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Abhörsichere Micro Data Center

Kleiner Schrank mit viel Rechenpower

Kurze Latenzzeiten benötigt

In einem Micro Data Center gespeicherte Daten lassen sich spiegeln und das Duplikat im Unternehmen oder auch in einem großen Rechenzentrum archivieren. So lassen sich Anforderungen an Datensicherheit und -schutz in Einklang bringen. „Viele Unternehmen möchten ihre wertvollen Daten nicht mehr komplett außer Haus geben. Oder sie benötigen ihr Datenmaterial direkt an der Fertigungsstraße“, erläutern Andreas Broos und Philipp Sartoris. Je kürzer die Strecke zwischen Datenproduzenten und Speichermedien, desto kürzer sind die Latenzzeiten – geringe geografische Distanzen sind für Echtzeit-Anwendung mitunter erfolgskritisch.

Edge-Computing-Komponente

„Micro Data Center werden überall dort gebraucht, wo Daten anfallen. Zwar ist die Nachfrage insbesondere bei KMU groß, grundsätzlich sind sie aber auch für große Unternehmen interessant – und auch für Edge Computing geeignet“, sagt Andreas Broos. Verfüge ein Unternehmen beispielsweise über mehrere dezentrale Standorte, könne an jedem einzelnen ein Micro Data Center installiert werden. Die einzelnen Knotenpunkte ließen sich dann wiederum zu einem eigenen Rechenzentrum verknüpfen. So flexibel wie die Einsatzmöglichkeiten ist auch die mögliche Konfiguration der Micro Data Center. „Es gibt keine Schablone, die wir bei unseren Projekten anlegen. Wir analysieren jedes Projekt individuell und erarbeiten eine maßgeschneiderte Lösung“, schildert Sartoris. „Allerdings wünschen sich Kunden oft, so wenig Mühe wie möglich mit der Inbetriebnahme des Micro Data Center zu haben. Deshalb bieten wir auch einen Plug&Play-Service an.“ Das rheinland-pfälzische Unternehmen Apranet hat sich auf dem Markt für Micro Data Center zu einem Full-Service-Anbieter entwickelt, das ein Micro Data Center auf Wunsch als Komplettlösung anbietet – von der Klimatisierung bis hin zum Feuerlöschsystem und der Konstruktion bis zum After Sales. Die Schrankgehäuse produziert Apranet in der eigenen Fertigung am Standort Mehren in der Vulkaneifel.

Abhörsicher nach BSI-Vorgabe

Bei Schrankgehäusen mit EMV-Schirmung für Micro Data Center beansprucht die Firma sogar die Marktführerschaft für sich. Als eine Art Faraday’scher Käfig mit speziellem Filtersystem schützen sie Daten insbesondere dort, wo das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik spezielle Vorgaben zur Bevorratung herausgegeben haben. „Die Daten müssen nicht nur bei der Übertragung, sondern auch vor Ort in den Gebäuden bei Abhörversuchen besonders geschützt sein“, sagt Philipp Sartoris. Dabei kostet es wesentlich weniger, das Abstrahlen der Daten direkt am Rack zu verhindern, als den Raum oder sogar das Gebäude abhörsicher zu gestalten. Die Fachleute vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) teilen ein Gebäude in Abstrahlzonen ein. Das Micro Data Center mit EMV-Schirmung von Apranet erfüllt hier die Vorgaben bis Zone 1. Welches Unternehmen hätte bei passender Preisgebung kein Interesse daran, zentrale Konstruktionsdaten so gesichert aufzuheben?


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