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IW-Verbandsumfrage

Branchenverbände hoffen 2021 auf Besserung

Zum Jahreswechsel befragt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) traditionell deutsche Verbände nach ihren wirtschaftlichen Erwartungen für das kommende Jahr. In diesem Jahr berichten darin die meisten Branchen von einschneidenden Schwierigkeiten und hoffen auf eine Besserung im Jahr 2021. Dabei gehen viele Unternehmen von einem Stellenabbau aus – vor allem dort, wo es bereits vor der Pandemie Probleme gab.

Bild: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Bild: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Die deutsche Wirtschaft schaut auf eines der schwierigsten Jahre in der neueren Geschichte zurück. Das spiegelt sich auch in der traditionellen IW-Verbandsumfrage wider. Darin berichten 34 der 43 befragten Verbände von einer schlechteren Wirtschaftslage als noch vor einem Jahr. Wer von einer besseren oder unveränderten Lage berichtet, befand sich oftmals schon im Vorjahr in einer schwierigen Wirtschaftslage. Dazu zählen beispielsweise die Automobil- und die Chemieindustrie.

Zuversicht für 2021

Mit Blick auf das neue Jahr zeigen sich die meisten Verbände zuversichtlich und gehen davon aus, dass sich ihre Lage verbessert – wobei das Vorkrisenniveau für viele Branchen noch nicht in Sichtweite ist. 26 Verbände gehen für das kommende Jahr von einer höheren Produktion aus. 13 Verbände prognostizieren eine geringere Produktion, darunter der Bereich Schiffbau und Meerestechnik, Textil- und Modeverbände sowie die Ernährungsindustrie. Banken und Bauwirtschaftsunternehmen haben ebenfalls gedämpfte Erwartungen für 2021, wobei sich hier die Pandemie bislang relativ wenig niedergeschlagen hat.

Stellenabbau geplant

Wenig zuversichtlich ist der Blick auf den Arbeitsmarkt: Nur fünf der 43 befragten Verbände gehen davon aus, dass ihre Mitgliedsunternehmen im kommenden Jahr mehr Mitarbeiter beschäftigen werden. Dazu zählen die Bauwirtschaft und Handwerksbetriebe, die schon vor der Krise unter Fachkräftemangel gelitten haben. 23 Verbände erwarten laut Befragung einen Beschäftigungsabbau, darunter vor allem die Industrie. Besonders pessimistisch zeigen sich die Verbände, in deren Unternehmen neben der Coronapandemie auch strukturelle Anpassungslasten bestehen, wie etwa im Finanzsektor. Auch die Automobilindustrie plant mit weniger Mitarbeitern: Neben der schwachen Weltwirtschaft werden die Unternehmen durch strengere Abgas-Grenzwerte und Elektroquoten unter Druck gesetzt.


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