- IT&Production - https://www.it-production.com -

Gesellschaftlichen Problemen mit technischem Fortschritt entgegentreten

Bosch Tech Compass

Gesellschaftlichen Problemen mit technischem Fortschritt entgegentreten

Technologien können die Welt verbessern und beispielsweise bei der Bewältigung des Klimawandels helfen. Das geht aus dem Bosch Tech Compass hervor.

[1]

Bild: Robert Bosch GmbH

Technologie macht die Welt zu einem besseren Ort. Zumindest denken das drei von vier Befragten (72 Prozent) des Bosch Tech Compass, einer in fünf Ländern durchgeführten repräsentativen Umfrage.

Die Befragten sind sich laut Studie einig, dass sich Technologie mehr auf die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren sollte, anstatt auf individuelle Bedürfnisse einzugehen (83 Prozent). So geht aus der Umfrage beispielsweise hervor, dass mehr als drei von vier Befragten weltweit den technologischen Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels sehen.

Trotz des weltweiten Vertrauens in den technologischen Fortschritt gibt es bei den Befragten Unterschiede, wenn es um die Frage geht, zu welchem Zweck Technologie genutzt wird. Während Befragte aus China (83 Prozent) und Indien (77 Prozent) zuversichtlicher sind, dass Technologie derzeit ausreichend eingesetzt wird, um die großen Probleme unserer Zeit anzugehen, glaubt dies nur eine Minderheit der Befragten aus den USA (47 Prozent), Großbritannien (37 Prozent) und Deutschland (29 Prozent).

Gründe Technologien, KI und 5G

Bei der Frage, welche Technologien positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben werden, gibt es ebenfalls regionale Unterschiede. Die Befragten aus Deutschland, Großbritannien und den USA setzen laut Studienergebnissen große Hoffnungen in grüne Technologien wie Climate Engineering, Biotechnologie und Wasserstoff. Befragte aus China und Indien sind hingegen davon überzeugt, dass sich intelligente und vernetzte Technologien wie KI und 5G positiv auf die Gesellschaft auswirken werden.

Rund ein Drittel aller Befragten in den USA und Europa gibt jedoch an, KI als die größte technologische Bedrohung zu sehen. „Diese Vorbehalte abzubauen und Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen – das wird in der Zukunft von entscheidender Bedeutung sein und sich auch auf das Verhalten der Verbraucher auswirken“, so Bosch CEO Stefan Hartung. Das zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Vier von fünf Menschen weltweit glauben, dass der Erfolg eines Unternehmens davon abhängt, in Zukunft digitales Vertrauen bei seinen Kunden aufzubauen. Für 43 Prozent spielt Vertrauen in der digitalen Welt demnach eine größere Rolle als in der analogen Welt.

Transportmittel der Zukunft

Die Umfrage zeigt außerdem, dass die Idee des Beamens aus Star Trek insbesondere in Deutschland Faszination auslöst. Auf die Frage, wie sie sich in Zukunft – unabhängig von der technischen Machbarkeit – am liebsten fortbewegen möchten, nennen mehr als ein Drittel (39 Prozent) der Befragten hierzulande die Science-Fiction-Transporttechnologie. Damit zeigen sich die Deutschen im internationalen Vergleich besonders experimentierfreudig, gefolgt von China mit 34 Prozent. An erster Stelle steht jedoch mit 56 Prozent das von Menschen gesteuerte Auto, gefolgt von Flugzeugen (40 Prozent) und Zügen (32 Prozent).