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Hacking von Krankenhäusern

Fünffache Steigerung von Angriffen

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Am 10. September fiel das IT-System des Düsseldorfer Universitätsklinikums vollständig aus. Die aktuellen Ermittlungen deuten auf eine Cyberattacke hin.

(Bild: ©adam121/stock.adobe.com)

Anders als in Fällen von Angriffen auf Industriebetriebe, ziehen Angriffe auf die kritische Infrastruktur unter Umständen lebensbedrohliche Konsequenzen nach sich. Wo ansonsten lediglich Maschinen zum Stillstand kommen, stehen im Falle eines IT-Sicherheitsvorfalls bei einem Krankenhaus Leben auf dem Spiel. Notrufe können nicht entgegengenommen werden, Rettungswagen stehen still, Patientenakten mit essentiellen Diagnosedaten fehlen und Operationen können in der Folge nicht stattfinden. Stormshield berichtet, dass Angriffe aus Krankenhäusern seit Beginn der Corona-Krise um 475% gestiegen sind, also fast um das Fünffache des üblichen Ausmaßes. Netwrix hat deshalb drei goldene Regeln für IT-Sicherheit vorgestellt, an die Betriebe der kritischen Infrastruktur sich unbedingt halten sollten: Zuerst ist ein automatisiertes Echtzeitmonitoring aller Aktivitäten in der IT-Infrastruktur wichtig, um abnormales Verhalten früh zu erkennen und Angriffswege nachverfolgen zu können. Weiterhin sind strenge Zugriffskontrollen mit minimalen Zugriffsrechten für Mitarbeiter essentiell, um im Falle einer Accountübernahme den Schaden begrenzen zu können. Zuletzt sollten Datenbackups auf isolierten Servern gemacht werden, um kompromittierte oder verlorene Daten und somit den reibungslosen Betrieb schnell wiederherstellen zu können.


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