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IT-SA 2017

Industrielle IT-Sicherheit im Fokus

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Im Oktober öffnet die IT-SA wieder ihre Pforten auf dem Messegelände in Nürnberg. Drei Tage lang steht dann das Thema IT-Sicherheit für Aussteller und Besucher im Mittelpunkt.

Bild: Nürnbergmesse GmbH

Auf dem Messegelände in Nürnberg dreht sich vom 10. bis zum 12. Oktober 2017 wieder alles um IT-Sicherheit. Dann öffnet die IT-SA ihre Pforten. Interessierte können dann die Gelegenheit zum Austausch mit den führenden Branchenexperten nutzen und sich über die neuesten Produkte und Dienstleistungen informieren.

Die Nürnbergmesse GmbH als Veranstalter rechnet mit über 580 Ausstellern aus 23 Ländern. Über 130 dieser Aussteller haben Produkte für den Anwendungsbereich industrieller IT-Sicherheit angemeldet. Das Messekonzept bleibt unverändert: Bis hin zum physischen Schutz für Rechenzentren deckt die IT-SA das gesamte Spektrum aktueller IT-Security-Lösungen aus den Bereichen Hard- und Software, Forschung und Beratungsdienstleistungen sowie Services ab.

Praxisnahe Wissensvermittlung

Ausstellerbeiträge in den offenen Foren ergänzen das Informationsangebot um praxisnahe Wissensvermittlung, Branchen-Know-how und Diskussionen zu aktuellen IT-Sicherheitsfragen. In einer aktuellen Mitgliederbefragung des Bundesverbands IT-Sicherheit Teletrust zu Präferenzen und Teilnahmeverhalten bei IT-Sicherheitsmessen erfuhr die IT-SA nach Angaben des Veranstalters den größten Zuspruch unter allen relevanten Veranstaltungen in Europa. Wegen des großen Zuspruchs wird die Messe in diesem Jahr zum ersten Mal in zwei Hallen stattfinden, in den Hallen 9 und 10.

Umfangreiches Programm

Die Nürnbergmesse GmbH hat auch für dieses Jahr ein umfangreiches Programm gestrickt – und gerade auch für die Belange der Industrie gibt es interessante Beiträge. So zeigt Security-Anbieter Kaspersky, wie ein Automobilhersteller seine Infrastruktur schützt.

Wasilij Geist, bei Kaspersky beschäftigt als Head of Corporate Sales DACH, möchte in seinem Wortbeitrag die Tragweite industrieller Cybersicherheit deutlich machen: Sie geht weit über den Schutz von Unternehmen und geschäftlicher Reputation hinaus. Beim Schutz von industriellen Systemen vor Cyberbedrohungen spielen ökologische, soziale und makroökonomische Faktoren eine erhebliche Rolle. Der Vortrag beginnt am Dienstag, 10. Oktober, im Forum M9.

Der Publizist Dirk Pinnow möchte Interessierten in seinem Beitrag zeigen, wo der Mensch im Kontext der Industrie 4.0 steht und dass jede gravierende Umwälzung der Produktions- und Lebensbedingungen auch ihre Schattenseiten hat. Pinnow spricht am Dienstag, 10. Oktober, um 12 Uhr im Forum T10.

Sicherheit darf kein Hemmnis sein

Ebenfalls am Dienstag geht es um 12.15 Uhr im Forum T10 um die Frage, welche Rolle IT-Sicherheit im Kontext von Industrie 4.0 spielt. Marius Münstermann, Key Account Manager bei der Rhode & Schwarz Cybersecurity GmbH, stellt in seinem Beitrag die These auf, dass IT-Sicherheit kein Hemmnis für Industrie 4.0 sein darf.

Um 12.30 Uhr geht es anschließend an gleicher Stelle weiter mit einem Vortrag über relevante Sicherheitsnormen. Dietmar Schnabel, Regional Director DACH bei der Check Point Software Technologies GmbH, klärt die Teilnehmer dann darüber auf, welche Normen von Bedeutung sind.

Ähnlich wie das IT-Sicherheitsgesetz und BSI-KRITIS, hat das französische Gesetz im Jahr 2013 die kritische Infrastrukturen beziehungsweise Opérateurs d’importance vitale gefordert, um strengeren IT-Sicherheitsregeln zu folgen. In dem Workshop ‘Business France – Industrielle IT-Sicherheit – Französische Erfahrung’ geht es am Dienstag, 10. Oktober, ab 15.30 Uhr im Forum T10 darum, die in Frankreich erzielten Fortschritte vorzustellen, sich über künftige Herausforderungen auszutauschen und einige Lösungen für kritische Assets vorzustellen. Die Sprecher sind Dan Butnaru von Idnomic, Markus Westphal von Wallix und Vincent Nicaise von Cybelius.

Wachsende Beteiligung aus dem Ausland

Apropos Frankreich: Der Veranstalter freut sich über eine wachsende Bedeutung der Messe im Ausland und kündigt drei internationale Gemeinschaftsstände an. So demonstrieren französische, israelische und tschechische Anbieter die Kompetenz der jeweiligen IT-Sicherheitsindustrie.

Frankreich beteiligt sich nach 2016 zum zweiten Mal mit einem Gemeinschaftsstand. Messebesucher finden hier Angebote aus den Bereichen Privileged Acceess Management und E-Mail-Verschlüsselung sowie VPN-Clients, Tools für Software Security und Netzwerksicherheit. Ihre Teilnahme am französischen Gemeinschaftsstand in Halle 10 haben die Firmen Gatewatcher, Idnomic, Thegreenbow, Quarkslab und Wallix bereits bestätigt. Mit weiteren sei zu rechnen, so die mit der Organisation betraute Agentur für Wirtschaftsförderung Business France.

Israel ist bekannt für eine innovationsfördernde Start-up-Kultur und Wiege namhafter Akteure auf dem IT-Sicherheitsmarkt. Auf einem vom Israel Export Institute organisierten Stand zeigen Start-ups und aufstrebende Firmen in Halle 9 ihr gebündeltes Know-how. Der gemeinsame Auftritt bereichert die IT-SA ebenfalls zum zweiten Mal nach 2016 – und verzeichnet schon heute eine größere Beteiligung.

Unter anderem  sind folgende Unternehmen angemeldet: Bufferzone Security, Coronet, Cronus Cyber Technologies, Cyber SecBI, Cyber Sixgill, Cybeready Learning Solutions, Cytegic, Empow Cyber Security, Guardicore, Illusive Networks, Inpedio, Reblaze Technologies, Safe-T Data, Sasa – Software Cooperative Agricultural Society, Scadafence, Secdo und Securely.

Die Tschechische Republik zeigt indes in Halle 10 Flagge: Czech Trade, die Handelsförderungsagentur des Ministeriums für Industrie und Handel, organisiert den dritten internationalen Gemeinschaftsstand der IT-SA 2017. Bisher sind als Aussteller der Gemeinschaftsfläche die Firmen Datasys, Greycortex, Novicom und Threatmark sowie das Network Security Monitoring Cluster gemeldet, ein Zusammenschluss tschechischer Organisationen und Unternehmen im Bereich der Netzwerk- und Informationssicherheit.

Zum Rahmenprogramm der Messe gehört der Congress@IT-SA, der intensive Wissensvermittlung und vertiefte fachliche Diskussionen mit Verbänden, Branchenvereinigungen und Anbietern von IT-Security Lösungen bietet. So geht es am Dienstag, 10. Oktober, beispielsweise um 14 Uhr im Raum Nizza um das Thema ‘Die DSGVO als Säule rechts- und cybersicherer Industrie 4.0-Szenarien’.

 


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