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IT-Trends 2020

Was im nächsten Jahr auf die Unternehmens-IT zukommt

Der Softwareanbieter Sage hat fünf IT-Trends identifiziert, die 2020 für Unternehmen wichtig werden — darunter die Themen Hybrid Cloud, Predictive Data Analytics und Nachhaltigkeit.

Bild: ©BillionPhotos.com/stock.adobe.com

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Welche Technologien werden im nächsten Jahr die Unternehmens-IT beeinflussen? Mit dieser Frage hat sich das Softwareunternehmen Sage beschäftigt und fünf Trends identifiziert, die 2020 wichtig werden könnten: Hybrid Cloud, Data Analytics, DevOps, energieeffiziente Software und Security by Design.

Hybrid Cloud

Rund 73 Prozent der deutschen Unternehmen setzen laut Cloud Monitor 2019 von KPMG bereits auf cloudbasierte IT-Infrastrukturen. Hybride Architekturen, also ein Mix aus On-Premise-Anwendungen und cloudbasierten Applikationen, gewinnen dabei an Bedeutung. Hybrid-Cloud-Modelle bieten für viele Unternehmen ein sanfteren Einstieg ins Cloud-Computing, da sie auf bestehende, desktop-basierte IT-Infrastrukturen weiterverwendet und gleichzeitig cloudbasierte Anwendungen integriert werden können. Oliver Henrich, Vice President Product Engineering Central Europe bei Sage, berichtet: „Wir sehen im Bereich der Cloud ein deutlich zweistelliges Wachstum. Für viele deutsche Unternehmen ist der sofortige und gesamtheitliche Umstieg auf eine Public Cloud jedoch zu schnell. Daher sind hybride Cloud-Modelle ein wichtiges Thema für 2020.“

Data Analytics

Bei Sage geht man davon aus, dass dem Thema Data Analytics sowie Business Intelligence (BI) eine wichtige Bedeutung zukommen wird. Mit Predictive Analytics als Teilbereich der Data Analytics könnten Unternehmen auf Basis von Datenmodellen darüber hinaus verlässliche Vorhersagen treffen. „Statt nur bereits bestehende Situationen zu analysieren, geht es also vermehrt um datenbasierte Prognosen. Hierbei kommen auch Ansätze des maschinellen Lernens oder Simulationsverfahren zum Tragen“, erklärt Henrich,

DevOps

Als einen weiteren Trend hat Sage das Thema DevOps identifiziert. Der Ursprungsgedanke von DevOps ist es, Entwicklung (Development), IT-Abläufe (Operations) und Qualitätssicherung enger zusammenzubringen. Zugleich tragen DevOps dazu bei, die Qualität der Software, die Geschwindigkeit der Entwicklung und der Auslieferung sowie das Miteinander der beteiligten internen und externen Teams zu optimieren. Cloudumgebungen können dabei helfen, Abläufe in diesem Bereich noch agiler zu machen, da in einem entsprechenden Umfeld beispielsweise die Entwicklung und die Tests der Anwendungen parallel stattfinden können. Henrich erläutert: „DevOps im Cloud-Zusammenhang müssen viel weiter gefasst werden und gehen einher mit einem kulturellen Wandel. Damit in der Cloud interne und externe Entwicklerteams zusammenarbeiten können, muss eine Infrastruktur geschaffen werden, die diese Teams unterstützt – beispielsweise indem Software-Hersteller entsprechende ISV-Plattformen zum Community-Management mit externen Entwicklern implementieren.“

Energieeffiziente Software

Nachhaltigkeit ist im Kontext von Software-Anwendungen ein noch recht neues Thema. Ressourcenschonende Software-Architekturen können dazu beitragen, Rechenzentren nachhaltiger zu machen. „Noch gibt es für Software kein Nachhaltigkeitssiegel, das zeigt, wie energieeffizient eine Lösung arbeitet. Unternehmen können ihre Lösungsanbieter aber danach fragen, welche Vorkehrungen die Entwicklungsabteilung beispielsweise getroffen hat, um einen Anstieg des Ressourcenbedarfs nach Updates verlässlich einzudämmen“, kommentiert Henrich.

Security by Design

Die Sicherheit von IT-Anwendungen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Laut Sage ist dabei Security by Design eine Möglichkeit, für zusätzliches Vertrauen zu sorgen, indem die Sicherheitsanforderungen an die Software bereits ganz am Anfang, auf der Design-Ebene, Berücksichtigung findet. „Thema IT-Sicherheit ist in diesem Zusammenhang von Beginn an tief in die Software-Entwicklung integriert und begleitet den gesamten Entwicklungsprozess. Wir sprechen hier von einem Security Development Lifecycle. Dabei werden vor allem Gebote, Verbote, Tipps und Handlungsanweisungen formuliert, die einen sicheren Umgang mit der Lösung fördern“, führt Henrich aus.


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