Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Der Rüstzeitoptimierer von Anacision als MVP

Schneller gerüstet mit künstlicher Intelligenz

Mit künstlicher Intelligenz lassen sich Rüstzeiten zwischen Aufträgen optimieren, um die Feinplanung zu unterstützen. Die Software Rüstzeitoptimierer von Anacision leistet bereits in der MVP-Version genau das – und soll in Kürze für verschiedene Fertigungstechniken erhältlich sein.

Die Dauer der einzelnen Rüstvorgänge ist stark von der Produktionsreihenfolge abhängig. Durch einen Abgleich von Rüstparametern der anstehenden Produktionen ist es möglich, die Reihenfolge zeitoptimiert zu verändern. (Bild: Anacision Gmbh)

Die Dauer der einzelnen Rüstvorgänge ist stark von der Produktionsreihenfolge abhängig. Durch einen Abgleich von Rüstparametern der anstehenden Produktionen ist es möglich, die Reihenfolge zeitoptimiert zu verändern. (Bild: Anacision Gmbh)

Produktionsmaschinen sollen im Idealfall maximal ausgelastet werden, müssen jedoch je nach zu produzierendem Werkstück umgerüstet werden. Während der Umrüstung kann allerdings nicht produziert werden, weshalb die Maschine stillsteht, was wiederum Geld kostet. Je länger eine Maschine stillsteht, desto mehr Produktionsressourcen ruhen ungenutzt. Zudem ist die Produktion von kleinen Losgrößen aufwendiger. Auch müssen der Personalaufwand und die Personalkosten betrachtet werden, die mit solch einer Umrüstung einhergehen.

Die manuelle Planung

Ein Beispiel: Ein Werker und eine Planerin kümmern sich um die Rüstzeitdisposition. Die Planerin plant den Umrüstungsprozess in Absprache mit anderen Planern. Zusammen mit dem Werker wird der Tagesplan besprochen und beide schätzen gemeinsam ab, wie lange die Maschine für jedes Werkstück etwa braucht, wobei Erfahrung eine wichtige Rolle spielt. Doch was, wenn das Unternehmen wächst? Ab einer gewissen Größe stößt dieser Ansatz an seine natürlichen Grenzen. Alle Prozessparameter stets in Echtzeit parat und im Überblick zu haben, ist in der Praxis ab einem gewissen Punkt unmöglich. Zudem übersteigt die Komplexität der Prozesse und ihren Abhängigkeiten sehr schnell menschliche Fähigkeiten – die Aufträge stapeln sich.

Mit KI optimieren

Hier kann künstliche Intelligenz helfen. Zuerst berechnet sie die individuellen Rüstzeiten zwischen allen anstehenden Produktionsaufträgen, um bei der Planung individuelle Werkzeugbelegungen zu berücksichtigen. Sie gleicht diese Daten ab und erstellt dann automatisiert eine effiziente Produktionsreihenfolge für die verfügbaren Maschinen. Bei zehn Aufträgen, die an einer Maschine produziert werden, muss die KI aus über 3.6 Millionen (10-Fakultät) möglichen Produktionsplänen den passenden finden. Jede Produktion hat jedoch zusätzlich individuelle Planungskriterien, wenn beispielsweise Aufträge für einen großen Kunden schneller erledigt werden müssen oder eine Maschine ungeplant stillsteht. Diese Daten lassen sich ebenfalls erfassen, um sie bei der Produktionsplanung dann zu berücksichtigen. So kann die KI den Produktionsplan für hunderte oder tausende Aufträge berechnen.

Beitrag drucken

Der Rüstzeitoptimierer von Anacision als MVP

Schneller gerüstet
mitkünstlicher Intelligenz

Mit künstlicher Intelligenz lassen sich Rüstzeiten zwischen Aufträgen optimieren, um die Feinplanung zu unterstützen. Die Software Rüstzeitoptimierer von Anacision leistet bereits in der MVP-Version genau das – und soll in Kürze für verschiedene Fertigungstechniken erhältlich sein. (mehr …)


Das könnte Sie auch interessieren:

Teubert Maschinenbau entwickelt, konstruiert und baut Maschinen zur Verarbeitung von Partikelschäumen und faserverstärkten Thermoplasten. Seit 2017 setzt Teubert auf das ERP-System AMS.ERP. Die Lösung ist auf die besonderen Ansprüche der Losgröße 1+ zugeschnitten und sorgt für transparente Prozesse.‣ weiterlesen

Eine als Netzwerktreiber getarnte Schadesoftware ermöglicht Hackern die Manipulation des Datenverkehrs. Dabei trägt die Schadsoftware ein gültiges Microsoft-Zertifikat.‣ weiterlesen

PTC hat die achte Version der CAD-Software Creo vorgestellt. Zu den Neuerungen zählen Updates in Bereichen wie Bohrungen, Kabel- und Rohrnetzen, Blechbearbeitung und Rendering.‣ weiterlesen

Lange war die Unternehmensgruppe Corestruc auf papierbasierte Verwaltungsprozesse angewiesen. Aufgaben wie das Controlling waren sehr mühsam und Rechnungen wurden teils erst nach vier Wochen bearbeitet. Die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) konnte viele dieser Abläufe deutlich beschleunigen.‣ weiterlesen

Produzierende Unternehmen könnten künftig die Analyse-Funktionen ihrer Fertigungssoftware etwa dazu nutzen, Ausschuss und Arbeitsplatzstörungen vorherzusagen, um dies mit den passenden Gegenmaßnahmen zu verhindern. Ein solches KI-getriebenes Predictive-Analytics-System wird gerade in einem praxisnahen Forschungsprojekt weiterentwickelt.‣ weiterlesen

Ein Forschungsteam vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat ein Monitoringsystem für den niederschwelligen Einstieg in die digitale Produktion entwickelt. Damit können alten Bestandsmaschinen Daten entlockt werden. IT-Fachkenntnisse und Prozesswissen sind dafür nicht nötig.‣ weiterlesen

Jan-Dirk Henrich wird ab September als CFO und COO zum Führungsteam des Datenbank-Spezialisten Exasol gehören. Er tritt die Nachfolge von Michael Konrad an.‣ weiterlesen

Der MES-Hersteller GFOS mbH hat seine ergänzende App grundlegend überarbeitet, um Unternehmen besser bei den aktuellen Herausforderungen in Bezug auf Mobilität und Flexibilität zu unterstützen.‣ weiterlesen

Mehr als 3.700 SAP-Anwenderunternehmen vertritt die DSAG. Viele davon haben ihre Produktionsprozesse bereits digitalisiert. Doch es gibt nach wie vor Hürden - seitens der Anwender und SAP. Welche dies sind und wie sie sich überwinden lassen, beschreibt Michael Moser, Fachvorstand Produktion und Supply Chain Management bei die DSAG.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige