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Chinesisches Cybersicherheitsgesetz

VDE|DKE gründet ‚Chinese Cybersecurity Group‘

Um deutsche Unternehmen bei der Umsetzung der Vorgaben des chinesischen Cybersecuritygesetzes zu unterstützen, wurde die ‘Chinese Cybersecurity Group‘ ins Leben gerufen.

 (Bild: VDE Verband der Elektrotechnik)

(Bild: VDE Verband der Elektrotechnik)

Durch die Verabschiedung des chinesischen Cybersicherheitsgesetzes bestehen für ausländische Unternehmen, die in China im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) tätig sind, neue Anforderungen. Um deutsche Unternehmen bei der Implementierung dieser Vorgaben zu unterstützen, hat der VDE|DKE die ‘Chinese Cybersecurity Group‘ gegründet. Diese soll sich mit Fragestellungen der chinesischen Cybersecurityregulierung für Deutschland und Europa beschäftigen und eine Plattform für den Informationsaustausch der Mitgliedsunternehmen untereinander zur Verfügung stellen. Im Mittelpunkt eines ersten Treffens standen Fragen rund um die zukünftige Nutzung von VPN-Tunneln zwischen Deutschland und China sowie Fragen der IT-Sicherheitsbezogenen Zertifizierung auf dem chinesischen Markt.

Keine explizite Vorgabe

Im Rahmen erster Ergebnisse wurde u.a. auch ein das Gesetz umgebender Mythos richtig gestellt: „Das Chinese Cybersecurity Law enthält keine explizite Vorgabe zur Abschaltung von VPN-Tunneln“, sagt Dennis-Kenji Kipker, IT-Rechtsexperte des VDE. Die Frage sei deshalb, ob man die Abschaltung speziell von VPN-Tunneln in bestehende Regelungen des Gesetzes hineinlesen wolle – das sei nach umfassenden Recherchen zurzeit nicht der Fall.“ Unternehmen in Deutschland und der EU brauchen daher derzeit nicht befürchten, dass infolge des neuen chinesischen Cybersicherheitsgesetzes VPN-Tunnel nach China in großem Umfang abgeschaltet werden.

Neun Mitglieder

Mitglieder des Konsortiums sind sind bislang die Unternehmen Beckhoff, Cybertrap, MB Connect line, NTT Security, Phoenix Contact, POST Telecom, SEC Consult, Siemens sowie das VDE-Institut.


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