Anzeige
Anzeige
Anzeige

Forschung

Die Materialflüsse von morgen

Beitrag drucken

Pakete melden sich

In dem Pilotprojekt kommen das Transport Management System PSItms und das Supply Chain System PSIglobal aus der PSI Logistics Suite zum Einsatz. Für die Logistikplanung melden die Pakete an das PSItms, wann und wo sie abgeholt werden müssen. Die Empfänger werden proaktiv mit Nachrichten auf dem Smartphone über den Sendungsstatus informiert. Für die Koordination der innerbetrieblichen Prozesse in den Logistikzentren kommunizieren die Chips an den Packstücken über die Steuerungskomponenten der Logistikanlagen. Als Trägermedien für die Kommunikation nutzen die IoT-Chips Bluetooth (Kurzdistanzen), WLAN (bis 100 Meter) und GSM (global). Das erfolgt je nach verfügbarem Equipment auch in Kombination. Die Erfahrungen aus dem KEP-Bereich lassen sich auch in die Fertigungsprozesse einbinden.

„Das Konzept und die benutzten Komponenten ermöglichen den Aufbau intelligenter hierarchischer Systeme für IoT-Anwendungen in der Produktionsversorgung“, sagt Dr. Prestifilippo. „Sie bieten von der Komponentenherstellung über die Lager- und Transportkette hinweg bis zur Just-in-Time- oder Just-in-Sequence-Versorgung der Produktion eine dezentrale Prozesssteuerung mit durchgängigem Tracking und Tracing.“ Im Rahmen des Centerprojekts „Smart Parcel“ unterstützt die PSI-Software in der Demonstrationsfabrik einen Showcase für entsprechende IoT-Anwendungen bei der Produktionsversorgung. „Die Fertigungsprozesse ziehen einen hohen Anspruch an die Auftragssteuerung nach sich“, urteilt CCI-Leiter Christian Maasem. „Als eines der immatrikulierten Mitglieder im Cluster Smart Logistik stellt die PSI Logistics GmbH mit ihren IT-Kompetenzen bei Transport-Management, mobilen Anwendungen und Technologien für das Internet der Dinge (IoT) wesentliche IT-Bausteine des umgesetzten Show-Cases.“

Vernetzung realer Prozesse

In dem Showcase kommunizieren die Module des PSItms und des PSIglobal bei der Vernetzung realer Produktionsprozesse und virtueller Steuerung mit IoT-Beacons. Dabei unterstützt Smart Parcel einerseits die Prozesse der Intralogistik und andererseits die Supply Chain als Ganzes durch minutengenaue Terminierung und optimale Kapazitätsauslastung bei der Komponentenproduktion, Lagerung und Versorgung der einzelnen Montageplätze. Der Datenfluss startet mit den dezentralen Sensorelementen der IoT-Chips. Sie reichen Echtzeitdaten von Transportgut und -mitteln an die PSItms-Anwendung weiter.

Die relevanten Informationen werden durch mobile Apps direkt am Ort des Geschehens bereitgestellt, um Transportprozesse und intralogistische Materialflüsse zu optimieren. „Für Anwendungen in der Supply Chain bedeutet die Einbindung von IoT-Chips einen erheblichen Mehrwert durch eine verbesserte Informationstransparenz“, fasst Dr. Prestifilippo zusammen. „Die Verknüpfung der Informationen mit dem PSItms ermöglicht eine dynamische Steuerung der Transportprozesse und Bereitstellung von Statusinformationen für eine vorausschauende Optimierung und Produktionsversorgung. Automatisierte Informationserfassung und das Spektrum der verfügbaren Informationen erschließen weitere Anwendungsoptionen.“ Mit der Erfassung und Verarbeitung von Daten der IoT-Chips in Anwendungen der Demo-Fabrik ermittelt das CCI gegenwärtig, auf welche Weise und in welchen Anwendungen die Technologie den besten Nutzen bringt.


Das könnte Sie auch interessieren:

Nutzer erwarten von Technologien wie dem Internet der Dinge, der Cloud, Big Data oder maschinellem Lernen, greifbare geschäftliche Vorteile zu erlangen. Hier kommen die Partner von Technologieführern wie SAP ins Spiel. Sie verstehen die Anforderungen ihrer Kunden genau und können maßgeschneiderte Lösungen bereit stellen. Doch das funktioniert nur, wenn die Partner ihrerseits unterstützt werden - von der Entwicklung bis zur Vermarktung. Dafür müssen die IT-Hersteller zu echten Teamplayern werden.‣ weiterlesen

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO ruft in Heilbronn ein Forschungs- und Innovationszentrum für kognitive Dienstleistungssysteme (Kodis) ins Leben.‣ weiterlesen

Industrie 4.0-Applikationen entwickeln sich zur gewöhnlichen Handelsware. Das erleichtert KMU mit ihrer Flexibilität und ihren vergleichsweise flachen Hierarchien die Integration solcher Lösungen. Doch angesichts begrenzter Ressourcen muss vor Projektstart das vielversprechendste Handlungsfeld gefunden werden. Dabei helfen die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren.‣ weiterlesen

Der neue Technikerkoffer für Servicemitarbeiter von Dell soll selbst rauen Umgebungsbedingungen widerstehen. Inklusive des Tablets Dell Latitude 12 Rugged 7212 und einem Drucker wiegt der Koffer 7,5kg.‣ weiterlesen

Eine IT-Plattform für das industrielle Internet der Dinge kann Unternehmen die Digitalisierung ihrer Fertigung deutlich erleichtern. Voraussetzung: Sie ist schlüsselfertig nutzbar und gleichzeitig offen für unternehmenseigene und Dritt-Systeme. Forcam will mit seiner Cloud-Plattform-Lösung genau diesen Weg gehen.‣ weiterlesen

Wie können produzierende Mittelständler zukunftsfähige, digitale Innovationen entwickeln und damit auf dem Markt bestehen? Ein Patentrezept gibt es nicht, aber einige empfehlenswerte Schritte.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige