Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Lösungen für komplexe vernetzte Anlagen

Werkzeugmaschinen vor Cyberattacken schützen

Mit der Digitalisierung, die sich in allen Branchen durchsetzt, nimmt auch die Notwendigkeit zu, sich vor Cyberrisiken zu schützen. Doch auf was kommt es bei komplexen vernetzten Anlagen an, wenn diese geschützt sein sollen?

(Bild: Balluff GmbH)

Ein naheliegendes Risiko sind menschliche Nachlässigkeit, die Mehrfachverwendung von Passwörtern oder die Weitergabe vertraulicher Daten. Um komplexe, vernetzte Anlagen sicher vor Manipulationen und Cyberkriminalität zu schützen, sind zunächst standardmäßig Verschlüsselungsmechanismen wie SSL oder TLS einzusetzen. Damit wird der gesamte Datenverkehr zwischen den Servern, Computern und Anwendungen eines Netzwerkes verschlüsselt.

Gängige Praxis ist es auch, alle Verbindungen, die auf einen Computer zugreifen wollen, von einer Firewall auf Vertrauenswürdigkeit prüfen zu lassen, um sich automatisiert vor Angriffen oder unbefugten Zugriffen zu schützen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Zahl der Netzzugänge zu minimieren und den Datenstrom über ein zentrales, überwachtes Gateway zu leiten.

Balluff hat ein eigenes Expertenteam etabliert, welches den Kunden eine ganzheitliche Beratung anbietet. Einige der Balluff-Geräte verfügen mittlerweile zudem über eine Hardware-Verschlüsselung mittels Trusted Platform Modul. Bei der digitalen Serviceunterstützung setzt das Unternehmen auf eine sichere und workflowbasierte Punkt-zu-Punkt-Verbindung.

Ein weiterer Punkt ist der Ort der Datenspeicherung. Drei von zehn Unternehmen (29%) nutzen eine Cloudlösung, die in ein zertifiziertes Rechenzentrum ausgelagert ist. Weitere 10% planen dies und 28% diskutieren darüber. Das zeigt der Digital Office Index 2018 des Digitalverbands Bitkom. Betrachtet man die unterschiedlichen Branchen, ist der Maschinen- und Anlagenbau Vorreiter. Bereits fast jedes zweite Unternehmen aus dieser Branche greift auf externe Clouddienstleister zurück. Vorteile einer Public Cloud sind z.B. eine einfache Skalierbarkeit, ein hohes Maß an Sicherheit, die Nutzung neuester Technologien, die Servicekontinuität und Verschlüsselung. Damit ist das Funktionieren der Lösungen auch beim Eintreten negativer Szenarien garantiert.

Symmedia aus Bielefeld dagegen bietet den Kunden hybride Lösungen an, wodurch diese Flexibilität, einhergehend mit außerordentlicher Sicherheit, erhalten. Das heißt, die volle Datenhoheit obliegt bei den Kunden.


Das könnte Sie auch interessieren:

Der SAP-Partner Itelligence übernimmt das finnische SAP-Beratungshaus Pasafin Oy. Mit der Übernahme will das Unternehmen seine Position in Skandinavien stärken.‣ weiterlesen

Bei Hackerangriffen sind die Mitarbeiter und ihre schwachen Passwörter nach wie vor Angriffspunkt Nummer Eins. Doch wie sieht ein starkes Passwort heute aus, und wie können Firmen herbeiführen, dass nur solche vergeben werden?‣ weiterlesen

Immer mehr Produzenten entwickeln zur Zeit hochvernetzte Software in Eigenregie. Gerade bei Microservice-Projekten bringen verfügbare APIs die Vorhaben schneller als früher voran. Doch der Umgang mit ihnen erfordert Strategie.‣ weiterlesen

Seit kurzem ist Version 7.0 der Startup Tools von Inneo verfügbar. Die Lösung soll Anwenderunternehmen die einheitliche Arbeit mit Engineering-Software von PTC erleichtern.‣ weiterlesen

Condition-Monitoring-Systeme werden meist nur an wenigen hochkritischen Stellen installiert, weil sie noch immer kostspielig und kompliziert einzurichten sind. Mit den BCM-Sensoren von Balluf sollen sich auch normale Komponenten wirtschaftlich überwachen lassen.‣ weiterlesen

Der Anbieter von Wearables und AR-Lösungen Ubimax hat ein Release der AR-Softwareplattform Frontline angekündigt. Das kürzlich von Teamviewer übernommene Unternehmen hat in Frontline 3.0 eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) sowie ein erweitertes Identitäts- und Zugriffsmanagement einschließlich Single-Sign-On (SSO) über das grundlegende Nutzerverwaltungssystem des Kunden eingeführt.‣ weiterlesen

Viele Anwendungen aus dem Industrie-4.0-Spektrum basieren auf der Verfügbarkeit von Produktdaten. Um diese strukturiert bereitzustellen, helfen Werkzeuge zur Datenklassifizierung wie die neue NovaDB im Zusammenspiel. Zusammen mit Anwendungspaketen können etwa elektronische Produktkataloge erstellt und gepflegt werden.‣ weiterlesen

Die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg GmbH setzt zur Auswertung von Produktionsdaten selbstentwickelte Analysetools ein. Weil diese nicht den vollen Funktionsumfang moderner BI-Lösungen bieten, wurden in einem multiperspektiven Auswahlverfahren geeignete Softwareprodukte identifiziert. Dieses sollte sicherstellen, dass die gewählten Programme die Analyse- und Reportingprozesse bestmöglich unterstützen und im Unternehmen gut angenommen werden.‣ weiterlesen

KI-basierte Systeme und Maschinen werden immer autonomer, selbstständiger und intelligenter. Ob und wie ist es zu schaffen, dass sie auf Dauer menschlichen Werten und Regeln folgen? Dr. Kurt D. Bettenhausen, Vorsitzender des interdisziplinären Gremiums Digitale Transformation im VDI und Vorstandsmitglied der VDI/VDE-GMA, spricht im zehnten Teil unserer Serie Autonome Systeme mit dem VDI.‣ weiterlesen

Nachdem die PSI Software AG bereits bekanntgegeben hatte, das Finanzvorstand Harald Fuchs das Unternehmen im nächsten Jahr verlässt, steht nun fest, dass Gunnar Glöckner den Posten ab Juli 2021 übernehmen wird.‣ weiterlesen

Zurzeit liegt weder ein fest umrissenes Berufsbild noch klar formulierte Anforderungen an Projektingenieure vor, die in internationalen Projekten eingebunden sind.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige