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IT&PRODUCTION april 2010

Durch diesen Wettbewerb werden praktische Fähigkeiten gefördert: z.B. müssen Sensor- und Aktorentechnik wie auch Fahrwerke und komplexe Softwarealgorithmen entwickelt werden. Ganz nebenbei lernen die Studierenden Projektmanagement, Sponsorenakquise und Präsentationstechniken sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Elektrotechnikern, Informatikern und Maschinenbauern.

„Zwar ging die Zahl der offenen Stellen im Krisenjahr 2009 um 14% zurück, aber dennoch haben wir einen Mangel an Informatikern“, sagte Dieter Westerkamp, stellvertretender Leiter Technik und Wissenschaft im VDI. „Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte zeigt sich robust und ist ohne größere Blessuren davon gekommen.“ Die Beschäftigung stieg 2009 sogar weiter an. Insgesamt gab es 181.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Informatiker.

„Ein Rekord, der zeigt: Qualifizierte Fachkräfte werden gebraucht“, ergänzte Westerkamp. Kleiner Wermutstropfen: Die Zahl der arbeitslosen Informatiker stieg 2009 leicht an, liegt aber mit einer Quote von 4,6% auf einem niedrigen Niveau. „Trotz der Umsatzeinbrüche haben die meisten Unternehmen besonnen reagiert und kein Personal entlassen. Das ist ein wichtiges Signal, denn auch 2010 wird für die IT-Branche nicht leicht“, so Westerkamp.

Wie die jährliche CeBIT-Umfrage unter 400 VDI-Mitgliedern verdeutlicht, hat die Krise Spuren hinterlassen. Für 2010 sind nach Mehrheit der Befragten zwar keine Personalentlassungen geplant, mit Neueinstellungen ist aber kaum zu rechnen. Auch was die internationale Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standortes Deutschland betrifft, glauben nur noch 16%, dass sie sich bis 2015 verbessern wird. „Die Stimmung unter unseren Mitgliedern hat sich verschlechtert“, sagte der VDI-Experte. „Wir dürfen jetzt aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen in die Zukunft investieren, das heißt in qualifizierte Fachkräfte und technische Innovationen.“

Wachstumspotenzial sehen die Befragten vor allem in den Bereichen „Virtuelle Produkt-Prozessentwicklung“ und „Mobiles Internet“. „IT-Systeme für die Medizin“ oder das Thema „Energieeffizienz in und durch IT“ sind weitere Wachstumsbereiche. Besondere Hoffnungen liegen derzeit auch auf den sogenannten „Embedded Systems“. „Mit Innovationen in diesen Bereichen bringen wir den IT-Standort Deutschland wieder in Schwung“, sagte Westerkamp.

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Bettenhausen ist vielfach in Gremien der GMA und auch der Namur tätig gewesen; er ist seit 2004 Mitglied des Beirats der GMA und einer der Tagungsleiter der Kongressreihe Automation in Baden-Baden. Turnusmäßig wurde ein Industrievertreter zum GMA-Vorsitzenden gewählt. Bettenhausen ist Leiter des Geschäftssegments Engineering & Consulting ? Process Automation der Siemens AG. In seiner neuen Funktion als GMA-Vorsitzender löst er Professor Gerald Gerlach, TU Dresden, ab. In den Ämtern der stellvertretenden GMA-Vorsitzenden wurden Prof. Dr. Dirk Abel von der RWTH Aachen sowie Dr. Friedrich Harbach, ABB AG Forschungszentrum Deutschland, bestätigt.

Auch ein Hauch Magie gehört in der Technikwelt des Werkstoffexperten dazu. Ingenieure zeigen, wie ein Graphitplättchen dank seiner speziellen Eigenschaften über einem Magnetblock schwebt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) begeistert den Besucher des VDI-Stands mit weiteren technischen Exponaten: Unter anderem veranschaulicht ein „Mobile Pack“ das Prinzip der mobilen Brennstoffzellenversorgung. Zudem präsentiert das Forschungszentrum einen 3D-Modellierer aus dem Bereich Optische Technologien.

Zahlreiche virtuelle Vorführungen bringen Jung und Alt die Welt der Technik nahe. Eine Duschanwendung elektronisch steuern ? wie geht das? Dornbracht, Hersteller von Designarmaturen und -accessoires für Bad und Küche und Partner der VDI-Initiative „Sachen Machen“, demonstriert dies in Aktion. Ressourceneffizienz ist auch ein wichtiges Thema bei der diesjährigen Hannover Messe. Schließlich hat sowohl die Politik als auch ein Großteil der deutschen Industrie erkannt, wie essenziell der nachhaltige Umgang mit unseren Rohstoffen ist. Der VDI stellt auf seinem Stand das in Kooperation mit dem BMBF neu gegründete „Zentrum Ressourcen Effizienz und Klimaschutz“ (ZRE) vor.

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