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Ifo-Geschäftsklimaindex

Bessere Stimmung in der deutschen Wirtschaft

Nach 90,3 Punkten im Januar ist der Ifo-Geschäftsklimaindex im Februar gestiegen. Die Unternehmen schätzen dabei nicht nur die aktuelle Lage besser ein sondern sind auch mit Blick auf die kommenden Monate weniger pessimistisch.

Bild: ©BI-pressmaster/Fotolia.com

Die Stimmung unter den deutschen Managern hat sich im aktuellen Ifo-Geschäftsklimaindex merklich verbessert. Dieser ist im Februar auf 92,4 Punkte gestiegen, nach 90,3 Punkten im Januar. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen positiver aus. Zudem zeigen sich die Manager mit Blick auf die kommenden Monate weniger pessimistisch. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz Lockdown robust, vor allem wegen der starken Industriekonjunktur.

Sprung nach oben

Im verarbeitenden Gewerbe hat der Index einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Ein höherer Wert war zuletzt im November 2018 zu beobachten. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich. Laut Ifo sind die Unternehmen für die kommenden Monate merklich optimistischer. In allen wichtigen Industriezweigen stieg der Geschäftsklimaindex.

Dienstleister zufriedener, Lage bleibt schwierig

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator gestiegen. Die Dienstleister seien mit ihrer aktuellen Lage zufriedener. Zudem nahm der Pessimismus bei den Geschäftserwartungen ab, so Ifo-Präsident Clemens Fuest. Für das Gastgewerbe bleibt die Situation jedoch schwierig. In der Tourismusbranche zeigt sich erstmals wieder vorsichtiger Optimismus mit Blick auf die Urlaubssaison.

Auch im Handel ist der Geschäftsklimaindex nach dem Einbruch im Vormonat etwas gestiegen. Laut Ifo Institut sind Erwartungen zwar weiterhin pessimistisch, aber nicht mehr so stark wie im Vormonat. Die aktuelle Lage hingegen wurde von den Händlern schlechter eingeschätzt. Die Umsätze sind aufgrund des Lockdowns eingebrochen.

Im Bauhauptgewerbe verbesserte sich das Geschäftsklima ebenfalls. Dies sei auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen, so der Ifo-Präsident. Die aktuelle Lage wurde von den Baufirmen aber etwas schlechter beurteilt, vor allem wegen des außergewöhnlich kalten Wetters.


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