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Systemauswahl

Mit Methode und Toolset zur IoT-Plattform

Viele Unternehmen setzen aktuell eigene Internet of Things-Anwendungen mit ganz unterschiedlichen Zielen auf. Die zum Einsatz am besten passende Plattform zu finden, ist auf dem IoT-Markt alles andere als einfach. mm1 Consulting unterstützt Unternehmen bei diesem Prozess mit einem Mix aus Methode und Toolset.

Systemauswahl - Mit Methode und Toolset zur IoT-Plattform

Bild: mm1

Eine IT-Plattform bildet in der Regel das Rückgrat der IoT-Anwendungen und -Services, die Unternehmen aller Größen derzeit weltweit entwickeln und anbieten. Bei der Auswahl des passenden Grundgerüstes stehen Unternehmen allerdings vor drei wesentlichen Herausforderungen: Unternehmen können heute für die Umsetzung ihrer Anwendungen aus einer wohl unüberschaubaren Vielzahl von Plattformen wählen. Zudem ist die Wahl der IoT-Plattform eine strategische Entscheidung zur eigenen Wertschöpfungstiefe im Sinn von Make or Buy. Drittens ist keine am Markt verfügbare IoT-Plattform perfekt, jeder Zuschlag ist mit komplizierten Abwägungen verbunden.

Aus dem Stand 450 Anbieter

Während der Begriff IoT-Plattform vor einigen Jahren nur ein Schlagwort war, können Unternehmen heutzutage aus über 450 realen Lösungen wählen. Es ist zu erwarten, dass diese Zahl weiter ansteigen wird, denn zahlreiche weitere Anbieter versuchen aus unterschiedlichen Ausgangspositionen heraus, an diesem wachsenden Markt zu partizipieren. Hierzu gehören IT-basierte ‚Hyperscaler‘ ebenso wie industriebranchenspezifische Anbieter, Startups und Telekommunikations-Unternehmen. Für das Jahr 2021 wird der Umsatz mit IoT-Plattformen auf 1,7 Milliarden US-Dollar geschätzt (IoT Analytics 2016). Gleichzeitig deuten die Ergebnisse einer laufenden Studie des Beratungshauses mm1 Consulting darauf hin, dass kaum ein produzierendes Unternehmen den gesamten Markt im Blick hat. Dieses Überblickswissen kann Firmen davor bewahren, bei der strategischen Plattformwahl daneben zu greifen. Um ein datengetriebenes Produktangebot wie den vielzitierten vernetzten Kühlschrank anbieten zu können, müssen entscheidende Aufgaben auf jeder Ebene des IoT-Stacks durchgeführt werden: Things & Device Management, Konnektivität & Kommunikation, Daten, Informationen, und Use Cases. IoT-Plattformen versprechen verschiedene Aufgaben auf verschiedenen dieser Ebenen zu übernehmen und weitgehend zu automatisieren. Insofern geht die Entscheidung für eine bestimmte IoT-Plattform einher mit der Entscheidung für eine bestimmte eigene Wertschöpfungstiefe, oder, mit anderen Worten, für Make or Buy auf den verschiedenen Ebenen des IoT-Stacks.

Einige sind schon weiter

Vorreiter wie Caterpillar und Sennheiser gehen bereits weiter und sehen IoT-Plattformen auch im Zusammenhang mit der Entscheidung über die Wertschöpfungsbreite, insbesondere bei einer Servitisierungsstrategie. Die Auswahl der IoT-Plattform ist komplex, weil die Unterschiede vielfältig sind, beispielsweise in der technischen Ausrichtung, den angebotenen Funktionen, den unterstützten Technologien, der Skalierbarkeit und der Preisgestaltung. Hinzu kommt, dass die Marketingmaterialien der Anbieter dem Entwicklungsstand der Plattformen oft weit voraus sind. So kommt es vor, dass viele Unternehmen mitten in der IoT-Implementierung feststellen, dass für ihr Vorhaben zentrale Technologien nicht ausreichend unterstützt werden, die Plattformkosten explodieren oder sie wettbewerbskritische Daten an einen Plattformanbieter weitergegeben haben oder dies tun sollen. Eine solche Fehlentscheidung hat schon viele Projekte scheitern lassen und zieht nicht selten einen Plattformwechsel nach sich, der sechs- bis siebenstellige Mehrkosten und monatelange Verzögerungen der Markteinführung verursacht. Um dieses Risiko so gut es geht zu reduzieren, hat sich in der Praxis eine Evaluation der Plattform auf Basis von 60 bis 80 kritischen Parametern und einer systematischen Anforderungsanalyse bewährt. Das Beratungsunternehmen mm1 ist darauf spezialisiert, Unternehmen bei dieser Aufgabe zu unterstützen.

Methode und Toolset

Die Entscheidungsreichweite sowie die Einsatzszenarien unterschiedlichen mit ihren spezifischen Anforderungen erfordern ein individuelles Vorgehen bei der Wahl der Plattform. Die Unternehmensberatung schlägt eine Methode mit drei Schritten vor, die sich an der übergeordneten IoT-Strategie eines Unternehmens orientiert. Im ersten Schritt wird das Zielbild für den IoT-Marktangang festgelegt. Dabei geht es um die funktionsübergreifende (Produktmanagement, Finance, IT, CDO etc.) Ausarbeitung einer Use-Case-Roadmap und Festlegung der angedachten Fertigungstiefe. Darauf aufbauend werden Kriterien wie funktional, kommerziell oder operativ für die Plattformauswahl festgelegt. Im zweiten Schritt wird die Plattform-Vorauswahl im Sinn des Longlist/Shortlist-Ansatzes getroffen. Anschließend werden die Auswahlkriterien wieder funktionsübergreifend gewichtet und Lösungsszenarien erstellt. Diese Anwendungsfälle werden in Schritt drei mit Blick auf die im engerem Kreis verbliebenen IoT-Plattformen konkretisiert. Hier geht es um zentrale Fragen wie die Kosten, die Feature-Abdeckung und so weiter. Schließlich folgt die funktionsübergreifende Bewertung der Plattformen aus der Shortlist entlang der zuvor erarbeiteten Auswahlkriterien. Den gesamten Prozess unterstützt die Beratungsfirma mit einem eigenen Toolset. Mit diesem Instrument können Unternehmen Anforderungen an eine IoT-Lösung formulieren und Produkte auswählen.


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