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Ifo-Institut

Geschäftsklimaindex steigt leicht an

Im aktuellen Ifo-Geschäftsklimaindex beurteilen die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser als im März. Der Indexwert ist im 0,2 Punkte gestiegen.

Bild: Ifo Institut

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Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern hat sich im aktuellen Ifo-Geschäftsklimaindex leicht verbessert. Dieser stieg im April auf 96,8 Punkte , nach 96,6 Punkten im März. Demnach beurteilten die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage erneut besser, mit Blick auf das nächste halbe Jahre zeigen sie sich jedoch nicht mehr ganz so optimistisch. „Die dritte Infektionswelle und Engpässe bei Vorprodukten dämpfen die Erholung der deutschen Wirtschaft“, so Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Kapazitätsauslastung legt zu

Im Verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich das Geschäftsklima auf den höchsten Wert seit Mai 2018. Die Unternehmen berichteten von einem merklich besseren Geschäftsverlauf. Die Nachfragesituation ist weiterhin sehr gut. Die Kapazitätsauslastung legte von 81,9 auf 86,2 Prozent zu und liegt damit erstmals seit knapp zwei Jahren wieder über dem langfristigen Durchschnitt von 83,5 Prozent. 45 Prozent der Unternehmen berichteten jedoch über Engpässe bei Vorprodukten. Das ist der höchste Wert seit 1991.

Leichte Verbesserung im Handel

Im Dienstleistungssektor gab der Geschäftsklimaindikator nach einem starken Anstieg im Vormonat wieder etwas nach. Die Dienstleister waren etwas weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Lage. Während die Logistikbranche vom Aufschwung in der Industrie profitiert, leiden weiterhin insbesondere das Gastgewerbe und der Tourismussektor.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima leicht verbessert. Dies war auf deutlich bessere Einschätzungen zur aktuellen Lage zurückzuführen, insbesondere bei den Autohändlern. Mit Blick auf die kommenden Monate nehme hingegen der Pessimismus wieder merklich zu, so Fuest. Die Stimmung im Großhandel sei dabei weiterhin besser als im Einzelhandel.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator gesunken. Die Baufirmen waren etwas weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Lage. Ihre Erwartungen seien auch weiterhin von deutlicher Skepsis geprägt, so Fuest. Auch hier berichteten viele Unternehmen von Materialknappheit.


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