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Infrastruktur für Hygienemaßnahmen und IT-Sicherheit

Zutrittskontrolle im ‚New Normal‘

Mehr Sicherheit liefert Biometrie

Wer mehr Sicherheit für bestimmte Sicherheitszonen braucht, etwa in einem Serverraum oder in Abteilungen mit sensiblen Daten und Akten, kann auf ein biometrisches und gleichzeitig hygienisches Identifikationsmittel zurückgreifen. Die Handvenen-Erkennung ist ein sehr sicheres Verfahren. Die Scanner an den Terminals funktionieren mit einem kontakt- und berührungslosen Identifikationssystem. Mithilfe der absorbierten Wärmestrahlen des Bluts innerhalb der Handvenen entsteht eine fälschungssichere Signatur, die so einmalig wie ein Fingerabdruck ist. Die Scanner erkennen dieses Muster, ohne dass das Gerät berührt werden muss. Hier besteht eine sehr hohe Genauigkeit und Sicherheit, wodurch diese Art der Zutrittskontrolle für besonders schützenswerte Bereiche geeignet ist.

Zeit- und ereignisabhängig eintreten

Die Software zur Zutrittskontrolle des Herstellers GFOS lässt sich durch Berechtigungskonzepte detailliert parametrieren. So können bestimmte Zeiten, Einzelpersonen oder Personenkreise für den Zutritt freigegeben und in der Software hinterlegt werden. Die zeitliche Begrenzung ist ebenfalls in Kombination mit Gesundheitsfragebögen möglich: ein wichtiger Aspekt, um Mitarbeiter, deren Anwesenheit erforderlich ist, zu schützen. Es sollten nur Personen Zutritt zum Gebäude oder Werksgelände haben, die keine Krankheitssymptome aufweisen. Mitarbeiter können bei diesem Konzept in regelmäßigen Abständen präventive Gesundheitsfragebögen, etwa zu Coronasymptomen, ausfüllen. Diese sind an bestimmte Bedingungen geknüpft und regeln den Zutritt zum Gelände. Liegen Symptome vor, kann der Zutritt zeitlich unterbunden werden – die Zutrittserlaubnis wird dabei von der Software automatisch gesteuert.

IT-Sicherheit im Unternehmen

In Zutrittskontrollsoftware werden personenbezogene Daten verarbeitet, die es besonders abzusichern gilt. Da IT-Sicherheit eine unternehmensweite Aufgabe ist, sollten alle Mitarbeiter daran beteiligt sein. Ein Informationssicherheitsbeauftragter kann dieses Anliegen steuern und verwalten. Mitarbeiter benötigen Zugang zu wichtigen Informationen, müssen geschult und über Richtlinien informiert werden. Dieser Fokus auf Datensicherheit führt dazu, dass Zutrittskontrolllösungen als Bestandteil eines Sicherheitskonzepts vielerorts an Bedeutung gewinnen. Von der Auswahl über die Installation bis hin zur täglichen Nutzung müssen Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden. Ist die Software zur Zutrittskontrolle einsatzbereit, hilft sie durch die individuelle Berechtigungsvergabe beim Schutz sensibler Daten.

Mitarbeiter und Daten sicher

Unternehmen bietet eine IT-gestützte Zutrittskontrolle viel Potenzial, den Arbeitsplatz sicherer zu gestalten. Das gilt sowohl im Hinblick auf Hygienemaßnahmen, Social Distancing und Arbeitssicherheit als auch für den Datenschutz und die IT-Sicherheit. Da sich viele Zutrittskontrollsysteme auf dem Markt individuell anpassen lassen, können Firmen eine genau auf sie zugeschnittene Lösung implementieren.

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Roboter einfach in Maschinen integrieren

Die Integration von Robotern in Maschinen gilt als sehr komplex. Daher schrecken viele Maschinenbauer vor dem Thema Robotik zurück. Dafür gibt es nun keinen Grund mehr: B&R und ABB haben gemeinsam eine Lösung entwickelt, mit der ABB-Roboter integraler Bestandteil des B&R-Automatisierungssystems werden.
„Die Robotik ist ein hochentwickeltes Gebiet“, erklärt Sebastian Brandstetter, Produktmanager für integrierte Robotik bei B&R. „Allerdings war sie bisher völlig unabhängig von der restlichen Maschinenautomatisierung.“ Während Roboter in großen Produktionsstraßen in der Automobilindustrie seit Jahrzehnten zum Alltag gehören, sind sie als integraler Bestandteil von Maschinen bisher nur in Einzelfällen anzutreffen.

Zwei unabhängige Systeme …

Innovative Maschinenbauer haben vor einigen Jahren begonnen, ihre Maschinen flexibler zu machen, indem sie Roboter direkt in den Maschinenprozess integrieren. Der Aufwand ist jedoch hoch und die erreichbare Synchronisierung nicht befriedigend. „Ein Roboter ist ein komplett eigenständiges System“, erklärt Brandstetter das Problem. Es gibt eine eigene Steuerung und einen eigenen Schaltschrank. Engineering, Diagnose und Wartung laufen über eigenständige Systeme. Die Kommunikation mit der Maschinensteuerung erfolgt über eine Schnittstelle – häufig sogar hartverdrahtet.

Die Konsequenz liegt auf der Hand: Eine sinnvolle Integration der Robotik in eine Maschine ist nur möglich, wenn diese beiden Systeme zu einem verschmelzen. „Wir müssen eine gemeinsame und einheitliche Architektur haben“, bringt es Brandstetter auf den Punkt.

„Für den Maschinenentwickler macht es in Zukunft keinen Unterschied, ob er eine Einzel-Achse oder einen Roboter in seine Maschine implementiert.“ Sebastian Brandstetter, Produktmanager für integrierte Robotik bei B&R (Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH)

… werden zu einem

„Wir bieten ABB-Roboter als integralen Bestandteil unseres Automatisierungssystems an“, erklärt Brandstetter. Die Roboter verhalten sich beim Engineering und im Betrieb genauso wie jede andere Automatisierungskomponente von B&R. „Für den Maschinenentwickler macht es keinen Unterschied, ob er eine Einzel-Achse oder einen Roboter in seine Maschine implementiert – Die Tools, die Engineeringumgebung und der Ansprechpartner bei B&R sind die gleichen.“


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