Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken
Cebit 2018

Die Computermesse als  Business-Festival

Die diesjährige Ausgabe der Computermesse Cebit präsentiert sich radikal verändert: Mit einem neuen Themenzuschnitt, neuen Veranstaltungsformaten, einer veränderten Hallenaufteilung sowie einem Termin im Frühsommer statt März bleibt nicht viel beim Alten. Das ist einen mutiger Schritt für die Traditionsmesse, wenngleich die Veranstalter bei der Deutsche Messe AG versichern, dass die Cebit noch immer der richtige Ort ist, um in der schnelllebigen IT-Welt Geschäfte zu machen.

Messegelände, Aussen- und Innenaufnahmen, Freifläche, Pavillons und Expodach (Bild: Deutsche Messe AG)

Messegelände, Aussen- und Innenaufnahmen, Freifläche, Pavillons und Expodach (Bild: Deutsche Messe AG)

Erfahrene Cebit-Besucher werden sich in diesem Jahr ein wenig umstellen müssen. Wenn die Computermesse vom 11. bis 15. Juni ihre Pforten für Besucher öffnet, werden diese eine generalüberholte Ausstellung zu sehen bekommen. Mit einem in weiten Teilen überarbeitetem Konzept will die Deutsche Messe einerseits den Charakter als Business-Messe erhalten, aber gleichzeitig die nachrückende Generation der Entscheider ansprechen. „Mit ihrem Dreiklang aus Neuheiten-Show, Konferenz und Networking-Event ermöglicht die neue Cebit einen 360-Grad-Blick auf die Digitalisierung von Unternehmen, Verwaltung und Gesellschaft“, sagt Oliver Frese, Cebit-Vorstand der Deutschen Messe AG. „Neben IT-Experten, Fachbesuchern und Top-Entscheidern aus der digitalen Wirtschaft und den Anwenderindustrien wollen wir mit dem neuen Konzept auch verstärkt die nächste Generation der Entscheider in den Unternehmen erreichen.“

Digitalisierung in den Messehallen

Als Topthemen der Messe haben die Veranstalter acht aktuelle Trends der IT- und Digitalisierungswelt ausgerufen: Künstliche Intelligenz, Internet of Things, Augmented und Virtual Reality, Security, Blockchain, Drohnen & Unmanned Systems, Future Mobility sowie Humanoid Robotics. Neu ist auch die Geländeplanung: Die Ausstellung belegt Hallen 9 bis 13 des Messegeländes in Hannover, die Hallen 14 bis 17 und 25 bis 27 sowie den zentralen Bereich rund um das Expo-Dach. Die Veranstaltung startet am Montag mit einem Konferenz- und Medientag, der sich an Vertreter der Politik und Medien richtet. Die eigentliche Ausstellung beginnt dienstags. Die Messehallen sind von Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 19 Uhr geöffnet, der d!campus bis 23 Uhr. Gezielte Möglichkeiten zur Geschäftsanbahnung in Zukunftsmärkten wie China, Australien, Thailand und Spanien bieten die Cebit Events Worldwide. Am ‚Digital Friday‘, den 15. Juni, öffnen die Veranstalter die Computermesse einem breiteren, digital interessierten Publikum und verschiedenen Communities. Bei d!talk und Cebit!Signals ist die internationale Bloggerszene geladen. Außerdem sind Aktivitäten für die Programmierer- und Entwicklerszene (Coder & Developer) mit Hackathons, Wettbewerbe für Drohnenpiloten sowie Recruting-Formate für Studenten und Fachkräfte geplant. Der Eintrittspreis für den Freitag ist reduziert.

Innovationen auf vier Säulen

Das neue Konzept basiert auf vier Elementen: d!conomy, d!tec, d!talk und d!campus. Der Bereich d!conomy soll IT-Fachkräfte und Entscheider aus Unternehmen, öffentlichem Sektor und Handel ansprechen. Die Schwerpunkte dieses Themenbereiches gliedert die Messe unter den Schlagworten Digital Business, Digital Administration, Internet of Things, Security, Communication & Networks, Channel & Distribution, Mobile Solutions und Data Center. Die zweite Säule der Messe heißt d!tec und richtet sich an Entwickler, Innovatoren und Startups. d!talk steht für die Visionäre, Querdenker, Experten und Kreativen aus aller Welt, die sich auf der Cebit 2018 angekündigt haben.


Das könnte Sie auch interessieren:

Bei allen Vorteilen, die Industrie-4.0-Technologien mit sich bringen, muss zunächst auch eine leistungsstarke digitale Infrastruktur vorhanden sein. Sie muss große Volumen an Sensordaten schnell, sicher und ortsunabhängig übertragen und auswerten können. Mit dem Rückgriff auf externe Partner erhalten Firmen eine solche Infrastruktur - und gleichzeitig Zugang zu einem erweiterten Ökosystem.‣ weiterlesen

Im nordrhein-westfälischen Düren findet sich die vermutlich einzige professionelle Wurmzucht Deutschlands - und die wahrscheinlich am weitesten automatisierte weltweit. Die nötigen Anlagen dafür wurden vom Unternehmer selbst in bester Daniel-Düsentrieb-Manier entwickelt und gebaut - mit einem Fokus auf kostengünstige, aber zuverlässige Automatisierungstechnik.‣ weiterlesen

Die Hoffmann Group hat auf der Emo 2019 erstmals ihr Hoffmann Group Tool Management gezeigt. Mit der Software können kleine und mittelgroße Betriebe ihre Werkzeuge verwalten und deren Einsatz planen.‣ weiterlesen

Der Autobauer Porsche hatte am Dienstag mit einem zeitweisen Stillstand in seiner Produktion zu kämpfen. Grund dafür war ein Serverausfall.‣ weiterlesen

Software für das Product Lifecycle Management (PLM) ist eine substanzielle Investition in die Zukunft. Die Frage nach ihrer Wirtschaftlichkeit beschäftigt deshalb alle Unternehmen - und ist nach heutigem Kenntnisstand gut zu beantworten.‣ weiterlesen

Der Einsatz des digitalen Zwillings verspricht vielfältige Potenziale für den gesamten Lebenszyklus eines Produktes. Im Rahmen einer Befragung der Managementberatung Detecon halten die Studienteilnehmer vor allem den Unternehmensübergreifenden Einsatz für erfolgversprechend.‣ weiterlesen

Auf insgesamt 8.400m² errichtet Wibu System zwei neue Gebäude. Das eine soll zukünftig als Unternehmenssitz dienen, das andere soll als House of IT Security u.a. die Zusammenarbeit mit Startups fördern.‣ weiterlesen

Mehr Fachbesucher und eine größere Ausstellerzahl: Die IT-Sicherheitsmesse it-sa in Nürnberg hat mit ihrer diesjährigen Ausgabe neue Bestmarken erzielt.‣ weiterlesen

Die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie sind im August 2019 um 6,7% gegenüber Vorjahr zurückgegangen. Die Inlandsbestellungen gaben um 9,6 und die Auslandsbestellungen um 4,5% nach. Im Gesamtzeitraum von Januar bis August dieses Jahres lagen die Auftragseingänge damit 1,6% unter Vorjahr. Hier bestellten inländische Kunden 1,1 und ausländische 2,1% weniger.‣ weiterlesen

Der Anteil der deutschen Unternehmen, die 3D-Druck einsetzen, ist zwar im Vergleich zum Jahr 2016 gestiegen – von 37 auf 63 Prozent. Eine Führungsposition hat Deutschland in der Studie des Beratungsunternehmens EY eingebüßt.‣ weiterlesen

Im Forschungsprojekt 'Instant Factory Maps' des Instituts für Integrierte Produktion Hannover IPH werden Fabriklayouts per Kameradrohne erfasst. Bei einem kurzen Rundflug durch die Fabrik nimmt die Drohne Tausende Fotos auf, die eine Software automatisch zu einem dreidimensionalen Layout zusammensetzt.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige