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Studie

Digitalisierung in deutschen Unternehmen nicht an 1. Stelle

Laut einer Studie von Sopra Steria ist die Digitalisierung für Unternehmen oft nicht mehr das wichtigste Thema auf der Agenda.  

Bild: Sopra Steria SE

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Die deutsche Wirtschaft droht, sich bei der Digitalisierung zu verzetteln. Für nur 12% der Unternehmen ist der digitale Umbau die wichtigste Aufgabe. 81% stufen die Digitalisierung zwar immer noch als wichtig ein, der digitale Umbau gilt aber inzwischen als eine Aufgabe unter vielen. Einer der Gründe: erst wenige positive Effekte auf das Wachstum. Trotz digitaler Anstrengungen steigerte erst ein Viertel der befragten Unternehmen dadurch seinen Umsatz. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie ‚Potenzialanalyse Transformation erfolgreich managen‘ von Sopra Steria Consulting. Dafür wurden 354 Manager, Führungskräfte und Spezialisten aus verschiedenen Bereichen befragt. Viele Unternehmen stecken im Digitalisierungsprozess fest. Obwohl 46% schon jetzt digitale Geschäftsmodelle entwickelt haben, ist die Mehrheit mit dem bis heute Erreichten nicht zufrieden. 69% benoten das eigene Unternehmen mit ‚befriedigend‘ oder schlechter, wenn es um die Frage geht, wie gut der Betrieb auf die digitale Transformation vorbereitet ist. 59% geben zu, dass ausgerechnet die durch nicht integrierte Software und Daten fortbestehenden Silos zu den größten Hindernissen gehören. Jedes zweite Unternehmen beklagt außerdem, dass das notwendige Knowhow fehlt, um die digitale Transformation zu meistern. 42% bemängeln eine IT, die nicht flexibel genug ist, um sie für die neuen Aufgaben fit zu machen. Zudem leiden 37% unter zu langsam getroffenen Entscheidungen und teilweise unter zu vielen Beteiligten sowie einer starren Hierarchie.


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