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Industrie 4.0: Lösungen und Vorteile

Für die moderne Fertigung ist der Ausbau zur Industrie 4.0 von hoher Relevanz. Vernetzte Prozesse und verfügbare Daten erhöhen Resilienz und Flexibilität. Die Fähigkeit, Prozesse schnell anzupassen und effektiv auf unerwartete Gegebenheiten reagieren zu können, gilt als wesentlicher Wettbewerbsfaktor in der Fertigung – und das nicht nur in Krisenzeiten.

Bild: ©Milos Dimic/via Getty Images

Bild: ©Milos Dimic/via Getty Images

Durch die im Jahr 2020 ausgelöste Coronapandemie und die damit verbundene Wirtschafts- und Gesundheitskrise, wurde die Bedeutung und Notwendigkeit von Industrie 4.0 zunehmend deutlich. 94% der im Rahmen einer von McKinsey durchgeführten Studie befragten Unternehmen, die bereits in der Vergangenheit auf Digitalisierung und Industrie 4.0 gesetzt haben, konnten ihre Geschäftstätigkeiten uneingeschränkt fortführen. 56% waren sogar der Meinung, dass diese Lösungen ihr Vorgehen während der Pandemie bestimmt haben.*

Resilienz, Flexibilität und Prozessoptimierung als Herausforderungen für Produktionsunternehmen

Resilienz bedeutet zum einen eine bessere Reaktion auf, sowie eine schnelle Erholung nach einem schweren Einbruch, wie beispielsweise durch die Pandemie verursacht. Resilienz im technischen Sinne bezieht sich auf ein technisches System, das seine Funktion trotz Störungen –zumindest teilweise – aufrechterhalten kann. Das Ziel ist es, Produktionsausfälle zu vermeiden und Kosten zu sparen. Eine digitale, vernetzte Produktion ermöglicht eine deutlich höhere Flexibilität und Resilienz. Zudem stellt sie eine optimale Ressourcennutzung sicher – und das auf höchstem Produktivitäts- und Qualitätsniveau.

Wie es gelingen kann, Resilienz gegenüber den sich dynamisch verändernden Wirtschaftsbedingungen zu zeigen und Vorgänge auf Produktions- und Geschäftseben zu optimieren, wird in dem neuen Whitepaper von Comarch zum Thema Industrie 4.0 und Digitalisierung in Pandemiezeiten beschrieben.

Daten als Basis für eine transparente und flexible Produktion

Durch die Vernetzung mit dem Internet werden (Produktions-) Daten in Echtzeit erfasst, zusammengetragen und weiterverarbeitet. Auf Basis der Daten können Prozesse kontinuierlich überwacht, Fehlfunktionen und Abweichungen erkannt sowie Entscheidungen besser und schneller getroffen werden. Ausfälle in der Produktion werden so vermieden und deren Effektivität erhöht. Für optimierte Produktionsprozesse sind Daten direkt aus der Produktionslinie, Daten über den tatsächlichen Energieverbrauch sowie Informationen über den aktuellen Standort von Betriebsmitteln notwendig.

Bild: COMARCH AG

Bild: COMARCH AG

Lösungen für Industrie 4.0

Ungenaue, unvollständige und mit einer Verzögerung gemeldeten Daten, führen zu finanziellen und zeitlichen Verlusten. Im Falle einer Abweichung oder Fehlfunktion können Entscheidungen erst verspätet getroffen werden und es kommt zu Verzögerungen oder sogar Ausfällen in der Produktion. Um das zu vermeiden, müssen Produktionsprozesse aus der Ferne und in Echtzeit überwacht und gesteuert werden. Möglich wird dies durch ein MES-Systems (Manufacturing Execution System), das die kontinuierliche und automatisierte Erstellung von Berichten sicherstellt. Ein weiterer Vorteil von MES-Systemen ist die vollständige Integrationsfähigkeit mit weiteren IT-Systemen, wie das ERP- und BI-System.

Der Industriesektor gilt als größter Energieverbraucher. Von der Bundesregierung wurde eine Treibhausreduktion von 80-90% bis 2050 verordnet. Aber nur die Unternehmen, die den Verbrauch pro Produktionscharge steuern und die Ursache für Ihren übermäßigen Energieverbrauch identifizieren können, sind in der Lage die Energieziele zu erreichen und Energiekosten zu senken. Intelligente Messsysteme ermöglichen die Fernablesung der Daten von Verbrauchszählern – auch von nicht oder nur schwer zugänglichen Maschinen. So lässt sich nicht nur der Verbrauch von Gas, Wasser und Strom sondern auch von speziellen Stoffen wie Stickstoff oder Schmiermittel genau ermitteln.

In Produktionshallen mit ganzen Maschinenparks sowie auf Baustellen ist es schwierig den Überblick über sich ständig bewegende Maschinen, Fahrzeuge und weitere Ressourcen zu behalten. Asset Tracking Systeme erlauben die Identifizierung und Lokalisierung aller Betriebsmittel, Bauteilen und weiteren Objekten in allen Produktionsphasen in Echtzeit. Unternehmen sind somit in der Lage, ihre Prozesse besser zu kontrollieren, Engpässe zu identifizieren und gleichzeitig die Kontinuität in der Produktion sicherzustellen.

Das Video von Comarch zeigt die Möglichkeiten und Vorteile von Industrie 4.0-Lösungen sowie die Möglichkeit der Nachrüstung (Retrofitting) als kostensparende Lösung für Industrie 4.0. Als Retrofitting ist die Einführung neuer Technologien wie Sensoren und deren Anbindung an bestehende Geräte und Systeme zu verstehen.

Industrie 4.0 bei der Louis Ditzler AG als erfolgreiches Implementierungsbeispiel

Das FMCG-Unternehmen Louis Ditzler AG, ein Hersteller von Tiefkühlkost, konnte mit Hilfe der Industrie 4.0-Lösungen von Comarch eine deutliche Steigerung des ROI, die Automatisierung der Etikettenherstellung und Berichterstellung sowie eine ständige Verfügbarkeit von Produktionsdaten erzielen. Zu den spezifischen Anforderungen des FMCG-Sektors zählen unter anderem die gleichbleibend hohe Qualität der hergestellten Produkte sowie der kontinuierliche Zugriff auf Produktionsdaten. Deshalb wurde von Comarch die Lösungen Comarch ERP Enterprise (CEE), Business Intelligence, MES für Industrie 4.0, der IoT-Hub und die Comarch IoT-Platform implementiert. Dabei standen die GAE-Kalkulation (Gesamtanlageneffektivität), das Produktionsmonitoring in Echtzeit, die Digitalisierung von Produktionsberichten sowie die Integration der Etikettendrucker mit einem ERP-System im Fokus.

In der detaillierten Fallstudie sind weitere Informationen über die erfolgreiche Implementierung und die Vorteile der IoT-Lösungen für die Louis Ditzler AG zu finden.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile der digitalen Fertigung sowie Comarchs IoT-Lösungen für Industrie 4.0. Zum Whitepaper

Bild: COMARCH AG

Bild: COMARCH AG

*McKinsey&Company, COVID-19: An inflection point for Industry 4.0; https://www.mckinsey.com/business-functions/operations/our-insights/covid-19-an-inflection-point-for-industry-40
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