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Industrie mit Auftragsstau

Auftragsbestand erreicht Höchstwert

Mit einem Plus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Juni liegt der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe im Juli auf einem neuen Höchstwert. Die Reichweite der Aufträge bleibt unverändert bei 8 Monaten.

Bild: Statistisches Bundesamt

Bild: Statistisches Bundesamt

Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist erneut gestiegen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lagen die offenen Bestellungen im Juli 2022 kalender- und saisonbereinigt um 0,7 Prozent höher als im Juni 2022. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2021 war der Auftragsbestand im Juli 2022 kalenderbereinigt 12,6 Prozent höher. Wie Destatis mitteilt, hat der Bestand damit einen neuen Höchststand seit Beginn der Erfassung im Jahr 2015 erreicht.

Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 um 0,3 Prozent, die aus dem Ausland um 0,8 Prozent. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern erhöhte sich der Auftragsbestand um 0,6 Prozent, bei den Herstellern von Investitionsgütern um 0,7 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand laut Destatis 0,8 Prozent niedriger als im Vormonat.

Reichweite 8 Monate

Die Reichweite des Auftragsbestands liegt wie im Vormonat bei 8 Monaten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug die Reichweite 11,9 Monate (Juni 2022: 11,8 Monate), bei Vorleistungsgütern lag sie bei 4 Monaten (Juni 2022: 4,1 Monate) und bei Konsumgütern betrug die Reichweite wie im Vormonat 3,5 Monate.

Die Auftragseingänge gingen im Juli 2022 um 1,1 Prozent zurück, die Umsätze um 1,8 Prozent. Wie in den Monaten zuvor war das Auftragseingangsvolumen im Juli 2022 höher als das Umsatzvolumen. Neben hohen Energiekosten für die Industriebetriebe führe die anhaltende Knappheit an Vorprodukten nach wie vor zu Problemen beim Abarbeiten der Aufträge, so das Statistische Bundesamt.


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