Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

I4_Station Optimizer

IIoT-Software setzt auf Standards

Viele Diskussionen rund um Industrie 4.0 sind mittlerweile auf dem Boden der Werkhallen angekommen. Die Frage lautet oft schlicht: Wie können Unternehmen mithilfe von Daten die Produktivität ihrer Fertigung verbessern. Eine Antwort darauf will der IoT-Plattformbetreiber Connyun mit dem Softwaremodul I4_Station Optimizer liefern.

I4_Station Optimizer - IIoT-Software setzt auf Standards

Bild: Connyun GmbH

Die Herausforderungen produzierender Unternehmen und Maschinenbauer ähneln sich oft: Wie erhöhen sie Verfügbarkeit und Transparenz in ihrer Fertigung? Wie gelingt die schnelle Anbindung sehr unterschiedlicher Geräte an eine Plattform? Wie kann die Kommunikation und Problemlösung innerhalb der Fertigung verbessert werden? Als Lösung für solche Probleme bringen zahlreiche Anbieter aktuelle IoT-Plattformen in Stellung, die besonders für die innerbetriebliche Optimierung geeignet sind. Solche ‚Industrial-IoT-Systeme‘ sollten Produktionsmitarbeiter unterstützen, einfach zu bedienen sein und Daten sicher verwalten können. Auch die Höhe der Investitionskosten soll sich in Grenzen halten. In Zukunft düfte Standardisierung ebenfalls zu einem wichtigen Kriterium werden.

Standard vs. Individuallösung

Das IIoT-Softwaremodul I4_Station Optimizer von Connyun ist als Standard-IIoT-Applikation darauf ausgelegt, Produktionsmitarbeiter mit KPIs in Echtzeit zu versorgen. Die Werker sollen anhand dieser Informationen zügig auf Probleme reagieren und ausgefallene Maschinen oder Zellen schnell zurück in den Produktionsablauf bringen können. Das Tool kombiniert Informationen zum aktuellen Status der einzelnen Zellen, erstellt Vorhersagen, benachrichtigt Mitarbeiter und ermöglicht den Austausch von Erfahrungen und Problemlösungsstrategien innerhalb des Unternehmens. Das SaaS-Produkt baut auf Standards im Industrieumfeld auf und nutzt vordefinierte Einstellungen und Visualisierungen. Zudem hat der Entwickler angekündigt, die Verbesserungswünsche der Anwender bei Updates berücksichtigen und diese kostenfrei ausgeben zu wollen. Bezahlt wird die Anwendung auf monatlicher Basis je nach Nutzung der angeschlossenen Zellen. Hinter der Benutzeroberfläche liefert Microsoft Azure die Konnektivität als Cloud-Lösung, Softing die Edge-Komponente. Mit beiden Unternehmen ist Connyun eine Partnerschaft eingegangen.

Anbindungen sicherstellen

Die Anbindung einer Fertigungsanlage an eine IIoT-Plattform ist technologisch gesehen die Grundvoraussetzung für angewandte Industrie 4.0 im Unternehmen. Der I4_Station Optimizer nutzt für diese Aufgabe die On-Boarding ‚Plug & Work‘-Technologie: eine automatische Geräteerkennung, die auf OPC UA basiert. Sobald das IoT-Modul Daten der angeschlossenen Geräte empfängt, nimmt es seine Arbeit auf.

Mensch und Maschine

In Zukunft dürften Menschen und Maschinen immer häufiger im Austausch stehen. Diese Kommunikation kann die Software in Verbindung mit einem angebundenen Messenger unterstützen. Künftig sollen in Zusammenarbeit mit der Firma Brabbler Funktionen zur Push-Notifikation entstehen, die eine Störungsbehebung in der Fertigung weiter beschleunigen sollen. Der Vorteil einer Messenger-basierten Eskalation ist, dass fast jeder Mitarbeiter ein geeignet Gerät griffbereit hat. Unterstützt werden Smartphones, Tablets, aber auch Smartwatches und PCs. Weiterhin erfolgen Benachrichtigungen selbst dann, wenn kein Sichtkontakt zum System besteht. Mitarbeiter erfahren auf diese Weise schnell, um welche Maschine es sich handelt, sodass die Störung zielorientiert behoben werden kann. Den Punkt der Datensicherheit haben die Entwickler bereits berücksichtigt: Der Messenger erfüllt die aktuellen Auflagen und Vorschriften der DSGVO.


Das könnte Sie auch interessieren:

Inform zeigt auf der Logimat die junge Plattform SyncroSupply Central. Die Lösung soll als Entscheidungsintelligenz für die Transportlogistik dienen.‣ weiterlesen

Sprachsteuerung kann bei der Bedienung einer Maschine oder eines Computers nützlich sein, wenn beispielsweise keine Hand frei ist. Dabei ist zwischen Online- und Offline-Geräten zu unterscheiden. Letztere bieten den Vorteil, dass sie auch ohne Netzabdeckung funktionieren.‣ weiterlesen

Auf der Logimat 2020 wird der Geschäftsbereich Wireless von Steute Technologies in Halle 5, Stand D45 die neue Version der Funk-Netzwerklösung Nexy vorstellen, die eigens für Anwendungen in der Intralogistik entwickelt wurde. Sensoren, Aktoren und Bediensysteme können in diese kabellose Netzwerklösung eingebunden werden.‣ weiterlesen

Beim Bin Picking wird der Roboter mit einer Kamera dazu befähigt, Einzelteile aus einer Kiste herauszunehmen. Die Herausforderung dabei: Die Teile liegen ungeordnet darin. Bei Jenny | Waltle bewältigen zwei Cobots von Universal Robots diese Aufgabe, um eine CNC-Fräse zu bestücken.‣ weiterlesen

Die Tech-Organisation VDE begrüßt das White Paper der EU-Kommission und liefert die von Digitalkommissarin Margrethe Vestager geforderte Risikoüberprüfung mit der 'Ethik-Kennzeichnung für KI' . Ziel des VDE-Modells ist es, Transparenz von KI-Systemen und Akzeptanz bei Verbrauchern zu erhöhen und nationale Alleingänge zu vermeiden. Die ersten Reaktionen in Politik und Wirtschaft sind positiv: Ethik-Kennzeichnung ist international tragfähig.‣ weiterlesen

Um das volle Potenzial des digitalen Zwillings zu verstehen und mögliche Einsatzgebiete zu identifizieren, muss das Konzept umfassend verstanden werden. Und dies vorneweg: Silodenken beim Datenaustausch wird dabei zunehmend einer Autofahrt mit angezogener Handbremse gleichen.‣ weiterlesen

Von 2020 bis 2022 werden rund 2Mio. neue Industrie-Roboter in den Fabriken weltweit installiert – davon geht die International Federation of Robotics (IFR) aus. Welche Trends diese Entwicklungen vorantreiben könnten, zeigt die IFR in einem Überblick.‣ weiterlesen

Security Automation, Management digitaler Identitäten, Aufbau neuer Plattformen, Schutz vor Bedrohungen durch IoT-fähige Geräte und Einsatz von DevOps — laut einer Studie des IT-Dienstleisters Capgemini sind dies die Trends des IT-Jahres 2020.‣ weiterlesen

Yaskawa Europe betreibt 23 Standorte mit 110 Servicetechnikern in den Bereichen Antriebstechnik und Robotik. Um die Einsätze der Fachkräfte bestmöglich zu disponieren, hat der Mechatronik- und Robotikspezialist die europaweiten After Sales-Abläufe mit Servicemanagement-Software von MobileX vereinheitlicht.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige