Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Daten sammeln mit Software-Sensoren

Sensorik ohne Sensor

Die wichtigen Daten aus Maschinen und Anlagen – beispielsweise Temperatur, Druck oder Schall, erfassen meist zahlreiche Sensoren. Ist deren Einsatz unmöglich, könnten Software-Sensoren übernehmen. Das geschieht selten, da sie als aufwendig einzurichten und teuer gelten. Ein neuer KI-Ansatz von PerfectPattern soll das ändern.

 (Bild: ©Blue Planet Studio/stock.adobe.com)

(Bild: ©Blue Planet Studio/stock.adobe.com)

Effizienz und Sicherheit der eigenen Prozesse stehen im produzierenden Gewerbe ganz weit oben. Personelle und materielle Ressourcen müssen so effizient wie möglich eingesetzt, Qualitätsmängel und Produktionsausfälle vermieden werden. Die Digitalisierung von Prozessen bietet dabei enormes Potenzial – nicht umsonst kursieren vor allem Schlagwörter wie künstliche Intelligenz, Internet of Things und Big Data in den Diskussionen um die Zukunft der Produktion. Diese Technologien bilden die Basis für Trends wie Industrie 4.0, Smart Production und die Smart Factory. Bei diesen Strategien geht es im Kern um die intelligente Vernetzung der gesamten Produktionskette. Die Basis ist das Internet of Things, oder, bezogen auf die Produktion, das Internet of Machines. Dieses Internet of Machines lebt wie alle Digitalisierungsprojekte von Daten. Diese müssen ausgewertet und analysiert werden, um so die Basis für Entscheidungen zu liefern.

Daten sammeln

Dazu greifen physische Sensoren Daten zum Zustand der Maschinen und zum Ablauf der Produktionsprozesse ab – sie vermitteln ein Bild davon, was sich in einer Produktionsanlage abspielt. Sie liefern Daten etwa zu Temperatur, Druck, (Fließ-)Geschwindigkeit, Beschleunigung oder auch Werte zu Drehzahl, Schaltzustand, Position und Schall.

Software-Sensoren

Physische Sensoren können jedoch fehleranfällig sein oder aufgrund baulicher Gegebenheiten nicht möglich sein. Zudem können viele Werte auch nur im Labor ermittelt werden. Beispiele dafür sind etwa Aspekte der Materialeigenschaften und damit der Qualität des Endproduktes. Solche Informationen liegen damit erst mit einer oft erheblichen Zeitverzögerung vor. Die Lösung können Software-Sensoren bzw. virtuelle Sensoren sein. Sie können auf Basis von physisch generierten Daten abhängige Größen vorhersagen. Diese können etwa reale Sensorwerte, Labormesswerte oder nicht direkt messbare Größen wie Qualität oder Lebensdauer sein. Dazu nutzen Software-Sensoren sogenannte Vorhersagemodelle. Sie quantifizieren die Auswirkungen der Messgrößen auf die Zielgröße und können außerdem an Veränderungen in der Systemumgebung angepasst werden – ein erneuter Lernprozess der Modelle ist für eine Anpassung oft ausreichend.


Das könnte Sie auch interessieren:

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS entwickelt zusammen mit europäischen Partnern im Projekt QLSI eine skalierbare Technologie für Silizium-Qubits für Quantencomputer.‣ weiterlesen

Mit dem Strategiepapier ‘Cyber Security Design Principles‘ will die Open Industry 4.0 Alliance darüber informieren, wie Unternehmen das Thema Sicherheit von der Werkshalle bis zur Cloud umsetzen können.‣ weiterlesen

Mit ihren Systemen rund um Dämpfe, Gase und Ventile spielt die GEMÜ Gruppe weltweit in der ersten Reihe. Als digitaler Knotenpunkt dient das ERP-System PSIpenta. Dessen Module zur adaptiven Produktionsplanung- und Steuerung verhelfen dem Familienunternehmen über Werks- und Landesgrenzen hinweg zu fast hundertprozentiger Liefertermintreue.‣ weiterlesen

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.‣ weiterlesen

Aus dem Industrie-4.0-Barometer der Management- und IT-Beratung MHP geht hervor, dass sich die Position eines CIO in der Geschäftsführung positiv auf Umsetzung von Industrie-4.0-Ansätzen auswirkt.‣ weiterlesen

Durch die Pandemie und durch die Digitalisierung steigt der Innovationsdruck auf die deutsche Industrie. Wie die aktuelle CGI-Studie zeigt, können agile Unternehmen besser mit den damit verbundenen Herausforderungen umgehen.‣ weiterlesen

Das Internet der Dinge bringt physische und digitale Welten zunehmend zusammen. Schon längst geht es nicht mehr nur um die pure Vernetzung von Geräten, sondern um Systeme, die Menschen, digitale Lösungen und Objekte aus der realen Welt verknüpfen.‣ weiterlesen

Kooperationen mit Technologie-Startups bieten für etablierte Unternehmen Chancen, um die digitale Transformation zu bewältigen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch selbst wenn große Organisationen schon mit jungen Firmen kooperieren, nutzen sie das Potenzial dieser Zusammenarbeit oft kaum aus.‣ weiterlesen

231.000 offene Stellen weniger als im vierten Quartal 2019 verzeichnet das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung in der aktuellen Stellenerhebung. Demnach ist die Zahl der offenen Stellen gegenüber dem dritten Quartal 2020 jedoch gestiegen.‣ weiterlesen

Die vermehrte Arbeit im Homeoffice reduziert die CO2-Emissionen, die beispielsweise durch Pendeln entstehen. Auf der anderen Seite steigt der Stromverbrauch zuhause. Wie dieser reduziert werden kann, zeigen Tipps der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.‣ weiterlesen

Nach 90,3 Punkten im Januar ist der Ifo-Geschäftsklimaindex im Februar gestiegen. Die Unternehmen schätzen dabei nicht nur die aktuelle Lage besser ein sondern sind auch mit Blick auf die kommenden Monate weniger pessimistisch.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige