Anzeige
Anzeige

Industrial Internet of Things

Accenture gründet IIoT-Zentrum in Garching

Beitrag drucken

Kunden von Accenture können in einem neuen IIoT-Zentrum in Garching bei München an digitalen Lösungen für ihr Geschäft arbeiten. Dort sollen künftig neue Prototypen rund um die Aufgaben Engineering, Fertigung und Customer Experience entstehen. Schon zur Eröffnung kündigte Accenture an, die Leistungen rund um SAP Leonardo zusammen mit SAP ausbauen zu wollen.

Bild: Accenture

Accenture hat in Garching bei München das Industrial IoT (IIoT) Innovation Center eröffnet. Das Zentrum ermöglicht Kunden von Accenture zum Beispiel, digitale Möglichkeiten auszuloten, um die Effizienz und Agilität im Unternehmen zu verbessern sowie Geschäftsabläufe zu digitalisieren. Das Zentrum in einer Industriehalle im Garchinger Gewerbegebiet bietet Raum für Design Thinking-Workshops und das Connected Products Studio, das für Rapid Prototyping-Projekte ausgelegt ist. Zudem dient die Einrichtung als Knotenpunkt in Accentures Partner-Netz aus Technologieunternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen.

Projekte in Fahrt bringen

In dem Zentrum will Accenture insbesondere Unternehmen entgegenkommen, die bereits mit der Digitalisierung ihres Geschäfts begonnen haben. Diese Firmen sollen in Garching künftig eine Anlaufstelle haben, um die bereits gewonnenen Projekterfahrungen zügig im gesamten Unternehmen nutzen zu können. Die Einrichtung beheimatet eine IIoT Experience Area, wo Anwender eine Reihe praxistauglicher IIoT-Lösungen anschauen und herausfinden können, wie diese die Abläufe in ihrem eigenen Unternehmen automatisieren oder anders verbessern könnten.

Die Demonstratoren berühren die Bereiche:

Innovation und Entwicklung – Ideen- und Prototypen-Entwicklung für neue Produkte, Dienstleistungen, Lösungen und Geschäftsmodelle mittels datengestützter und kreativer Verfahren, einschließlich Design-Thinking
Industrial Consumerism – Digitalisierung von Marketing- und Vertriebsabläufen entsprechend digital geprägter Erwartungen von Industrieeinkäufern; Entwicklung und Aufbau zukunftsfähiger Marketing- und Vertriebsorganisationen
Human Machine-Interaktion – Neue Verfahren für die Vernetzung mit und Bedienung von Maschinen, auch mit KI-Unterstützung
Plattformen und Services – Entwicklung, Einführung und Nutzung von IIoT-Plattformen und entsprechenden Diensten insbesondere in der Fertigung
Smart Products – Einbetten von Software in Produkte, Vernetzen von Produkten, Einsatz von Analytics und Machine Learning sowie anderen IIoT-Technologien
Engineering und Fertigung – hier geht es um digitale Engineering- und Produktentwicklungs-Abläufe beziehungsweise digital gestützte Förder- und Fertigungsabläufe für die Prozessindustrie; hinzu kommen Verfahren zur Automation und Integration von Shop Floor- und Geschäftsanwendungen
Cyber-Sicherheit – Sicherung industrieller Netze, durchgehende Validierung von Datenübertragungen zwischen IT- und Operational-Technology (OT)

Unterstützer finden im Partnernetzwerk

Industriekunden, die ein Innovationsprojekt im Garchinger Center starten, sollen dieses bei Bedarf in Accentures weltweites ‚Industry X.0 Global Innovation Network‘ hinein erweitern können. Dieses umfasst weitere Einrichtungen mit verschiedenen industriespezifischen Spezialisierungen. Zudem wird Accenture in Garching künftig auch gemeinsam mit SAP Entwicklungsarbeit rund das SAP Leonardo-Portfolio anbieten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Infor hat einen neuen CEO: Kevin Samuelson steht zukünftig an der Spitze des Unternehmens. Darüber hinaus hat der Softwareanbieter noch weitere personelle Veränderungen bekanntgegeben.‣ weiterlesen

Die Exporte der deustchen Maschinenbauer sind im ersten Halbjahr um nominal 0,9% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was eine deutliche Verlangsamung der Exportdynamik bedeutet.‣ weiterlesen

Noch werden die Konzepte des digitalen Zwillings häufiger diskutiert als umgesetzt. Wie eine Anlage mit ihrem digitalen Abbild in der Praxis kommuniziert, haben Aucotec und die Universität Magdeburg auf der Hauptsitzung des Branchenverbandes Namur gezeigt.‣ weiterlesen

Nicht selten heißt es, ERP-Testsysteme seien überflüssig, zeitaufwändig und teuer. Dabei nützt der Betrieb einer solchen Testumgebung sogar dann, wenn die eigentliche ERP-Lösung schon reibungslos funktioniert.‣ weiterlesen

Die kollaborative Robotik gilt als Musterbeispiel für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Um die Hürden für den Einstieg in diese Technologie zu senken, hat der noch junge Cobot-Hersteller Yuanda Robotics zusammen mit Attoma Berlin ein HMI entwickelt, das stringent auf leichte Benutzung ausgelegt ist, ohne an Funktionalität einzubüßen.‣ weiterlesen

Trotz nachlassendem Welthandel hat die deutsch Elektroindustrie das erste Halbjahr im Plus abgeschlossen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige