Pandemie betroffen sind. Das geht aus einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor, an der sich insgesamt 555 Firmen beteiligt haben.

Bild: ©auremar/AdobeStock.com

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Laut einer Unternehmensbefragung (Stand: April) des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der IW Consult haben 81 Prozent der Firmen, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind, Kurzarbeit angezeigt. Aber auch 29 Prozent der Firmen, denen die Pandemie bislang nicht oder nur wenig zusetzt – laut IW ein Indiz dafür, dass die Firmen vorbereitet sein wollen, wenn die wirtschaftliche Lage sich zuspitzt.

32 Prozent zahlen freiwilligen Zuschuss

Von den Firmen, die Kurzarbeit in Anspruch nehmen, zahlen 32 Prozent einen freiwilligen Zuschuss und sechs Prozent einen tariflich oder betrieblich vereinbarten Zuschuss. „Die Befragung zeigt deutlich, dass sich die Unternehmen um ihre Mitarbeiter kümmern, sofern sie den finanziellen Spielraum dafür haben“, sagt Thomas Schleiermacher, der bei der IW Consult für die Befragung verantwortlich ist.

Des Weiteren geht aus der Befragung hervor, dass rund sieben von zehn Unternehmen die Arbeit der Bundesagentur für Arbeit und deren Informationen zum Thema Kurzarbeit als positiv bewerten. „Es ist schade, dass die Regierung die Regelungen zum Kurzarbeitergeld vergangene Woche verändert und verkompliziert hat, indem sie die Höhe der Zahlungen an die Bezugsdauer geknüpft hat. Das wird den Prozess für alle Beteiligten erschweren und verlangsamen“, sagt IW-Arbeitsmarktexperte Oliver Stettes.


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