Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Kommentar zur digitalen Transformation

Gerüstet für die Zukunft

Der IT-Dienstleister Cognizant erfährt bei seinem weltweiten Engagement aus erster Hand, wie die digitale Transformation die Fertigungsindustrie verändert. Prasad Satyavolu, Chief Digital Officer für Manufacturing & Logistics bei Cognizant, hat einige Entwicklungen beobachtet, mit den sich die Branche künftig stärker auseinandersetzen dürfte.

Prasad Satyavolu, Chief Digital Officer für Manufacturing & Logistics bei Cognizant (Bild: Cognizant)

Aufgrund der hohen Abhängigkeit der Geschäftsmodelle vieler Unternehmen von global integrierten Lieferketten werden Hersteller mit Blick auf die sich verändernde geopolitische und wirtschaftliche Lage sowie die starken Nachfrageschwankungen bei Konsumenten flexibler und agiler handeln müssen als je zuvor. Darum wird die Entwicklung neuer Fertigungsökosysteme mit einer richtigen Mischung aus Technologien, Menschen und Kultur 2019 eine zentrale Rolle spielen. Ein wichtiger Teil davon wird sein, Menschen zum Entwerfen, Entwickeln und Implementieren effektiver Änderungsstrategien zu motivieren.

Das Problem der Aufwärtsskalierung

Um mit den weltweiten Investitionen von Fertigungsunternehmen Schritt zu halten, sollte auch das Potenzial von Technologien wie 3D-Druck, Blockchain und Drohnen ausgelotet werden. Letztere werden beispielsweise nicht mehr nur für Lieferungen eingesetzt, sondern auch für die Automatisierung interner Prozesse. Ein Beispiel dafür wäre der minutenschnelle Materialtransport.

Leider gelingt es vielen Unternehmen aufgrund eines fehlenden Geschäftsmodells nicht, Innovationen über mehrere Standorte hinweg nahtlos zu implementieren. Zwar sind viele Prozesse inzwischen automatisiert, doch verändert sich gleichzeitig das Ökosystem, da digitale Technologien eine Einbeziehung vieler neuer Partner in die verschiedenen Prozesse erfordern. Häufig verfügen Fertigungsunternehmen über vielversprechende Konzeptnachweise.

Gleichzeitig fehlt es an diversifizierten Investitionen in ihre Aufwärtsskalierung. Um Änderungen in größerem Umfang vorzubereiten und umzusetzen, gehören die Implementierung neuer Prozesse, die Motivierung von Personal, Schulungen sowie die allgemeine Förderung des Innovationsgeists.


Das könnte Sie auch interessieren:

Zutrittskontrollsysteme dokumentieren Aufenthaltszeiten, können bei der Corona-Kontaktverfolgung unterstützen und ermöglichen die individuelle Arbeitszeiterfassung. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung, der Pandemie sowie dem Trend zum dezentralen Arbeiten lohnt sich ein genauer Blick auf die aktuellen Anforderungen.‣ weiterlesen

Mit dem Security Operations Center will Vinci Energies Cybersecurity-Spezialisten vernetzen. Die Eröffnung ist für das zweite Halbjahr 2021 vorgesehen.‣ weiterlesen

Plus 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr haben die deutschen Maschinen und Anlagenbauer in Ihren Auftragsbüchern verzeichnet. Dabei kamen besonders aus dem Ausland mehr Aufträge.‣ weiterlesen

In der Softwareentwicklung gewinnen die Low- und No-Code-Plattformen zunehmend an Bedeutung. Doch neben den Vorteilen etwa in Sachen Geschwindigkeit oder Handhabung sind dem Low-/No-Code-Ansatz noch Grenzen gesetzt, etwa wenn es zu komplex wird.‣ weiterlesen

Low-Code/No-Code-Entwicklungen bieten Potenzial für Industrieunternehmen. Dadurch wird Software-Programmierung auch Mitarbeitern zugänglich, die nicht über tiefes Fachwissen verfügen. Mendix hat in einer Studie untersucht, wie es um den Low-Code/No-Code-Ansatz in Deutschland bestellt ist.‣ weiterlesen

Mit Pascal Redaoui hat Process Analytics Factory einen neuen Chief Financial Officer.‣ weiterlesen

Die Richtlinienreihe VDI/VDE 3695 'Engineering von Anlagen - Evaluieren und Optimieren des Engineerings' wurde komplett überarbeitet und an den Stand der Technik, insbesondere an Industrie-4.0-Vorgaben, angepasst. Im März 2021 erscheint Blatt 4 der Richtlinie. Es beschreibt die Hilfsmittel, die eine Engineering Organisation (EO) einsetzen beziehungsweise nutzen sollte.‣ weiterlesen

Warum liegt die mittlere Anlagenverfügbarkeit der maschinellen Fertigung im Mittelstand bei weniger als 40 Prozent? Wie kann künstliche Intelligenz helfen, dies zu verbessern? Lösungen liefert OEE.AI aus Aachen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige