IT&PRODUCTION oktober 2009

Noch immer treffen Frauen bereits bei der Entscheidung für einen technischen Beruf auf Vorurteile und Widerstände. „Diese müssen überwunden werden. Denn nach unseren Erfahrungen stellen Ingenieurinnen ihre hohe Kompetenz und ihr Engagement jeden Tag unter Beweis“, sagt Michael Dick, Mitglied des VDI-Präsidiums und Technikvorstand bei Audi, am Rande des europäischen Ingenieurinnen-Kongresses in Düsseldorf.

„Die Ingenieurinnenquote liegt in Deutschland bei nur elf Prozent ? in anderen europäischen Ländern wie Schweden oder Bulgarien bei über 25%. Hier haben wir in Deutschland noch viel Potenzial, das wir ausschöpfen müssen, um auch in der Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont Dick. Nachholbedarf gibt es bspw. bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das zeigen die Ergebnisse der Umfrage, die der VDI im Vorfeld der „1st European Conference on Gender an Diversity in Engineering and Science“ durchführte. Über die Hälfte der befragten Ingenieurinnen wünscht sich Kinderbetreuungsangebote von ihrem Arbeitgeber. Doch lediglich ein Viertel bietet diese an. ?Künftig mehr Frauen für technische Berufe zu begeistern, bedeutet einen Kulturwandel, den Gesellschaft und Unternehmen nur gemeinsam meistern können?, so Dick.

Hiermit wird die Zweckmäßigkeit des Einsatzes der verschiedenen Visualisierungsverfahren für die Simulation transparent gemacht. Die Richtlinie fokussiert sich auf die Einsatzfelder der Simulation in den Bereichen Fördertechnik, Materialfluss, Logistik und Produktion und betrachtet die informationslogistischen Fragestellungen in Unternehmen und Unternehmensverbünden. Im Vordergrund steht dabei das System mit seinen logistischen Prozessen. Die Richtlinie bietet Planern der oben genannten Bereiche eine Hilfestellung zur Nutzung der Verfahren, auch mit Hinblick auf die eigene spezifische Anwendung. Die Ausführungen werden trotz der Schnelllebigkeit der Entwicklungen in der Simulationstechnik und Computer-Grafik längerfristige Gültigkeit haben, was durch die Abgrenzung zu spezifischen Simulationsentwicklungen gegeben ist.

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Neben den etablierten Themen in den Fachausschüssen wird der Fachbereich Informationstechnik im VDI auch zukunftsträchtige neue Fragestellungen bearbeiten. Ziel des Fachbeiratstreffens im September war es daher, einmal den Ist-Status zu dokumentieren und absehbare Entwicklungen der IT näher zu beschreiben. Der Fachausschuss Wissensmanagement will, so der allgemeine Tenor, den Erfahrungsaustausch auf jeden Fall fortsetzen. Voraussichtlich wird am 13. November 2009 in Düsseldorf eine konstituierende Sitzung stattfinden. Die nachfolgenden Sitzungen finden auf vertraulicher Basis statt, so dass auch problematische Aspekte des Wissensmanagements diskutiert werden können.

Dabei sollen z.B. umgesetzte oder in Umsetzung befindliche Konzepte zum Wissensmanagement im Engineering vorgestellt werden, um Anregungen und Vorgehensbeispiele für aktuelle Projekte zu finden. Auch wollen die Experten Einzel-Aspekte der Wissensmanagementkonzepte diskutieren, bspw. die Umsetzung des Know-How-Schutzes, Schnittstellen zwischen Wissensmanagement und angrenzenden Unternehmensprozessen oder auch Umgang mit rechtlichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus will man Lessons Learned zu Wissensmanagementkonzepten und zu entsprechenden Einführungsprojekten zusammentragen. Gemeinsam wollen die Teilnahmer am Erfahrungsaustausch die konkreten Herausforderungen, speziellen Anforderungen und gewählten Lösungen in einzelnen Projekten kennenlernen. Zum Erfahrungsaustausch gehören ebenso verfügbare und zukünftige Technologien, z.B. Kollaborationswerkzeuge und semantische Suchmaschinen. Der Fachausschuss „MES“ wird voraussichtlich am 15. Oktober 2009 in Frankfurt zusammentreffen um sich über die Zwischenergebnisse der beiden Arbeitsgruppen des Ausschusses zu informieren und die weitere Zielrichtung festzulegen. Inhalte sind insbesondere die Richtlinie VDI 5600 „Fertigungsmanagementsysteme“ und deren Ergänzungsblätter.

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