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IW-Konjunkturprognose

Ende 2021 wieder auf Vorkrisenniveau

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Die zweite Corona-Welle hat den Wirtschaftsaufschwung des Sommers ausgebremst, doch die Entwicklung mehrerer Impfstoffe macht Hoffnung: So geht die Konjunkturprognose des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt 2021 um vier Prozent wachsen wird, nach einem Einbruch von 5,25 Prozent im Jahr 2020.

(Bild: ©Angelika Bentin/fotolia.de)

Nachdem die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2020 stark eingebrochen ist, hat sie sich im dritten Quartal kräftig erholt, so die IW-Experten. Die zweite Corona-Welle habe die Wirtschaft jedoch erneut ausgebremst und die gestiegene Verunsicherung Konsum und Investitionen gedämpft. Besonders betroffen sind Tourismus, Gastgewerbe und Kultur. Somit rechnen rechnen die IW-Konjunkturexperten für 2020 mit einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 5,25 Prozent.

Hoffnung auf Impfstoff

Laut Prognose wird das neue Jahr ohne Besserung beginnen — beim IW geht man davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2021 weiter schrumpfen wird. Im Baugewerbe könnten Arbeitskräfte fehlen, die international weiter angespannte Infektionslage bremst den Export. Zudem wirke sich die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf ihr altes Niveau von 19 Prozent ab Januar negativ auf den Konsum aus, so die Experten. In der IW-Prognose wird jedoch davon ausgegangen, dass die Wirtschaft ab dem Frühjahr wieder Fahrt aufnimmt. Hoffnung dabei würden die Impfungen machen, von denen ab dem zweiten Quartal 2021 erste positive Effekte auf das Gesundheitssystem und das Wirtschaftsleben erwartet werden. Insgesamt geht die Prognose davon aus, dass die deutsche Wirtschaft 2021 um vier Prozent wächst.

Exporte können den Rückgang nicht ausgleichen

Die Weltwirtschaft könnte 2021 um 4,5 Prozent zulegen. Voraussetzung dafür sei, so das IW, dass die Impfungen global anlaufen und sich als erfolgreich erweisen. In Ihrer Prognose gehen die Experten davon aus, dass die deutschen Exporte 2021 um sieben Prozent wachsen, somit aber den Rückgang aus 2020 von 11 Prozent aber nicht gutmachen können.

Auch der Arbeitsmarkt dürfte sich nur moderat erholen. So geht die IW-Prognose davon aus, dass die Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr bei etwa 2,7 Millionen Menschen und somit einer Quote von etwa 6 Prozent verharrt.


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