Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Siemens auf der SPS 2019

Im Browser visualisieren

Auf der SPS – Smart Production Solutions stellt Siemens ein Komplettsystem zum industriellen Bedienen und Beobachten vor: Die Lösung besteht aus einem webbasierten Visualisierungssystem sowie einer neuen Generation von HMI-Bediengeräten.

(Bild: Siemens AG)

(Bild: Siemens AG)

Siemens präsentiert auf der SPS – Smart Production Solutions 2019 ein Komplettsystem zum industriellen Bedienen und Beobachten: Das webbasierte Visualisierungssystem besteht zunächst aus der Visualisierungssoftware Simatic WinCC Unified sowie der neuen Generation HMI-Bediengeräte Simatic HMI Unified Comfort Panels. Anwender erhalten somit eine Lösung für HMI- und Scada-Anwendungsfälle sowie zukünftig auch für Industrial-Edge-, Cloud- und Augmented-Reality-Szenarien.

Offene Schnittstellen

Die Runtime der Visualisierungssoftware im TIA Portal basiert auf HTML5, SVG und JavaScript. Das System ist offen angelegt und verfügt über Schnittstellen wie TIA Portal Openess, wodurch eine automatisierte Projektierung ermöglicht und der Datenaustausch im Betrieb erleichtert werden soll. Dafür stehen dem Anwender eine ODK(Open Developement Kit)- und OpenPipe-Schnittstelle zur Verfügung sowie die Möglichkeit, andere Applikationen in das Benutzer-Interface zu integrieren.

Projektierung im TIA Portal

Die Projektierung erfolgt einheitlich im TIA Portal. Einmalig erstellte Komponenten sind auf allen Plattformen wiederverwendbar, ob auf Bedien-Panel, PC oder als Apps im Cloud- und Edge-Umfeld. Per Webbrowser kann auf die WinCC Unified Runtime zugegriffen werden. Eine erste Version steht für Panel- und PC-basierte Lösungen zur Verfügung. Der Einsatz von WinCC Unified im Edge- und Cloud-Umfeld soll mit einer folgenden Lieferstufe möglich sein. Der Technologiekonzern stellt auf der SPS zudem eine neue Bediengerätegeneration vor: Die Simatic HMI Unified Comfort Panels sind in den Displaygrößen von 7 bis 22″ erhältlich, verfügen über eine Glasfront mit kapazitiver Multitouch-Technologie und sollen dem Anwender ähnlichen Bedienkomfort bieten, wie ein Smartphone oder Tablet. Hohe Brillanz bei Farben und Kontrast verbessern die Lesbarkeit und die Bedienbarkeit. Die Visualisierung auf den Geräten basiert auf dem bereits erwähnten Simatic WinCC Unified System.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit ging im Juli auf 5,6 Millionen zurück, gegenüber 6,7 Millionen im Juni. Doch während immer mehr Händler und Dienstleister aufatmen können, sinken die Zahlen in der Industrie nur leicht. Im Maschinenbau und der Elektrobranche steigen sie sogar.‣ weiterlesen

Rund 37 Prozent der produzierenden Unternehmen wollen Homeoffice auch nach der Corona-Krise nutzen. Vor Ausbruch der Pandemie waren es nur etwa 25 Prozent der Fertigungsbetriebe, wie eine repräsentative Umfrage des ZEW kürzlich ergab.‣ weiterlesen

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im August 2020 gegenüber dem Vormonat wieder deutlich an, nachdem sie im Juli leicht zurückgegangen waren. Die Konjunkturerwartungen liegen aktuell bei 71,5 Punkten, also 12,2 Punkte mehr als im Juli. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich geringfügig verschlechtert. Der Lageindikator beträgt in der August-Umfrage minus 81,3 Punkte und liegt damit 0,4 Punkte unterhalb des Vormonatswertes.‣ weiterlesen

Schneider Electric hat den MES-Anbieter Proleit AG erworben. Mit diesem Schritt will der französische Konzern seine Kompetenzen bei der Software-gestützten Automatisierung erweitern.‣ weiterlesen

Mit einem Mix aus Standardprozessen und Integrationsfähigkeit zielt das neue Cloud-ERP XRP Lexbizz auf den Sweet Spot des Mittelstands. Die SaaS-Lösung von Lexware könnte gerade Firmen interessieren, die ihre ERP-Landschaft ohne großes IT-Projekt modernisieren wollen. Besonders spannend: Für Fertigungsunternehmen gibt es eine Branchenlösung.‣ weiterlesen

Als die Covid-19-Krise ausbrach, fehlte es vielen französischen Krankenhäusern an medizinischer Ausrüstung. Unter der Leitung eines Pariser Chirurgen wurde daraufhin eine Initiative gestartet: der 3D-Druck von medizinischem Material nach Bedarf. Für die Qualitätskontrollen wurde der Artec Space Spider 3D-Scanner eingesetzt.‣ weiterlesen

Siemens stellt sein Topmanagement um: Roland Busch übernimmt ab Oktober die Verantwortung für das Geschäftsjahr 2021. Auf der Hauptversammlung nächsten Februar löst Busch Topmanager Joe Kaeser als Vorstandsvorsitzenden ab. Digital Industries-Chef Klaus Helmrich geht März 2021 nach 35 Jahren bei Siemens in den Ruhestand. Seine Position übernimmt Cedrik Neike zum 1. Oktober 2020. Neben seinem Nachfolger Matthias Rebellius rückt Judith Wiese als Leiterin HR in den Vorstand auf.‣ weiterlesen

In der aktuellen Wirtschaftskrise rücken die industriellen Lieferketten in den Fokus. Dabei arbeiten die Unternehmen seit Jahren daran, mit Soft- und Hardware Transparenz und Effizienz in der Supply Chain herzustellen. Maximilian Brandl erläutert als neuer CEO des SCM-Spezialisten Salt Solutions, was das SAP Hana-Portfolio dabei leisten kann.‣ weiterlesen

Die durch Handelsstreitigkeiten und politische Verwerfungen geschwächte Weltkonjunktur wurde durch die Covid-19-Pandemie zusätzlich getroffen. Das zeigt sich auch am deutlichen Orderminus im Maschinen- und Anlagenbau.‣ weiterlesen

Die Ansätze für industrielle Instandhaltung sind mal mehr und mal weniger geeignet. Das Ziel dabei: Instandhaltungs- und Produktionspläne möglichst in Einklang zu bringen. Da kommt Adaptive Maintenance Scheduling ins Spiel.‣ weiterlesen

Aimtec hat die neue Produktgeneration Sappy4x4 auf den Markt gebracht hat. Sie ist auf SAP S/4Hana vorbereitet, soll aber weiterhin an die Anforderungen spezifischer Prozesse in Automobil- (SappyCar) oder Fertigungsunternehmen (SappyManufacturing) anpassbar bleiben.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige