Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Automatisierungstreff 2018

Workshops und Industrie 4.0 in Böblingen

Vom 10. bis 12. April 2018 treffen sich Anwender und Hersteller von Automatisierungstechnik und IT-Lösungen in Böblingen. Wieder bietet der Automatisierungstreff ein breit gefächertes Workshopangebot und das Lösungsforum Marktplatz Industrie 4.0. Dort stehen greifbare Anwendungen im Mittelpunkt, mit denen sich Industrie 4.0- und IIoT-Szenarien schon heute realisieren lassen.

 (Bild: Strobl GmbH)

(Bild: Strobl GmbH)

Ziel der Veranstaltung Automatisierungstreff ist es, dass Anwender vor allem aus dem Maschinen- und Anlagenbau Lösungen für Automatisierungssysteme und Industrial-IT finden, um die Effizienz ihrer Produktion zu erhöhen. Schwerpunkt bildet dabei die digitale Transformation im industriellen Umfeld. „Die Besonderheit unseres Automatisierungstreffs ist die Kombination aus Workshops rund um die Themen IT und Automation, Trend-Sessions sowie dem Lösungsforum Marktplatz Industrie 4.0“, sagt Sybille Strobl, Geschäftsführerin des Veranstalters Strobl GmbH. Mehr als 50 Unternehmen werden ihre Lösungen auf dem Automatisierungstreff zeigen.

Zweiter Marktplatz Industrie 4.0

Letztes Jahr startete das Lösungsforum Marktplatz Industrie 4.0, auf welchem verschiedene Unternehmen auf Marktständen ihre konkreten Use-Cases präsentierten. Der Marktplatz Industrie 4.0 soll den ganzheitlichen Ansatz von Industrie 4.0 und IIoT aufzeigen. Erst das Zusammenspiel von allen Ressourcen einer Fabrik – vom kleinen Sensor in der Produktion bis zur Management-Software in der Geschäftsführung – bildet die Grundlage für eine Verbesserung der industriellen Wertschöpfung. Der Marktplatz basiert auf einem applikationsbezogenen Konzept. Auf dem Marktplatz Industrie 4.0 präsentieren Anbieter verschiedener Produkte und Disziplinen reale Use-Cases und stehen für Diskussionen über konkrete Lösungsmöglichkeiten für individuelle Aufgabenstellungen der Besucher zur Verfügung. „Unsere Teilnehmer auf dem Marktplatz Industrie 4.0 haben uns bestätigt, dass sie von der sehr konstruktiven Atmosphäre profitierten“, schildert S. Strobl. Und auch in diesem Jahr wird der Marktplatz wieder Gelegenheit für Gespräche bieten. Bei der Auswahl der Exponate ging es den Veranstaltern vor allem darum, keine allgemeinen technischen Präsentationen von Teilbereichen aufzunehmen, sondern praktische Lösungen zu zeigen, die messbaren Mehrwert generieren können. Zur Zielgruppe des Marktplatzes Industrie 4.0 gehören technisches und kaufmännisches Management mit Fokus auf Digitaltechnik und IT-Fachleute, die Software zur Verarbeitung von Produktionsdaten erstellen. Angesprochen werden auch Technische Leiter und Projektierer, die sich effizientere Verfahren zur Verbesserung der Produktionsabläufe wünschen, Anlagenplaner in der Automotive-industrie, die große Anlagen effizienter verwalten müssen und mit IT flexibler machen wollen. Service- und Instandhaltungstechniker erfahren auf der Veranstaltung, wie sich Geräte automatisiert selbst überwachen und sich die Wartung effizient planen lässt. Das Ziel der Veranstaltung: Anwender kommen mit einer konkreten Aufgabenstellung auf den Marktplatz und bekommen dort Ideen oder mögliche Lösungswege aufgezeigt. Ein neuer Service in diesem Jahr: Damit Besuchern ausreichend Zeit für solche Gespräche haben, hilft ihnen der Veranstalter im Vorfeld des Treffs kostenfrei bei der Abstimmung dieser Termine.

 (Bild: Strobl GmbH)

(Bild: Strobl GmbH)

Technik zum anfassen

Schwerpunkt der Veranstaltung sind weiterhin die Anwender-Workshops, die an allen drei Tagen stattfinden. „Die praxisnahen Workshops ermöglichen einen sehr intensiven Austausch zwischen Anbieter und Anwender“, erläutert Geschäftsführerin Strobl. Bei den Kursen rund um die IT und Automation sind Teilnehmer keine Zuschauer, sondern können selbst Hand anlegen, um sich Eindrücke über Produkte, Systeme und Methoden zu verschaffen. Zu den Themen der Seminare zählen: Fernwartung und Cybersecurity, AS-I und AS-I Safety – Inbetriebnahme, Diagnose und Freigabemessungen, RFID, Fabriksoftware, Profinet-Prüfungen, OPC UA und Internet of Things. Zu produktionsnahen Manufacturing Execution-Systemsen realisiert der Branchenzusammenschluss MES D.A.CH Verband an zwei Tagen wieder die Vortragsreihe ‚Manufacturing Execution Systems in der Praxis‘. Mehr zum Programm finden sich auf der Homepage zur Veranstaltung.


Das könnte Sie auch interessieren:

Im Projekt ‘Kitos – Künstliche Intelligenz für TSN zur Optimierung und Störungserkennung‘ arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure gemeinsam an Lösungen für ein dynamisches Netzwerkmanagement in der Industrie.‣ weiterlesen

Laut statistischem Bundesamt hat sich die Industrie im Mai von den Einbrüchen verursacht durch die Corona-Pandemie etwas erholt. Die Produktion legte zu, verfehlt das Mai-Ergebnis des Vorjahres jedoch um 19,3 Prozent.‣ weiterlesen

Zwei Drittel (66 Prozent) der Unternehmensleiter weltweit sind optimistisch, dass sich der europäische Markt relativ schnell vom wirtschaftlichen Abschwung durch die COVID-19-Pandemie erholen wird. Das geht aus einem Report des Beratungsunternehmens Accenture hervor, der auf einer Umfrage unter fast 500 C-Level-Führungskräften in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum in 15 Branchen basiert.‣ weiterlesen

Wie die Kommunikation in der Arbeitswelt zukünftig aussehen kann, erforschen derzeit die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Dabei steht der digitale Zwilling im Mittelpunkt.‣ weiterlesen

Der ERP-Anbieter Proalpha hat einen neuen Chief Sales Officer. Zum 1. Juli hat Michael T. Sander die Position übernommen. Er folgt auf Andree Stachowski.‣ weiterlesen

Ein Produkt online konfigurieren und sofort bestellen: Was für Verbraucher alltäglich ist, gewinnt auch im B2B-Bereich an Bedeutung. Mit dem Configure-Price-Quote-Ansatz und entsprechender Software kann diese Variantenvielfalt angeboten werden, ohne den Vertrieb zu überlasten oder die Customer Journey aus dem Blick zu verlieren.‣ weiterlesen

Kürzere Durchlaufzeiten, Abläufe und Sequenzen simulieren und frühe Aussagen zu Konzepten und deren Verifikationen treffen zu können - das waren die Wünsche der österreichischen SEMA Maschinenbau. Die Software IndustrialPhysics von Machineering leistet genau das.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige