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Grundlagen für den Projektstart

Mit dem IoT auf Erfolgskurs

Vernetzte Produkte und softwarebasierte Lösungen gelten besonders in der Industrie, Logistik und im Mobilitätssektor als Schlüssel zu datengetriebenen Geschäftsmodellen. Im Mittelpunkt dieser Entwicklung steht das Internet of Things. Die Analysten von Tech Data haben untersucht, wie es um IoT-Technologien wie Machine Learning aktuell steht.

Die erste komplett elektrisch angetriebene Harley-Davidson. Dahinter steht eine Internet of Things-Infrastruktur, die zahlreiche digitale Dienste und Optimierungsmöglichkeiten bietet. (Bild: Harley-Davidson Germany GmbH)

Die erste komplett elektrisch angetriebene Harley-Davidson. Dahinter steht eine Internet of Things-Infrastruktur, die zahlreiche digitale Dienste und Optimierungsmöglichkeiten bietet. (Bild: Harley-Davidson Germany GmbH)

In den komplexer werdenden Prozessketten kommt insbesondere der Automatisierung mit lernfähigen Maschinen eine elementare Rolle zu. Dabei geben IoT-Services aus der Cloud auch kleineren Unternehmen die Chance, schnell Prototypen und Minimum Viable Products (MVP) zu entwickeln. Viele Unternehmen stehen derzeit an der Schwelle von der Umsetzung erster Prototypen oder MVP zum produktiven Betrieb. Die steigende Nachfrage nach Analytics-Lösungen zeigt, in welche Richtung sich der Markt bewegt. Die Mehrzahl der aktuellen Projekte fokussiert sich auf Vorhersagemodelle, wobei vor allem Predictive Maintenance-Ansätze hervorstechen, also die vorausschauende Wartung. Diese Aufgabe können viele Unternehmen mit ihrer derzeitigen Infrastruktur jedoch nicht ganzheitlich abdecken. IT-Dienstleister wie IBM haben dies erkannt und massiv in den Bereich Big Data und Analytics investiert. Neuerdings bietet der Markt auch für kleinere Firmen geeignete Lösungen, die lokal oder in der Cloud bereitgestellt werden können. Doch wer kooperative Netzwerke knüpfen und neue Geschäftsmodelle realisieren möchte, muss mit unterschiedlichen Plattformen, Standards und Prozessen arbeiten. Bei einem IoT-Ökosystem geht es um mehr als den Austausch von Daten: Entscheidend für den Erfolg sind die Synergien.

Wie ist Ihr Unternehmen im Hinblick auf das Handlungsfeld „IoT & Smart Products“ aufgestellt? (Bild: Tech Data AS GmbH)

Wie ist Ihr Unternehmen im Hinblick auf das Handlungsfeld „IoT & Smart Products“ aufgestellt? (Bild: Tech Data AS GmbH)

Individuelle Lösungen

Für Unternehmen, die bereits am Aufbau oder an der Erweiterung einer IoT-Plattform arbeiten, stellt sich langfristig die Frage nach dem Make or Buy. Viele Technologien und Protokolle sind zwar etabliert, aber die jeweiligen Prozesse unterscheiden sich deutlich. Daher benötigt annähernd jede Firma eine individuelle Plattform- und Lösungsarchitektur. Um bei der Konzeption und Umsetzung nicht über Fallstricke zu stolpern, können besonders in dieser Phase Dienstleister helfen. Dabei ergab die Segmentanalyse der Tech Data-Untersuchung: Bei der Partnerwahl sollte eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe angestrebt werden. Kleinere Unternehmen fahren oft mit mittelständischen Anbietern besser als mit globalen Service-Providern. Zudem muss die IoT-Strategie zur digitalen Wertschöpfung passen und die gewählte Technologie zu den Branchenanforderungen passen.

Datensicherheit mitgedacht

Eine Herausforderung für den IoT-Einstieg stellen die Themen Datenhoheit und IT-Sicherheit dar. Für Industrieunternehmen bedeutet ein Cyberangriff, der einen Verlust von Geräte- und Sensordaten zur Folge hat, häufig außer einem Imageschaden auch finanzielle Verluste, wenn etwa eine höhere Geldsumme erpresst wird. Ein Ende-zu-Ende-Sicherheitskonzept lässt sich im IoT-Umfeld meist am besten mit Perimeter oder Zero Trust sicherstellen. Der Perimeter-Ansatz beschreibt die Sicherheit am Übergang zwischen dem Unternehmensnetz, der DMZ (Demilitarized Zone) und dem öffentlichen Internet. Sämtliche Security-Maßnahmen sollen dazu dienen, diesen Übergang abzusichern. Bei Zero Trust wird dagegen keinem Akteur vertraut, der Zugang zu Ressourcen im Netz verlangt. Jeder Zugriff wird individuell authentifiziert. Dahinter steht ein datenzentrierter Ansatz, der auf konstantem Monitoring basiert. In einem weitverzweigten IoT-Netz mit vielen verschiedenen Devices sind Zero Trust-Lösungen meist die langfristig bessere Wahl.


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