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EU-Projekt für kollaborative Industrie-Roboter

Das Verbundprojekt FourByThree hat es zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter effizient zu gestalten. Das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) hat zu diesem Zweck Technologien entwickelt, die ein eigensicheres robotistisches Verhalten möglich machen.

FourByThree-Prototyp in der Anwendungsstudie bei der Firma WOLL (Deutschland): Der Roboterarm unterstützt einen Menschen bei Schweißarbeiten durch Halten und Positionieren des Werkstücks während des Schweißprozesses. (Bild: Intelligenz (DFKI) Deutsches Forschungszentrum für Künstl.)

FourByThree-Prototyp in der Anwendungsstudie bei der Firma WOLL (Deutschland): Der Roboterarm unterstützt einen Menschen bei Schweißarbeiten durch Halten und Positionieren des Werkstücks während des Schweißprozesses. (Bild:  Deutsches Forschungszentrum für Künstl.Intelligenz  )

Anwendungsstudie bei der Firma STODT (Niederlande): Einer der im Projekt FourByThree entwickelten Roboterarme unterstützt einen Arbeiter bei der Be- und Entladung einer Maschine mit Bauteilen. Die FourByThree-Steuerungssoftware soll dabei die Automatisierung von wiederholenden Tätigkeiten für Kleinserien erleichtern. (Bild: Intelligenz (DFKI) Deutsches Forschungszentrum für Künstl.)

Anwendungsstudie bei der Firma STODT (Niederlande): Einer der im Projekt FourByThree entwickelten Roboterarme unterstützt einen Arbeiter bei der Be- und Entladung einer Maschine mit Bauteilen. Die FourByThree-Steuerungssoftware soll dabei die Automatisierung von wiederholenden Tätigkeiten für Kleinserien erleichtern. (Bild: Deutsches Forschungszentrum für Künstl. Intelligenz )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 2014 arbeiteten Forscher im EU-Projekt FourByThree an Roboterlösungen, die in der Lage sind, sicher und effizient mit menschlichen Bedienern in industriellen Fertigungsunternehmen zusammenzuarbeiten. Drei Jahre Entwicklungsarbeit resultierten in Hardware- als auch Software-Technologien, die sich für die Mensch-Roboter-Kollaboration eignen, einfach zu programmieren und zu bedienen sind.

Modulare Aktuatoren als Basis

FourByThree-Konsortium und EU-Gutachter beim finalen Review-Meeting in Eibar, Spanien, am 30.11.2017. (Bild: Intelligenz (DFKI) Deutsches Forschungszentrum für Künstl.)

FourByThree-Konsortium und EU-Gutachter beim finalen Review-Meeting in Eibar, Spanien, am 30.11.2017. (Bild: Deutsches Forschungszentrum für Künstl. Intelligenz )

Als Basis für den Bau der Roboterarme dienen modulare Aktuatoren, die das Robotics Innovation Center bereitgestellt hat. Diese wiederum basieren auf einem am DFKI entwickelten seriell-elastischen Design. Durch Kraftmessung und die Dämpfung unerwarteter Kollisionskräfte, ermöglichen sie dem Roboter eigensicheres Verhalten. Insgesamt wurden vier unterschiedlich Aktuatoren-Größen entwickelt, sodass die Anzahl und Größe der einzelnen Antriebe frei gewählt werden kann – je nach Anforderung des Roboterarmes. Dank der Aktuatoren können die Systeme auch mit deutlich schwereren Objekten hantieren.

 

Lösungen sind online zugänglich

Dank des modularen Ansatzes können die meisten Ergebnisse des Projekts in andere Robotersysteme integriert werden. Die Lösungen sind über eine Online-Plattform zugänglich.

 

17 internationale Partner

Das Projekt FourByThree wurde zum Teil von der EU im Rahmen des Europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizont 2020, finanziert. Unter Koordination des spanischen Forschungszentrums IK4-Tekniker waren insgesamt 17 internationale Partner aus Industrie und Forschung am Projekt beteiligt.

 (Bild: Intelligenz (DFKI) Deutsches Forschungszentrum für Künstl.)

Deutsches Forschungszentrum für Künstl. Intelligenz (DFKI)
www.dfki.de/robotik

 

EU-Projekt für kollaborative Industrie-Roboter
Bild: Intelligenz (DFKI) Deutsches Forschungszentrum für Künstl.



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