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Cybersicherheit

Spam- und Phishing-Mails:

Deutschland auf Platz 1

Laut dem Spam- und Phishing Report von Kaspersky Lab wurde jede sechste E-Mail mit gefährlichem Inhalt an eine deutsches Postfach gesendet. Somit landeten nach 2015 und 2016 erneut die meisten Mails dieser Art in Deutschland.

Bild: Kaspersky Lab


Insgesamt ist die Menge an Spam-Mails weltweit gesunken. Der Gesamtanteil am Mail-Traffic betrug 53,63 Prozent was einem Rückgang von 1,68 Prozentpunkten gegenüber 2016 entspricht. Gleichzeitig stieg jedoch die Anzahl der Phishing-Attacken. Insgesamt verzeichnete Kaspersky Lab 246.231.645 mal einen Phishing-Alarm, was einem Zuwachs von 59 Prozent entspricht.

Cyberkriminelle nutzen die Fußball-WM

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland war dabei eines der beliebtesten Themen der Cyberkriminellen. Mit offiziellen Logos und Sponsoreninformationen wurde beispielsweise versucht, Nutzer dazu zu bringen, schadhafte Anhänge zu öffnen.

Getarnte Kryptowährungsbörsen

Auch das Thema Kryptowährung wurde 2017 sehr häufig für Spam- und Phishing-Aktivitäten genutzt. Der gestiegene Bitcoin-Preis erhöhte bei den Nutzern auch die Klickwahrscheinlichkeit auf gefährliche Inhalte. Webseiten wurden seitens der Angreifer als Kryptowährungsbörsen oder als Cloud-Mining-Dienste getarnt. „Wir erwarten im Jahr 2018 weitere Entwicklungen und einen Anstieg, was Spam- und Phishing-Nachrichten mit Kryptowährungsbezug betrifft. Wir gehen davon aus, dass es neben Bitcoins – dem Thema im vergangenen Jahr – eine größere

Vielfalt sowie vermehrt Aktienbetrug wie ,Pump and Dump‘- Maschen geben wird“, sagt Darya Gudkova, Spam Analyst Expert bei Kaspersky Lab.


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