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Studie

Industrie 4.0 im Maschinenbau im Trend

Im Rahmen der Marktstudie ‚Industrielle Kommunikation/Industrie 4.0 2020‘ gaben im Januar/Februar 2020 mehr als 300 Maschinenbauunternehmen Auskunft über das Einsatzverhalten und über zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Kommunikationstechnologien und Industrie 4.0.

(Bild: Michaela Rothhöft/FH Südwestfalen)

(Bild: Michaela Rothhöft/FH Südwestfalen)

Die Verknüpfung von IT- und Automatisierungswelt wird im Maschinenbau immer bedeutender. Nur wenige möchten in Zukunft darauf verzichten. Die damit einhergehende Bedeutung von Security wird in diesem Zuge steigen. Der Einsatz von Ethernet-Protokollen gehört heute zum Standard der meisten Unternehmen. Bei unabhängigen Kommunikationstechnologien, wie OPC UA, TSN und IO-Link wird aber künftig mit einem starken Wachstum gerechnet. Dies sind einige Ergebnisse der aktuellen Marktstudie ‚Industrielle Kommunikation/Industrie 4.0 2020‘, die von Michaela Rothhöft, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Südwestfalen, freiberuflich mit Unterstützung des VDMA-Fachverbands elektrische Automation durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Wiederholung von Studien aus den Jahren 2008, 2013 und 2017 gaben im Januar/Februar 2020 deutschlandweit mehr als 300 Maschinenbauunternehmen Auskunft über das Einsatzverhalten und über zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Kommunikationstechnologien und Industrie 4.0.

Die Mehrheit will Plug&Play

Mehr als 90 Prozent der Maschinenbauer benötigen zukünftig Industrie 4.0-Eigenschaften vom Automatisierungsnetz. Dabei werden mehrheitlich Plug&Play und die Koexistenz mehrerer Protokolle zum Einsatz kommen. Ein Großteil rechnet zudem mit der Verwendung von Condition Monitoring/Predictive Maintenance. Aber auch eine Cloudanbindung wird von jedem zweiten Maschinenbauer spätestens zukünftig erwartet. Dabei wird technologisch OPC UA an erster Stelle stehen. Durch diesen erwarteten Industrie-4.0-Einsatz spielt auch Security eine immer größere Rolle. So beabsichtigen deutlich mehr Maschinenbauer den Einsatz von erweiterten Security-Maßnahmen als noch vor drei Jahren. Im Fokus stehen dabei Aspekte wie VPN/Verschlüsselung, Benutzer-/Rechteverwaltung und Firewall. Aber auch Switches mit Security werden vermehrt gewünscht. Ethernet ist im Maschinenbau mittlerweile Standard: Nur noch 2 Prozent verzichten auf diese Technologie. Am gängigsten ist nach wie vor das Protokoll Profinet, gefolgt von TCP/IP (Leitebene) und TCP/IP (Feldebene). Bei den Herstellern von Fördertechnik/Hebezeugen wird überdurchschnittlich oft Ethernet/IP (46 Prozent) und in der Montage/Handhabung/Robotik Ethercat (38 Prozent) verwendet. Auffällig ist, dass Unternehmen, die mehr als 200 Maschinen jährlich bauen, zukünftig nur noch zu 58 Prozent Profinet nutzen möchten. Nähere Details zu den Ergebnissen dieser Marktstudie finden Sie unter www.marktstudien.org


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