Anzeige
Beitrag drucken

AutoID-Technologie im Werk – und Kühlschrank

RFID und NFC als zentrale IoT-Technologien

Untereinander und mit dem Internet vernetzte Objekte werden die Wertschöpfung produzierender Unternehmen künftig immer häufiger positiv beeinflussen. Doch auch im privaten Bereich werden vernetzte Gegenstände unseren Alltag verändern.

IoT-Technologien - überall vernetzt sein

Bild: smart-TEC GmbH & Co KG

Im Internet of Things (IoT), oder dem Internet der Dinge, geht es erst einmal um die Vernetzung von Gegenständen sowohl untereinander als auch mit dem Internet. Im privaten Bereich geht es um Alltagsgegenstände, im industriellen Sektor gibt es im Allgemeinen zwei Ausprägungen. Zum einen vernetzen immer mehr Hersteller ihre Produkte, um Daten über den Betrieb zu sammeln und darauf Geschäftsmodelle aufzusetzen. Zum anderen verfolgen Produzenten das Ziel, mit der Vernetzung eigener Maschinen und Objekte ihre Produktionsprozesse zu verbessern. Diese Netzwerke werden auch Industrial Internet of Things genannt. Die Voraussetzung, dass Gegenstände über ein Netzwerk miteinander kommunizieren können, ist die Hardwareausstattung wie Sensoren und Industrietransponder.

Die Funktionsweise von IoT

Das Internet of Things kann als Netzwerk umschrieben werden, in dem sogenannte Smart Objects miteinander kommunizieren können. Jedes dieser Objekte ist über eine eigene Adresse identifizierbar. Für den Menschen ist es daher möglich, jedes Objekt über das Internet anzusprechen. Zwar ist der Mensch demnach grundsätzlich für Steuerung und Kontrolle der IoT-Objekte zuständig, ein hohes Maß an Einfluss ist jedoch nicht das Ziel. Es geht vielmehr darum, die Gegenstände mithilfe einer Internetverbindung in die Lage zu versetzen, selbstständig zu agieren, situative Entscheidungen selbst zu treffen oder sich an bestimmte Szenarien anzupassen. Dies ist gleichzeitig der entscheidende Vorteil: Inputs von Benutzern werden obsolet, da die IoT-Objekte die Eingabe von Aufgaben selbstständig übernehmen.

Reale und virtuelle Welt im Netz

In vielen Visionen zum Internet der Dinge geht es um die Auflösung der Grenzen zwischen realer und virtueller Welt. Irgendwann soll jeder Gegenstand in der Lage sein, Daten zu seinem aktuellen Zustand fortlaufend via Internet zur Verfügung zu stellen. In der Industrie betrifft das Internet of Things, anders als im Verbrauchersegment, Produkte, Waren, Produktionseinrichtungen und ganze Prozesse in der Fertigung. Voraussetzung ist der Einsatz intelligenter Industrietransponder, welche es Gegenständen und Maschinen ermöglichen, ständig im Internet präsent zu sein. Hierzu bieten sich RFID- und NFC-Technologien geradezu an. Lösungen, die solche Transponder verwenden, dienen etwa dazu, Produktionsprozesse zu planen und zu steuern und die Maschinenwartung zu verbessern.


Das könnte Sie auch interessieren:

Informationen zur digitalen Transformation mit MES und Industrie 4.0 gibt es viele. Doch die Theorie läßt sich nur selten 1:1 in die Praxis umsetzen. Deshalb bietet der Verband MES D.A.CH. am 24. und 25. März 2020 die Praxisworkshops: 'MES hand-on' an.‣ weiterlesen

Im Februar verfehlten die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau ihr Vorjahresniveau real um 4 Prozent. Während die Bestellungen der inländischen Kunden um 6 Prozent sanken, lagen die Auslandsorders um 3 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. „Das ist die Ruhe vor dem Sturm“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.‣ weiterlesen

Um autonome Systeme mit KI einschätzen zu können, müssen sie unabhängig von der Domäne verglichen werden. Teil 5 unserer Serie 'Autonome Systeme' greift den Nutzen einer Gegenüberstellung auf und was es dazu braucht. Katharina Giese und Piet Lipke vom Fraunhofer IOSB-INA erläutern das am Beispiel autonomer Anlagenkomponenten in der Forschungsfabrik SmartFactoryOWL in Lemgo.‣ weiterlesen

Sergio Resendiz (Bild) ist neuer Leuze-Vice President Americas und berichtet direkt an den CEO Ulrich Balbach.‣ weiterlesen

Eine zentrale Anwendung beim Roboter-Einsatz ist die Kollaboration zwischen Mensch und Maschine – beispielsweise die Unterstützung bei für den Menschen belastenden Aufgaben. Welche Vorteile eine produktive Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) haben kann, zeigt das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI bei der Überprüfung von Schweißnähten in der Automobilindustrie‣ weiterlesen

Der Condition-Monitoring-Workshop 'Smart Monitoring - Körperschallanalyse im Edge' (max. 20 Teilnehmer) von Systec Electronic zeigt, wie sich mit unterschiedlichen Technologien physikalische Eigenschaften von Maschinen und Anlagen erfassen und zusammenführen lassen.‣ weiterlesen

Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat die Management- und IT-Beratung MHP einen umsatz von 508Mio.€ erzielt.‣ weiterlesen

Mittelständische Unternehmen haben in den letzten Jahren große Fortschritte bei der Digitalisierung von Prozessen, dem Abbau von Schnittstellen und der Integration ihrer Informationstechnologie erreicht. Eine Digitalisierungsstrategie kann helfen, alle Investitionen in die gleiche Richtung zu lenken, wie eine Studie nahelegt, die CAE Innovative Engineering und Siemens Digital Industries Software in Auftrag gegeben haben.‣ weiterlesen

VDMA und VDW wollen künftig die Nutzung und Verbreitung von OPC-UA-Standards für den gesamten Maschinenbau unter der Marke Umati gemeinsam voranbringen.‣ weiterlesen

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC Deutschland beteiligt an der Adamos GmbH. Adamos verfolgt mit mehr als 30 Partnern das Ziel, ein Ökosystem zu etablieren, in dem gemeinsam durchgängige Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau sowie deren Kunden entworfen, weiterentwickelt, vertrieben und genutzt werden können.‣ weiterlesen

Bis Ende Juni sind ERP-Anwenderunternehmen dazu aufgerufen, sich an der Studie ‘ERP in der Praxis‘ zu beteiligen, die seit 2004 von der Trovarit AG aufgelegt wird.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige