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Kommentar zur digitalen Transformation

Gerüstet für die Zukunft

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Wissensmanagement verbessern

Im Fertigungsumfeld ist es durchaus möglich, dass ein älterer Mitarbeiter die Gründe für einen Maschinenausfall in der Hälfte der Zeit diagnostizieren kann, die ein jüngerer Mitarbeiter benötigt. Wenn der erfahrene Mitarbeiter die Anlage etwa genau kennt, der jüngere Experte hingegen vorher die alte Dokumentationen durchlesen müsste, um den Ausfall einordnen zu können. Durch einen systematischen Wissenstransfer ließe sich dieses Problem vermeiden. Es gibt vielerorts bereits ein Qualifikationsdefizit, das damit zusammenhängt, wie jüngere Generationen lernen und mit Maschinen arbeiten, die sie noch nicht kennen.

Viele jüngere Arbeitnehmer sind an intuitive und digitalgestützte Tätigkeiten gewöhnt. Diesen Umstand sollten sich die Unternehmen zunutze machen. Etwa indem Maschinendaten mit modernen Technologien erfasst und ausgewertet werden, z.B. mit Augmented Reality, Mixed Reality und Ansätzen der Gamification.

Nachhaltigkeit wird wichtiger

Zukünftig dürfte sich die Fertigungsindustrie deutlich mehr mit dem Klimawandel befassen müssen. Beispielsweise hat die Europäische Kommission ehrgeizige Ziele gesetzt, um die Kohlendioxidemissionen in der EU bis 2030 um bis zu 40 Prozent zu reduzieren. Hersteller könnten dementsprechen ihre IoT-Systeme weitreichender einsetzen, um den Energieverbrauch ihrer Betriebsabläufe zu messen und zu optimieren.

Umweltschonende Strategien zu implementieren, bietet in verschiedener Hinsicht Vorteile. Erstens können Unternehmen mit nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen einen Umsatzschub erzielen. Zweitens machen Unternehmen, die sich ehrlich für das Klima einsetzen, ihre Marken für Kunden und den Nachwuchs attraktiver.

Der Autor Prasad Satyavolu ist Chief Digital Officer für Manufacturing & Logistics bei Cognizant.


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