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IT&PRODUCTION dezember 2009

Automatisch angelegt am: 09.04.2017 Zuweisung prüfen!

Dabei sollen Daten aus Planungswerkzeugen zur Inbetriebnahme und für den Betrieb genutzt werden, sodass neue oder geänderte Produktionsanlagen schneller und sicherer anlaufen und den Serienbetrieb aufnehmen können. Am Übergang aus der Planung in die Inbetriebnahme und die Serienproduktion wirken virtuelle und reale Maschinen und deren dynamisches Verhalten mit virtuellen oder realen Anlagensteuerungen als Abbild der Logik der Anlagen zusammen. Mit der Verbindung zu überlagerten Fertigungsmanagementsystemen erlaubt der Digitale Fabrikbetrieb Aussagen über das Gesamtverhalten von Maschinen und Anlagen vor deren realem Anlauf.

Herausgeber der Richtlinie ist der Fachbereich Fabrikplanung und -betrieb der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (VDI-GPL). Sie ist im Entwurf ab Dezember 2009 Beuth Verlag zu beziehen.

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Genau hier ist auch der BMBF-Förderschwerpunkt „Integration von Produktion und Dienstleistungen“ angesiedelt: Mit diesem Schwerpunkt wird der Tatsache Rechnung getragen, dass sich die Grenzen zwischen Sach- und Dienstleistungen immer mehr verwischen. Ziel ist die Unterstützung kooperativer und vorwettbewerblicher Forschungsvorhaben zur Stärkung von Dienstleistung und Produktion in Deutschland.

Der aktuell erschienene Monitoring-Bericht, erarbeitet im Auftrag des BMBF von der VDI Technologiezentrum GmbH, beschreibt die internationale Forschungslandschaft. Dabei werden sowohl Aktivitäten auf EU-Ebene als auch in ausgewählten Ländern untersucht. Ziel ist, den aktuellen Förderschwerpunkt in die internationalen Entwicklungen einzuordnen und erste Analysen und Schlussfolgerungen für die deutsche Dienstleistungsforschung zu erarbeiten.

Ein Ergebnis des Monitorings: Deutschland ist in der Forschung zu hybrider Wertschöpfung im Vergleich zu den untersuchten Ländern wie erwartet sehr gut aufgestellt. Dazu wurden relevante Forschungs- und Innovationsaktivitäten mit Bezug zu Dienstleistungen im Allgemeinen und hybrider Wertschöpfung im Besonderen aus neun Ländern ? und zwar Finnland, Schweden, UK, Frankreich, Dänemark, USA, Japan, Südkorea und Taiwan ? dargestellt.

Zwar zeigen Branchen wie Fahrzeugbau (24 Punkte) und Information & Kommunikation (23 Punkte) etwas mehr Zurückhaltung. Die Werte haben sich aber im Vergleich zum vorangegangenen Index mehr als verdoppelt. Branchenübergreifend zeigt sich, dass mit Blick auf Forschung & Entwicklung kaum gespart wird: „Als Innovationstreiber in den Bereichen Messtechnik, Rundfunk und sichere Kommunikation setzen wir ganz klar darauf, uns durch Investitionen in Forschung & Entwicklung gut für die Zeit nach der Krise zu positionieren“, kommentiert Michael Vohrer, Vorsitzender der Geschäftsführung beim Münchner Elektronikkonzern Rohde & Schwarz, die Ergebnisse. „Deshalb liegen unsere Ausgaben hier im Schnitt bei 15% des Umsatzes.“ Rohde & Schwarz ist Partner der VDI-Initiative Sachen machen.

Dieses Mal liefert die Befragung zusätzlich Erkenntnisse darüber, was Ingenieure von der künftigen Regierung erwarten, damit mehr technische Innovationen in Deutschland umgesetzt werden und Wirtschaftswachstum geschaffen wird. Über 60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent erhöht werden müssen. Rund 70% halten eine Vereinfachung des Zugangs zu Krediten für kleine und mittelständische Unternehmen für wichtig und 58% der Ingenieure denken, dass verbindlicher Technikunterricht in allen Schulformen notwendig ist. Der VDI-Innovationsklima-Index fragt das Wissen der VDI-Mitglieder in ihren unterschiedlichen Berufen und Branchen als Frühindikator und Stimmungsindex zur Entwicklung des Technologiestandorts Deutschland ab. Die Stimmungswerte bewegen sich zwischen -100 und +100. An der 20. Umfrage haben wieder 1.000 Ingenieure teilgenommen.

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