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Investitionszurückhaltung auf breiter Front

Auftragseingang in der Werkzeugmaschinenindustrie kühlt sich ab

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie vermeldet im zweiten Quartal 2019 ein großes Auftragsminus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

 (Bild: Monatliche Auftragseingangsstatistik VDMA, Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.)

(Bild: Monatliche Auftragseingangsstatistik VDMA, Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.)

Im zweiten Quartal 2019 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22%. Dabei gingen die Bestellungen aus dem Inland um 28% zurück. Die Auslandsbestellungen verloren 18%. Im ersten Halbjahr 2019 sank der Auftragseingang um 21%. Das Inland notierte 19% im Minus, das Ausland 23%. „Auch im zweiten Quartal liegen die Bestellungen abermals gut ein Fünftel unter dem starken Vorjahr“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW, das Ergebnis. Der Basiseffekt könne nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass die Investitionen im Maschinen- und Anlagenbau weltweit rückläufig sind, so Schäfer weiter. Als reiner Investitionsgüterlieferant und Ausrüster der Industrie hängt die Werkzeugmaschinenindustrie dem Druck aus der Nachfrageschwäche der größten Abnehmerbranchen Maschinenbau und Automobilindustrie ausgesetzt, die durch den lange verzögerten Transformationsprozess hin zu neuen Antriebstechnologien zusätzlich verunsichert ist und Investitionen zurückschraubt. Innerhalb der Triade halten sich die Europäer noch am besten. Die Bestellungen aus den Euroländern sind über die ersten sechs Monate „nur“ um 5% zurückgegangen, die der Nicht-Euroländer hingegen um 28%.


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