Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
ANZEIGE

Einigkeit im Anlagen-Engineering

Sofort simultan statt später synchronisieren: erstes universelles Datenmodell vereint alle Kerndisziplinen, spart Datentransfers und Fehler

Der Anlagenbau ist geprägt durch eine Vielzahl von Engineering- und Management-Aufgaben, die Monate, manchmal Jahre brauchen. Da die verschiedenen beteiligten Disziplinen oft global verteilt entwickelt werden, müssen außerdem Hunderte Fachleute aus verschiedenen Zeitzonen mit unterschiedlichen Kompetenzen, Sprachen, Technologien und Ingenieurs-Kulturen verbunden werden. Sogar die Entwicklungstools sind oft unterschiedlich. Der Software-Entwickler Aucotec setzt daher auf kooperative Parallelität aller Kerndisziplinen von FEED bis Automation.

Modernes Anlagen-Engineering ist parallel: Alle relevanten Objekte sind in einem Modell in einer Datenbank verlinkt (Bild: AUCOTEC AG)

Von Natur aus kooperativ

Grundlage dafür ist Aucotecs kooperative Plattform Engineering Base (EB). „Wir sehen im Markt großen Bedarf, die Workflow-Hindernisse einzureißen, die durch Toolketten entstehen. Nur echte Parallelisierung der Kernaufgaben schafft trotz wachsender Komplexität wirksame Effizienz-Sprünge. Deshalb sind wir von dem Potenzial eines Datenmodells, das die Engineering-Disziplinen vereint, überzeugt“, sagt Uwe Vogt, Vorstandsmitglied der Aucotec AG.

Tool-Kette als Hindernis

„Selbst die besten Schnittstellen und Synchronisations-Plattformen mit modernsten Übertragungsstandards machen eine Toolkette nicht kürzer. Die Kette selbst ist das Hindernis, denn das ‚Durchreichen‘ von Informationen kostet Zeit, ist immer eine Fehlerquelle und verhindert Parallelisierung. Das potenziert sich mit jedem Kettenglied und jeder Anbindung“, erklärt Pouria G. Bigvand, leitender Produktmanager bei Aucotec.

Einheit für die Vielfalt

Deshalb betont er: „Die Herausforderungen unserer Kunden zeigen deutlich, dass nur Vereinigung die Vielfalt bewältigt.“ Dafür sorge EBs „unified plant data model“. Sämtliche Kerndisziplinen, angefangen beim Basic Engineering mit FEED bis zum Cause & Effect-Check vor der Inbetriebnahme nutzen es gemeinsam, parallel und sogar simultan. Sie können für ihre Spezifikationen direkt die Informationen weiterentwickeln, die Kollegen anderer Fachbereiche gerade geschaffen haben, denn sie sehen sie sofort – ganz ohne Datenübertragungen und Schnittstellen oder Synchronisationsläufe.

Auch das Anbinden von Systemen wie Simulation, ERP oder 3D ist deutlich einfacher, wenn die Basis eine Einheit ist. Eine Web-Anbindung für Cloud- und App-Engineering erleichtert und flexibilisiert weltweite Kooperation zusätzlich.

Das universelle Modell in EB ist die Basis für alle Kerndisziplinen des Anlagen-Engineerings und die Kommunikation mit ergänzenden Systemen (Bild: AUCOTEC AG)

Durchgängiger geht’s nicht: von FEED bis Automation

Die nahtlose Durchgängigkeit beginnt mit der FEED-Phase. Sie profitiert zunächst von EBs Offenheit und importiert automatisiert die Ergebnisse aus der Simulation, z.B. mit Aspen oder Etap. EB zeigt vom groben Fließschema bis zur Materialbilanz alle Konsequenzen jedes gewünschten Szenarios auf – automatisch und in jeweils eigenen Dokumenten.

Das Prozess-Design muss dann „nur noch“ seine Spezifikationen in dem FEED-Szenario ergänzen, das am Ende beauftragt wurde. Das R&I-Schema ist der Kooperationskern aller beteiligten Disziplinen, die Festlegungen dort sind der Ausgangspunkt für alle weiteren Ausarbeitungen.

Mit dem Detail-Engineering, von Instrumentierung über Verdrahtung bis zur Leitsystem-Konfiguration, bringt Aucotec über 30 Jahre Erfahrung in die Lösung ein.

Ursache und Wirkung: zentral heißt konsistent

Vor Inbetriebnahme wird eine Anlage anhand von Cause & Effect-Dokumenten auf Herz und Nieren geprüft. EB zieht alle nötigen Informationen aus seiner zentralen Datenquelle und erstellt die Report-Matrix automatisiert.

„Motorisierung“ des Engineerings

„Die Durchgängigkeit und Konsistenz dieser Lösung ergeben eine ganz neue Effizienz-Ebene und gleichzeitig Zukunftssicherheit Richtung Smart Factory und Industrie 4.0. „Wir wollten nicht eine alte ‚Kutsche‘ mit mehr Pferden schneller machen. Unsere Vision war vielmehr die ‚Motorisierung‘ des Anlagen-Engineerings. Wir sind überzeugt, dass das gelungen ist“, so der Vorstand.

Die Autorin Johanna Kiesel ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Aucotec AG zuständig.

Weitere Informationen

Disclaimer: IT&PRODUCTION ist weder für den Inhalt noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige