Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Manipulationssichere Transaktionsplattform

Mit der Blockchain Aufträge verteilen

Blockchain-Technologie und das Konzept des digitalen Zwillings lassen sich zu einer manipulationssicheren Plattform für Transaktionen zwischen Maschinen kombinieren. Ein Use Case aus der additiven Fertigung zeigt, wie sich so maschinenbasierte Geschäftsprozesse einrichten lassen.

(Bild: ©LuckyStep/stock.adobe.com)

(Bild: ©LuckyStep/stock.adobe.com)

Spezialisierten Produzenten fehlt oft die Kapazität für Großaufträge oder sie können nicht alle Fertigungsschritte im eigenen Werk leisten. Gleichzeitig haben viele Maschinen von Zeit zu Zeit Restkapazität. Alle Zustände wirken sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens aus. Um diesen Herausforderungen entgegenzutreten, schließen sich manche Unternehmen bereits heute zu Netzwerken zusammen. So können Aufträge von verschiedenen Produktionen übernommen bzw. Arbeitsschritte geteilt werden. Meist passiert das regional beschränkt und mit gut bekannten Unternehmen. Dies ist ein zentraler Aspekt, da wesentliche Assets geteilt werden – von Kundendaten bis Blaupausen. Auch beim Thema Qualität muss man sich auf seine Partner verlassen können.

Über das Netzwerk hinaus

Da es keine gemeinsame Technologieplattform gibt, läuft der Prozess teilautomatisiert. Das ist an vielen Stellen der Arbeitskette auch so gewollt, schließlich möchte man seine CNC-Fräse nicht ohne Weiteres an das Internet anschließen, da dies auch ein Sicherheitsrisiko darstellt. Was muss gegeben sein, um Aufträge auch außerhalb des eigenen lokalen Netzwerkes zu vergeben bzw. aufzuteilen? Dafür braucht es Vertrauen. Und solange das zwischen den Geschäftspartnern selbst nicht vorhanden ist, braucht es einen neutralen Mittler. Hier kann die Blockchain einspringen, als digitales verteiltes Register, das sich durch Dezentralität, Unveränderlichkeit und Transparenz auszeichnet. Alle Vorgänge werden transparent abgelegt, und jede Transaktion bei jedem Teilnehmer geloggt. Dies macht die Technologie besonders ausfall- und manipulationssicher. Auch Datenschutzaspekte sind über die Blockchain abbildbar. Wegen ihrer dezentralen Natur wird die Blockchain häufig auch als Distributed-Ledger-Technologie (DLT) bezeichnet.

Manipulationssicher

Wenn nun das digitale Abbild einer Maschine als digitaler Zwilling (Digital Twin, mehr unten) auf die Blockchain gebracht wird, sind dessen Identität und alle damit verknüpften Datensätze besonders manipulationssicher. Das Vertrauensproblem wird dadurch aber nur teilweise gelöst. Zusätzlich bedarf es einer Plattform, mit der die Informationen ausgetauscht werden, die der neue Geschäftspartner braucht.


Das könnte Sie auch interessieren:

Siemens beendet das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit positiven Neuigkeiten. Umsatzerlöse und Gewinn legen kräftig zu.‣ weiterlesen

Insgesamt 8,2Mrd.€ hat der Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2019 für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Auch in der Pandemie behalten F&E-Ausgaben einen hohen Stellenwert.‣ weiterlesen

Seit rund 100 Jahren steht die Automobilindustrie wie keine andere für die Fabrikarbeit am Fließband. Doch jetzt deutet sich eine Technologiewende an. Künftig könnten Fahrerlose Transportfahrzeuge Karosserien, Material und ganze Fahrzeuge durch die Fabrik bewegen. In mehreren Modellfabriken fahren die Automaten bereits durchs Werk.‣ weiterlesen

Immer mehr Anlagen sollen Betriebsdaten im IoT zur Bearbeitung bereitstellen. Mit dem Susietec-Portfolio will Kontron insbesondere den Aufbau von IoT-Lösungen für bestehende Anlagen unterstützen. Der Anbieter von IoT- und Embedded-Computing-Technologie rechnet für 2021 mit mehr als 50 Prozent Wachstum in diesem Geschäftsfeld.‣ weiterlesen

Im März haben die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt. Dabei kamen sowohl aus dem Aus- als auch aus dem Inland positive Signale.‣ weiterlesen

Vor wenigen Jahren galt MES-Software vielen noch als Spezialsoftware mit nur aufwendig erschließbarem Nutzen. Inzwischen ist sie fester Bestandteil der meisten prozessnahen IT-Architekturen in der Prozess- und gerade der Pharmaindustrie. Insbesondere wenn viele Systemfunktionen auf die Prozessführung nach ISA95 entfallen und chargenorientiert produziert wird.‣ weiterlesen

Automobilhersteller agieren bislang erfolgreich in ihren eher geschlossenen Wertschöpfungsketten. Sie verstehen den Markt als Nullsummenspiel. Unternehmen wie Apple haben vorgemacht, dass es auch anders geht: Von offenen Ökosystemen können alle profitieren. Wann öffnet sich die Automobilindustrie für diese Idee?‣ weiterlesen

Mit dem Wechsel von Kathleen Mitford zu Microsoft wird Catherine Kniker zur EVP (Executive Vice Presdient) und Chief Stategy Officer bei PTC ernannt.‣ weiterlesen

Gemeinsam mit CEO Peter Sorowka leitet Carsten Stiller seit 1. April das Softwareunternehmen Cybus. Er verantwortet die Bereiche Marketing und Vertrieb.‣ weiterlesen

Siemens Digital Industries bekommt einen neuen CTO. Dirk Didascalou soll zum 1. September neuer Technikchef werden.‣ weiterlesen

Die Wirtschaft blickt überwiegend optimistisch in die Zukunft: Knapp 40 Prozent der Unternehmen wollen laut der jüngsten Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft 2021 im Vergleich zu 2020 mehr produzieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige