Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

‚Power over Ethernet‘ für industrielle Infrastrukturen

Strom aus dem Netzwerk

Viele Industrieunternehmen stehen im Rahmen von Industrie-4.0-Projekten vor Investitionsentscheidungen. Um die Kosten ohne Abstriche zu senken, können PoE-Switches die ein oder andere Stromversorgung überflüssig machen.

Der KSwitch D3 UMPD von Kontron ist mit Power-over-Ethernet-Funktionalität ausgerüstet. (Bild: Kontron Europe GmbH)

Der KSwitch D3 UMPD von Kontron ist mit Power-over-Ethernet-Funktionalität ausgerüstet. (Bild: Kontron Europe GmbH)

Hochleistungschips, Automatisierungslösungen, 5G-Konnektivität und IT sind Bausteine für Industrie 4.0 und IIoT-Anwendungen. Komplexe Lösungen verlangen dabei ein bedarfsgerechtes Zusammenspiel von Hardware, Software und Konnektivität mit den Produktionssystemen. Industrielle Switches tragen einen wichtigen Teil zu diesem Zusammenspiel bei, denn sie sind die Basiskoppelelemente in Ethernet-Netzwerken und ermöglichen die Kommunikation zwischen den verschiedenen EthernetTeilnehmern.

Power over Ethernet

Kontron hat sein Hardware-Portfolio an Boards, Modules und Systemen für die Industrie im ersten Quartal 2021 um eine neue Produktfamilie von industriellen Ethernet Switches ergänzt. Diese reichen von kleinen unmanaged Switches bis hin zu Produkten mit Managementfunktion und ‚Power over Ethernet‘ (PoE).

Datenübertragung und Stromversorgung

Die KSwitch D3 UF-Serie beispielsweise umfasst unmanaged Fast-Ethernet Switches, die sowohl Kupfer- als auch Glasfaser-Ports bieten. Durch das lüfterlose Design, die kompakte Bauweise und die Plug&Play-Funktionalität können die Switches in Fertigungsstraßen und Maschinensysteme integriert oder für einfache Netzwerkerweiterungen verwendet werden. Soll ein Switch Bestandteil eines ‚Power over Ethernet‘-Netzwerks werden, muss er über spezielle PoE-Features verfügen. Die Switches der D3 UMPD-Serie sind mit einem 12V DC-PoE-Splitter mit 1A-Ausgang ausgestattet und ermöglichen dadurch eine Netzwerkanbindung und die Stromversorgung des PD (Powered Device) über das Ethernet-Kabel. Für die Integration eines PoE-Switches ins Netzwerk werden nur ein Netzkabel für den Switch und ein Netzwerkkabel zum Anschluss von PDs benötigt. Das PD wird, sowohl für die Datenübertragung als auch für die Stromversorgung, direkt in den PoE-GBit-Switch-Port gesteckt. D3-UMPD-Switches liefern bis zu 56V DC via PoE++-Technologie.

Verlängerungskabel obsolet

Mit einem PoE-Netzwerk-Switch entfällt die Anschaffung und Installation zusätzlicher Stromversorgung und Steckdosen. Verlängerungskabel werden obsolet, wodurch die komplette Installation flexibler wird. Am Beispiel einer Offset-Druckmaschine lässt sich darstellen, wie PoE in der Praxis umgesetzt werden kann: Die unterschiedlichen Netzwerkkomponenten wie Sensoren, Kameras usw. werden per Daisy Chain über eine CAT5/7-Netzwerkverkabelung miteinander verbunden und benötigen dadurch keine separate Stromversorgung mehr. Kabel, die sonst an einem zentralen Versorgungspunkt zusammenlaufen würden, werden auf die Ports der Komponenten aufgeteilt, wodurch die gesamte Installation flexibler, platzsparender und kostengünstiger wird. Die Stromversorgung kann über einen zentralen Switch ein- bzw. ausgeschaltet werden.


Das könnte Sie auch interessieren:

Nach einem Rückgang im August ist der Ifo-Geschäftsklimaindex auch im September gesunken. Belastet werden die Zahlen dabei durch die schlechtere Stimmung in der Industrie.‣ weiterlesen

Mit Version 2.0 des IT-Sicherheitsgesetzes kommen auf viele Firmen höhere Anforderungen an ihre IT-Sicherheit zu. Die Schwellenwerte sinken, ab wann ein Unternehmen zur Umsetzung der Kritis-Auflagen verpflichtet ist. Diese betreffen jetzt auch Firmen, die laut Gesetzestext von 'erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung für die Bundesrepublik Deutschland' sind. Damit sind auch Industrieunternehmen gemeint.‣ weiterlesen

Für die Umsetzung von IoT-Projekten ist nicht nur eine präzise fachliche Planung des Anwendungsfalls von Bedeutung, sondern eine vorherige Überprüfung des Reifegrads der IT-Organisation sowie des Reifegrads der IT im Umgang mit Cloud-Technologien.‣ weiterlesen

Der Maschinenbauer Manz bündelt unter dem Namen Total Fab Solutions sein Angebot für die Automatisierung von Fertigungslinien. Im Paket abgedeckt sind Umsetzungsschritte von Automatisierungsprojekten von der Fabrikplanung über die Prozess- und Materialflusssimulation oder die Integration bestehender Fertigungsprozesse bis hin zu Aufbau, Hochfahren und Optimierung schlüsselfertig zu übergebender Produktionslösungen.‣ weiterlesen

Beim traditionellen Qualitätsmanagement werden gefertigte Bauteile analysiert, um die Qualität der nächsten zu verbessern. Beim Predictive Quality-Ansatz wollen Hersteller analysegestützt eine höhere Qualität erzielen, ohne in die Vergangenheit schauen zu müssen. Bereits verfügbare Lösungen für den Ansatz integrieren die erforderlichen Daten auf einer MES-Plattform.‣ weiterlesen

Der Aufbau einer kabelgebundenen Ortungsinfrastruktur auf großen Flächen wie Lagerhallen, Baustellen oder in der Prozessindustrie ist kostspielig und zeitaufwendig.‣ weiterlesen

KI-getriebene Convolutional Neuronal Networks in selbstfahrenden Autos sollen andere Verkehrsteilnehmer erkennen. Dabei gilt: Je selbstständiger das Auto, desto komplexer der Algorithmus und undurchschaubarer dessen Weg zur getroffenen Entscheidung. Ein Validierungs-Tool soll helfen, diesen besser zu verstehen.‣ weiterlesen

Erfolgreiche KI-Projekte kombinieren das Domänenwissen von Prozessbeteiligten mit der Expertise von Datenanalysten und IT-Spezialistinnen. Da nicht jedes Maschinenbauunternehmen über diese drei wichtigen Kompetenzfelder verfügt, sind Kooperationen wichtige Bestandteile von KI-Projekten.‣ weiterlesen

Extreme Networks hat die Verfügbarkeit des Wi-Fi 6E Access Point bekanntgegeben. Als Wireless-Plattform erweitert der Zugangspunkt den Einsatzbereich auf das 6GHz-Frequenzband. Das Gerät wurde für Umgebungen mit hohen Anforderungen an Bandbreite und Nutzerdichte entwickelt und zeichnet sich Anbieterangaben zufolge durch seine Perfomance, Funktionalität und Sicherheit aus.‣ weiterlesen

Die Ersatzteilversorgung in der Automobilindustrie besitzt einen sehr kurzfristigen Charakter. Anwendungen zum Abbilden solcher Prozesse sind S/4Hana Supply Chain Management sowie S/4Hana-Automotive-Ersatzteilmanagement. Die wichtigen Zielgrößen für die Versorgungsqualität sind Lieferservicegrad und Time-to-Delivery.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige