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Integrationsmodell für IoT-Applikationen

In fünf Schritten ins Internet der Dinge

Der Weg in das Industrielle Internet der Dinge verspricht zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten, kann aber auch lang sein. Dabei kann ein Begleiter vorteilhaft sein, der den Weg bereits kennt. Das niederländische Unternehmen Ixon beispielsweise geht bei der Umsetzung eines IIoT-Projektes nach den fünfstufigen Maturity Model vor.

Bild: Ixon GmbH

Bild: Ixon GmbH

Computerisierung

Die Computerisierung ist der erste Schritt auf dem Weg in das IIoT. In dieser Phase werden industrielle Maschinen und Abläufe per Software über SPSen, Cobots und HMI-Bildschirme gesteuert – der erste Schritt der Digitalisierung.

 

 

 

Konnektivität

Bild: Ixon GmbH

Bild: Ixon GmbH

In diesem Schritt werden die Maschinen mit dem Internet verbunden und von außerhalb der Fabrik zugänglich gemacht. Durch Konnektoren wie etwa dem IXRouter von Ixon und der Anbindung an die Cloud können Maschinen eine Internetverbindung aufbauen und dadurch ferngesteuert bzw. -gewartet werden. Oftmals werden Anwender erst durch die Möglichkeit des Fernzugriffs auf das IIoT aufmerksam. Dabei kann sich die Möglichkeit der Fernwartung schon nach kurzer Zeit positiv auf die Geschäftsprozesse auswirken. Probleme können schneller gelöst werden und Service-Reisen werden minimiert. Beispielsweise kann BMO Automation durch den Einsatz der Ixon Cloud ca. 90 Prozent der Maschinenprobleme über den Fernzugriff lösen.

Datenanalyse

Bild: Ixon GmbH

Bild: Ixon GmbH

Der dritte Schritt ist die Datenanalyse. Dank der Konnektivität der Maschine, werden nun Daten übertragen und gespeichert. Auch Einblicke in historische Maschinendaten werden ermöglicht, was Aufschluss über das Produktionsniveau der Maschine gibt. Water IQ International, ein niederländischer Hersteller für Maschinen zur Wasseraufbereitung, nutzt die Ixon Cloud beispielsweise für Logging Funktionen zur Protokollierung der Maschinendaten. Die aufgezeichneten Daten werden dann über ein Dashboard visualisiert.

Vorausschauende Kapazitäten

Bild: Ixon GmbH

Bild: Ixon GmbH

Im vorletzten Schritt geht es um von vorausschauenden Kapazitäten, also jenen Kapazitäten, die Predictive Maintenance ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise Alarme und Benachrichtigungen, wenn Maschinenwartungen anstehen oder im schlimmsten Fall ein Betriebsausfall vorliegt. Bei Ixon kommt dafür das Tool Cloud Notify zum Einsatz. Dieses wird beispielsweise von TSS, einem Lieferanten von Solarenergie-Lösungen, eingesetzt. So erhält die Firma u.a. Benachrichtigungen, wenn zu viel Batterieladung der abgelegenen Systeme verbraucht wird und kann dann reagieren und Probleme mithilfe der gesammelten Maschinendaten lösen. Zudem hat man bei TTS einen Alarm eingestellt, der darüber informiert, wenn die Solarpanele gereinigt werden müssen.

Anpassungsfähigkeit

Bild: Ixon GmbH

Bild: Ixon GmbH

Im letzten Schritt der Integration ermöglichen vernetzte Services und integrierte Plattform-Lösungen intelligente Funktionen wie maschinelles Lernen oder künstliche Intelligenz. Wichtige Voraussetzungen dafür sind u.a. Programmierschnittstellen (APIs) oder Webservices, die Integrationen mit anderen Lösungen erlauben. Ein Beispiel für den Einsatz von APIs im Kontext der IIoT Maturity Journey bietet die französische GSE Group. Der Experte für Gewerbeimmobilien bietet Full-Service für Projekte wie Logistikplattformen, Fabriken oder Einkaufszentren an. Seit 2018 kommt die Ixon-Lösung für den Fernzugriff für das Gebäudemanagementsystem zum Einsatz. Die durch das Cloud Logging erfassten Daten werden mithilfe der Ixon API in der eigens entwickelten Lösung EnerGiSE verarbeitet.


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